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Startup Weekend kommt nach Hamburg: 27. – 29.05.2011

Startup Weekend Hamburg

Endlich komme ich dazu auch über diesen Weg das Startup Weekend Hamburg 2011 anzukündigen! Da wir nach unseren ersten Erfahrungen, die wir letztes Jahr während des Startup Weekends Kopenhagen machen konnten, so begeistert waren, haben wir uns dazu entschieden das Event auch nach Hamburg zu holen. Dieses Jahr ist es nun endlich so weit: Seit ca. 4 Wochen sind wir dabei mit einer super Gruppe an Organisatoren, der Non-Profit Organisation Startup Weekend und Alex Farcet von Startup Bootcamp das Startup Weekend Hamburg 2011 zu organisieren.

Wer das Konzept eines Startup Weekends noch nicht kennt, hier kurz, um was es geht: Startup Weekends sind 54-stündige Non-Profit Events die überall auf der Welt Leute an einem Wochenende zusammenbringen, um Ideen in die Realität umzusetzen. Unter dem Motto: ”Build Community. Start Companies. No Talk. All Action.” stellen die Teilnehmer Freitag abends Geschäftsideen vor, stimmen über die besten ab und arbeiten das ganze Wochenende in Teams an der Umsetzung dieser Ideen. Sonntag abends werden die Ergebnisse vor einer hochkarätigen Jury präsentiert und ein Gewinner Team gekürt. Es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen. Egal ob ihr eine Idee schon lange im Kopf habt, die Ihr mal einem Realitäts-Check aussetzen wollt oder ob ihr einen Mitgründer für eure Gründungsidee sucht, Startup Weekend ist der Platz, an dem man Leute findet, die etwas bewegen wollen und die offen sind die verrücktesten Geschäftsideen an einem Wochenende umzusetzen!

Aus diesen Ideen können durchaus auch erfolgreiche Unternehmen entstehen. Ein Beispiel hierfür ist Memolane. 5 Monate nachdem Eric Lagier die Idee zur Social Media Zeitreise in Kopenhagen vorstellte, konnte sich Memolane $ 2 Mio. USD von zwei Venture Capital Unternehmen sichern.

Im Moment sind wir gerade Mitten im Prozess eine finale Location zu sichern und werden diese so bald wie möglich auf der Event Homepage veröffentlichen. Tickets gibt es bereits seit einigen Tagen und die ersten Leute haben sich bereits ihr Ticket gesichert. Alle Tickets beinhalten sowohl Essen als auch Getränke für das ganze Wochenende. Ihr braucht euch also keine Gedanken um Verpflegung zu machen, sondern könnt euch voll auf die Umsetzung eurer Ideen konzentrieren. Noch gibt es für schnell Entschlossene ein paar Early-Bird Tickets zum vergünstigten Preis – beeilt euch, bevor sie vergriffen sind!

Falls ihr irgendwelche Fragen habt, beantworten wir sie euch gerne hier in den Kommentaren, auf Twitter @swHamburg, auf facebook oder auf xing! Ausserdem findet Ihr auf der Event Homepage eine FAQ.

Hier noch mal die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Zeit: Freitag 27.05. abends bis Sonntag 29.05. abends

Ort: tbd (Hamburg)

Tickets: http://hamburg.startupweekend.org/tickets/

 

Folgendes Video entstand beim Startup Weekend in Philadelphia:


 

V-Check Award – Pitchen für 7.500 €, Büro, Beratung und mehr

V-Check AwardNoch bis zum 11.03. um 16 Uhr können sich angehende Unternehmer mit ihrem Internet Gründungsvorhaben für den V-Check Award im Rahmen des Startup Camp Berlin 2011 bewerben. Dem glücklichen Gewinner winkt ein Preisgeld von 7.500 € in bar, ein Büro für drei Monate in Berlin sowie umfangreiche Trainings- und Service-Angebote (bspw. Anwälte, Steuerberater, etc.). Alle Startups, die mitmachen, erhalten außerdem ausführliches Feedback von Mentoren und Investoren. Wie Ihr seht, es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen!

Es werden Gründer oder Teams gesucht, die bereit sind ihre Internet Startup Idee Vollzeit und ab sofort umzusetzen. Die Gründer verpflichten sich im Falle eines Gewinns für mindestens drei Monate nach Berlin zu ziehen und an Ihrer Idee zu arbeiten. Eine weitere Teilnahmebedingung ist, dass die Gründer noch kein Venture Capital im Vorfeld erhalten haben.

Der Bewerbungsprozess läuft wie folgt ab: Nachdem sich Gründer mit ihrer Idee in Form eines kurzen schriftlichen Pitches beworben haben, erhalten Sie ein Profil. Dieses wird dann auf dem Blog des Entrepreneurs Club Berlin e.V. veröffentlicht und die Bewerber müssen dann dafür sorgen, ihre Freunde und Unterstützer zu motivieren und möglichst viele „likes“ für Ihre Idee auf Facebook zu erzeugen. Wenn die Idee unter die 20 Startups mit den meisten „likes“ kommt, werden die Gründer in einem Videointerview zu ihrer Idee befragt. Von diesen 20 Startups wird die Hälfte zum finalen Pitch in Berlin eingeladen.

Die Chancen, unter die besten 20 Startups zu kommen, sind sehr groß, bisher konnte ich 17 Startup Profile auf dem Blog des Entrepreneurs Club zählen!

Der V-Check Award findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und wird vom Entrepreneurs Club Berlin e.V. organisiert. Der Hauptwert dieser Veranstaltung ist definitiv nicht nur die Chance auf den Hauptpreis, sondern insbesondere die Idee vor der Öffentlichkeit und einem Investorpanel bestehend aus Venture Capital Unternehmen wie Early Bird, Wellington Partners, Target Partners, Neuhaus Partners, Creathor Ventures und der IBB Beteiligungsgesellschaft vorzustellen. Außerdem unterstützt Startupbootcamp aus Dänemark und profund aus Berlin den V-Check Award.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Teilnehmer des V-Check Awards und Besucher des Startup Camps Berlin ihre Erfahrungen hier mit uns teilen, da wir selber leider nicht an den Veranstaltungen teilnehmen können.

 

SSE Labs – Startup Camp an der Uni

SSE LabsEinige Studenten der Stanford Universität machen es vor, wie Universitäten innovative Geschäftsideen in Zukunft fördern könnten. Nach dem Vorbild von Startup-Schmieden wie yCombinator und TechStars (wir haben vor kurzem über Startupbootcamp berichtet) haben 4 Studenten der Stanford University einen „Startup Accelerator“ namens SSE Labs gegründet. Dieser bietet Studenten die Möglichkeit, einen Sommer lang an ihren Geschäftsideen zu arbeiten und ein Unternehmen zu gründen. Der Unterschied zu privaten „Startup Accelerators“ ist, dass SSE Labs keine Unternehmensanteile als Gegenleistung verlangt, sondern als Non-Profit Organisation auftritt.

Teams, die einen Platz bei SSE Labs nach einer erfolgreichen Bewerbung erhalten, bekommen über den Sommer Zugang zu allen Ressourcen sowie zu Kapital für die Unternehmensgründung. Zu den zu Verfügung gestellten Ressourcen gehören unter Anderem Büroräume, Mentoren (VCs, Unternehmer und Anwälte), Unterkunft für die Gründer, Workshops und Zugang zu Konferenzen. Wie Techcrunch berichtet, wird das Projekt nicht wirklich von der Universität unterstützt. Die Initiatoren von SSE Labs sind allesamt undergraduate Studenten der Universität, die als unabhängige Non-Profit Organisation, mit einem Umsatz von ca. $1.5 mio (via Techcrunch) auftreten. Als Sponsor wird auf der Website von SSE Labs Charles River Ventures angegeben.

Startups die bisher bei SSE Labs angenommen wurden sind Folgende (via Techcrunch):

Alphonso Labs—iPad news reader, with plans to expand to the iPhone and Android.
Think Bulbs—Builds mobiile photo discovery apps for the iPhone
FountainHop—Building an event mapping platform that intelligently and intuitively gives users access to geo-temporal data relating to their physical surroundings.
Naquatic—iPhone and iPod Touch game developer creating large scale, online, social games starting with world conquest games.
Black Swan Solar—Goal is to make solar energy cheaper than coal.
InvestAway—A platform for delivering personalized, professional advice to individual investors.
MyLinkPower—Help professionals get jobs through their social networks.
Motion Math—Create educational games that kids love and parents trust. Inspire kids to learn by creating intuitive understanding through mobile game play.
Loki—Location-aware mobile gaming.

Ich finde Universitäten sollten durchaus ein solches Projekt unterstützen. Viele Ressourcen von Universitäten werden nicht voll oder nicht sinnvoll genutzt (wie bspw. Räumlichkeiten). Noch ist das Angebot der Gründungsförderung aus dem Studium heraus relativ gering. Bisher bieten hauptsächlich Stipendien die Möglichkeit der Gründungsfinanzierung. Universitäten sollten Unternehmensgründungen pro aktiv angehen und auch finanziell, sowie durch das Universitätsnetzwerk unterstützen. Ich selbst studiere in Lüneburg, wo derzeit ein Innovations-Inkubator mit einem Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. € aufgebaut wird. Allerdings ist bisher sehr undurchsichtig, welche Gründungsvorhaben dieser fördert und was die Voraussetzungen sind um gefördert zu werden. Hierfür wäre ein Projekt nach dem Vorbild von SSE Labs perfekt geeignet, um Innovationen aus dem akademischen Umfeld zu fördern.  Was meint Ihr?

Schützenhilfe für Start-Ups: HackFwd

Hack FwdIm Vergleich zu Nordamerika, wo neue (Internet-) Start-Ups immer noch wie Pilze aus dem Boden schießen, sieht es hingegen in Europa eher düster aus. So scheuen vor allem in Deutschland Wagniskapitalgeber den Sprung ins kalte Wasser. Deutsche High-Tech-Start-Ups bekommen kaum noch dringend gesuchtes Kapital.

Um diesen negativen Trend entgegenzuwirken, hat u.a. Lars Hinrichs (seines Zeichens Gründer von Xing) ein in Hamburg ansässiges Unternehmen gegründet, das jungen, innovativen Start-Ups in Europa in früher Phase auf die Beine helfen soll. Dieses ambitionierte Projekt nennt sich HackFwd (sprich: Hack Forward). Ziel von HackFwd ist es, smarten, talentierten Entwicklern durch Ressourcen und Know-How die Möglichkeit zu geben, ihren bisherigen Job zu kündigen und stattdessen ihre Ideen und Visionen in einem eigenen Projekt zu verwirklichen.

Ein sehr interessantes Projekt wie ich finde. Entscheidend dabei ist meines Erachtens dies auch bei potentiellen Gründern bekannt zu machen. Das beste Angebot bringt nichts, wenn niemand davon Bescheid weiß. Allerdings habe ich da vertrauen in Hinrichs und sein Team. Schließlich ist Xing auch eine feste Größe im Bereich der Social Networks geworden.

Startupbootcamp – Von der Idee zum Unternehmen in 3 Monaten

startupbootcamp

Startupbootcamp ist ein 3 Monatiges Programm in Kopenhagen zur Gründung eines Unternehmens. Das Programm richtet sich an Teams mit innovativen Ideen und der Motivation diese in einem 3 Monatigen “Bootcamp” so weit wie möglich umzusetzten. Bewerben können sich Entrepreneure aus ganz Europa noch bis zum 30. Juni unter www.startupbootcamp.dk. Aus den Bewerbungen werden 10 Ideen ausgewählt und zum 3 monatigen  Startupbootcamp nach Kopenhagen eingeladen. Die ausgewählten Teams erhalten pro Mitglied 25.000 DKK (knapp 3400€), um den Lebensunterhalt während der Zeit zu finanzieren, und einen Büroplatz im Inkubator. Der Prozess während des “Bootcamps” wird von ehrfahrenen Mentoren begleitet. Die Teams wählen dabei ein Mentoren Team (von über 50 Mentoren), das sie während der Zeit in Kopenhagen unterstützt. Startupbootcamp bekommt als Gegenleistung zwischen 5 und 10 % des Unternehmens, das während des “Bootcamps” entsteht.

Am Ende des 3 monatigen Programms steht dann der Investor Day, an dem die Teams die einmalige Chance haben ihr Unternehmen vor über 100 Investoren zu präsentieren. Die zwei erfolgreichsten Teams gehen dann auf die US Investoren Tour von Techstars und können ihre Idee vor weiteren zahlreichen Investoren in den USA präsentieren. Die Idee zum Startupbootcamp kommt ursprünglich aus den USA, wo Projekte wie TechStars und Y combinator seit einiger Zeit das Konzept sehr erfolgreich umsetzten (Wen das Konzept näher interessiert: hier ein Podcast mit Paul Graham, Partner bei Ycombinator). Startupbootcamp ist seit diesem Monat der erste europäische Partner von TechStars und profitiert so von einem globalen Netzwerk an Investoren und Gründern.

Startupbootcamp wurde unter Anderem von Alex Farcet ins leben gerufen, einem Unternehmer, der die dänische Startup Szene sehr gut kennt.  Wir hatten die Chance Alex und einige der Mentoren des Startupbootcamps beim Startupweekend in Kopenhagen persönlich kennenzulernen und waren sofort von ihrer Leidenschaft und Erfahrung überzeugt. Wir können jedem empfehlen, sich beim startupbootcamp zu bewerben. Durch den Prozess und das Netzwerk das solche Projekte anbieten kann man viel lernen und kommt schnell zum Ziel.  Auf Förderland.de findet Ihr ein Interview mit Alex Farcet  zum Konzept von Startupbootcamp und auf berufebilder.de ein Interview mit Christopher Plantener (Gründer von Zielgut,) der selbst Mentor bei Startupbootcamp ist.

Hier noch ein Interview mit TechStars Gründer David Cohen

Copenhagen Startup Weekend

Letztes Wochende waren drei von uns in Kopenhagen, um das Kopenhagen Startup Weekend zu besuchen. Wer das Konzept eines Startup Weekends noch nicht kennt: Man trifft sich Freitags und pitcht Ideen, dann wird über die besten zehn Ideen abgestimmt und zu diesen werden dann Gruppen geformt. Jeder sucht sich die Idee aus, die ihn/sie am meisten überzeugt hat bzw. interessiert. Das Wochenende hat das Ziel die Ideen dann möglichst weit, also bspw. in Form eines Prototyps oder einer ausgereiften Produkt Präsentation umzusetzten. Sonntags werden dann die Ideen vor einer Jury präsentiert, die über die überzeugenste Präsentation entscheidet.

Das Wochenende war eine super Erfahrung. Wir konnten mit Menschen aus verschiedensten Nationen an Ideen arbeiten und Wissen miteinander austauschen.  Die Atmosphere unter den Teilnehmern war einzigartig. Jeder trug seinen Teil bei, um das Wochenende erfolgreich zu gestalten. Des Weiteren unterstützten Mentoren den Prozess und halfen uns wichtige Fragen von Beginn an zu klären. Wir können jedem Empfehlen: Macht beim nächsten Startup Weekend in eurer Nähe mit!!!

Das Startup Weekend in Kopenhagen wurde unter Anderem von Clint Nelsen (von startupweekend.org) und Alex Farcet (von startupbootkamp.dk) organisiert. Wir von secondflush.de möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Beteiligten für ein einzigartiges Wochenende zu bedanken und hoffen, dass das Netzwerk welches dabei entstand weiterhin bestehen bleibt.

THANK YOU ALL FOR AN AMAZING WEEKEND!!!

Wir für unseren Teil werden versuchen, ein Startup Weekend in Hamburg auf die Beine zu stellen. Wer hieran Interesse hat (insbesondere Sponsoren, Mentoren und  alle anderen Menschen die Teilnehmen möchten), bitte meldet euch bei uns per email!

Hier ein Video zum Startup Weekend in Kopenhagen:

Copenhagen Startup Weekend in 3 words from @bootcampdk on Vimeo.

Und hier einige Ergebnisse die dabei entstanden:

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