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Seedlounge – live Crowdfunding auf der CeBIT
March 11th, 2011 • 1 comment Entrepreneurship, Wettbewerbe
Tags: abilife.de, bilbone, CeBIT, Crowd-Investor, Crowdfunding, eCommerce, Entrepreneur, Entrepreneurship, frents, Gründer, Gründung, Gründungskapital, Idee pitchen, Internet start up, Investoren, Kapitalsuche, kickstarter, linoq, live crowdfunding, Pitch, Seedlounge, Start Up, StartUp, Unternehmensgründung, Venture Capital, Webciety
Am vergangenen Samstag waren wir auf der CeBIT (die uns dieses Jahr leider Presseausweise verweigert hat), um uns die Seedlounge anzuschauen. Die vier Finalisten, die sich im Verlauf der Woche vor dem Publikum in der Webciety mit ihrem Gründungsvorhaben durchsetzten konnten waren:
Wer das Konzept der Seedlounge noch nicht kennt: Die Seedlounge ist ein Live Crowdfunding Event. Online Crowdfunding Projekte wie bspw. kickstarter.com haben in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass eine Idee nicht immer gleich zahlungskräftige Investoren benötigt, sondern durchaus auch über viele kleine Geldgeber finanziert werden kann. Diaspora, eines der berühmtesten Beispiele, konnte sich über die Internetplattform kickstarter.com insgesamt 200.000 US$ Kapital von knapp 6.500 verschiedenen Spendern für die Idee eines offenen Facebooks beschaffen. Auf Kickstarter fließt das Geld in Form von Spenden in die Projekte und Geldgeber erhalten keine Unternehmensanteile als Gegenleistung.
Bei der Seedlounge läuft das ein wenig anders, hier erhalten Crowd-Investoren auch Anteile an den Startups, in die sie investieren. Die Seedlounge überträgt das Konzept des Corwdfunding in eine Live Veranstaltung, und ermöglicht schon ab einem Investment von 200 €, sich an einem Startup zu beteiligen. Nachdem sich ein Startup erfolgreich für die Seedlounge beworben hat, bietet sich die Chance während des Events mit einem Pitch das Publikum zu einem Investment zu motivieren. Investoren können einfach via SMS, ähnlich einer Abstimmung, in die Startups investieren. So investierte das Publikum bei der Seedlounge in München insgesamt 11.000 € in drei Unternehmen.
Während der Seedlounge auf der CeBIT konnten sich die Gründer des Startups Abilife.de mit Ihrer Idee als Sieger der Veranstaltung durchsetzten und sich 850 € für Ihr Gründungsvorhaben sichern. Abilife.de bietet eine Plattform die Abiturienten in Allem unterstützt, was mit dem Abitur zu tun hat, wie bspw. die Erstellung einer Abi-Zeitung, das Drucken von Abi-Shirts, das Planen des Abi-Scherzes und der Abi-Party.
Frents, ein Startup über das wir bereits berichteten, konnte sich 600 € sichern. Frents erlaubt Nutzern Dinge, wie bspw. Bücher, DVDs oder Werkzeug unter Freunden, Nachbarn oder Fremden zu teilen. Nutzer können Dinge, die Sie bereit sind zu verleihen oder zu vermieten in ein virtuelles Verleih-Regal stellen, in dem dann andere Nutzer sehen was es in der Nähe zu leihen oder zu mieten gibt.
Bilbone und Linoq gingen leider während der Veranstaltung leer aus. Bilbone beschreibt sich selbst als “App-Store für reale Freizeit Aktivitäten” und bietet Nutzern eine Plattform für das Suchen und Finden von abenteuerlichen Erlebnissen. Linoq ist eine eCommerce Plattform, die Shopping Empfehlungen unter Freunden monetarisiert.
Das Konzept der Seedlounge ist in jedem Fall interessant. Ein wenig enttäuschend war für uns der Endbetrag, der letztendlich in die Startups investiert wurde. Allerdings lag dies wahrscheinlich größtenteils an einem Publikum, dass nicht für ein Investment sondern zur Unterhaltung die Seedlounge auf der CeBIT verfolgte. Normalerweise verlangt die Seedlounge einen Eintrittspreis, um als Crowd-Investor bei dem Event teilnehmen zu können. Dies ist sicherlich nötig, um die Ernsthaftigkeit der Investoren sicherzustellen. Nichtsdestotrotz, war es ein spannendes Event und hat die Gründern hoffentlich bei Ihren Vorhaben ein Stück weitergebracht. Die nächste Seedlounge findet in Hamburg am 10.03.2011 statt. Karten hierfür gibt es bereits ab 25 € bspw. über Xing.
V-Check Award – Pitchen für 7.500 €, Büro, Beratung und mehr
March 9th, 2011 • Entrepreneurship, Wettbewerbe
Tags: Creathor Ventures, Early Bird Venture Capital, elevator pitch, Entrepreneurs Club Berlin e.V., Entrepreneurship, geschäftsidee präsentieren, Gründerwettbewerb, IBB Beteiligungsgesellschaft, Neuhaus Partners, Pitch, pitchen, profund, StartUp, Startup Camp Berlin, Startup Wettbewerb, startupbootcamp, Target Partners, V-Check Award, Venture Capital, Wellington Partners, Wettbewerb
Noch bis zum 11.03. um 16 Uhr können sich angehende Unternehmer mit ihrem Internet Gründungsvorhaben für den V-Check Award im Rahmen des Startup Camp Berlin 2011 bewerben. Dem glücklichen Gewinner winkt ein Preisgeld von 7.500 € in bar, ein Büro für drei Monate in Berlin sowie umfangreiche Trainings- und Service-Angebote (bspw. Anwälte, Steuerberater, etc.). Alle Startups, die mitmachen, erhalten außerdem ausführliches Feedback von Mentoren und Investoren. Wie Ihr seht, es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen!
Es werden Gründer oder Teams gesucht, die bereit sind ihre Internet Startup Idee Vollzeit und ab sofort umzusetzen. Die Gründer verpflichten sich im Falle eines Gewinns für mindestens drei Monate nach Berlin zu ziehen und an Ihrer Idee zu arbeiten. Eine weitere Teilnahmebedingung ist, dass die Gründer noch kein Venture Capital im Vorfeld erhalten haben.
Der Bewerbungsprozess läuft wie folgt ab: Nachdem sich Gründer mit ihrer Idee in Form eines kurzen schriftlichen Pitches beworben haben, erhalten Sie ein Profil. Dieses wird dann auf dem Blog des Entrepreneurs Club Berlin e.V. veröffentlicht und die Bewerber müssen dann dafür sorgen, ihre Freunde und Unterstützer zu motivieren und möglichst viele „likes“ für Ihre Idee auf Facebook zu erzeugen. Wenn die Idee unter die 20 Startups mit den meisten „likes“ kommt, werden die Gründer in einem Videointerview zu ihrer Idee befragt. Von diesen 20 Startups wird die Hälfte zum finalen Pitch in Berlin eingeladen.
Die Chancen, unter die besten 20 Startups zu kommen, sind sehr groß, bisher konnte ich 17 Startup Profile auf dem Blog des Entrepreneurs Club zählen!
Der V-Check Award findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und wird vom Entrepreneurs Club Berlin e.V. organisiert. Der Hauptwert dieser Veranstaltung ist definitiv nicht nur die Chance auf den Hauptpreis, sondern insbesondere die Idee vor der Öffentlichkeit und einem Investorpanel bestehend aus Venture Capital Unternehmen wie Early Bird, Wellington Partners, Target Partners, Neuhaus Partners, Creathor Ventures und der IBB Beteiligungsgesellschaft vorzustellen. Außerdem unterstützt Startupbootcamp aus Dänemark und profund aus Berlin den V-Check Award.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Teilnehmer des V-Check Awards und Besucher des Startup Camps Berlin ihre Erfahrungen hier mit uns teilen, da wir selber leider nicht an den Veranstaltungen teilnehmen können.
Wie wird mein Pitch erfolgreich?
January 14th, 2011 • Entrepreneurship
Tags: Elavator Pitch, Elevater Pitch, Elevator Pich, elevator pitch, elevator pitch anleitung, Elevator Pitch Beispiel, Elevator Pitch Beispiele, elevator pitch vorlage, Elevator Speech, Elivator Pitch, Entrepreneur, Entrepreneurship, erfolgreich pitchen, Geschäftsidee, geschäftsidee pitchen, geschäftsidee präsentieren, gründer pitch, Gründung, gründungsidee pitch, Guy Kawasaki, Idee pitchen, idee präsentieren, Internet start up, investoren pitch, micro pitch, perfekte Pitch, pitch vorlage, pitchen, Start Up, StartUp, Unternehmensgründung, Venture Capital, wie pitchen
Eine Geschäftsidee anderen Menschen verständlich zu erklären ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn es sich um eine innovative Idee handelt, ist es geradezu eine Herausforderung mit wenigen Sätzen sein Gegenüber vom Erfolgspotenzial der Idee zu überzeugen.
Zahlreiche Experten versuchen mit mehr oder weniger strukturierten Modellen aufstrebenden Unternehmern zu helfen, den sogenannten Pitch bzw. die Präsentation der Geschäftsidee zu perfektionieren. Um einen Überblick zu verschaffen, soll dieser Artikel verschiedene Meinungen zu einem guten Pitch vorstellen und zeigen, auf was es bei der Präsentation einer Idee ankommt.
Anfangen möchte ich mit einer Vorlage für einen sog. Elevator Pitch, die mein Professor für Entrepreneurship an der University of Queensland uns Studenten zur Verfügung stellte, um eine Geschäftsidee zu präsentieren:
(Customer A) has (Needs/Pain B) that (my Company C) can solve with (Product/Service D) that is better than (Existing Products/Service E) in terms of (Price/Performance F). Our team compromising (Members G) have (Relevant Skills/IP H) that are difficult for (Potential/Actual Competitors I) to overcome. We are seeking (Investment J) that will enable us to capture (Market Segment K) and achieve (Revenue L) and (Profitability M) by (Year N).
Wie man schnell erkennen kann, zielt diese Elevator Pitch Vorlage insbesondere auf eine Präsentation vor Investoren ab. Es wird versucht in möglichst kurzer Zeit alle Fragen eines potenziellen Investors zu beantworten. Seine Geschäftsidee in solch eine Vorlage zu pressen hat meiner Meinung nach sowohl Vor- als auch Nachteile. Der Vorteil bezieht sich auf den Fokus, der die wesentlichen Informationen der Geschäftsidee abhandelt und so dazu zwingt diese in eine Präsentation einzuarbeiten. Der Nachteil einer solchen Vorlage ist, dass man versucht die Präsentation so anzupassen, dass Sie in die vorgegebene Satzstellung passt. Darunter leidet jedoch die Kreativität eine Idee auf individuelle Art zu präsentieren. Meiner Auffassung nach sollte man sich auf die Vorteile dieser Vorlage konzentrieren und sie als eine Art Checkliste nutzen, um alle Informationen in einer Präsentation für potenzielle Investoren unterzubringen.
Eine zweite Vorlage stammt aus einem Lehrbuch für Entrepreneurship von Donald F. Kuratko und Richard M. Hodgetts. Diese ist nicht fertig ausformuliert sondern bezieht sich vielmehr auf Punkte, die in einem Pitch berücksichtigt werden sollten. Kuratko und Hodgetts nennen folgende Schwerpunkte (in Ihrem Buch gehen sie noch gesondert auf jeden der Punkte ein):
- Focus on pain and solution
- Reachable market
- Business model
- Management team
- Explain metrics (highlight metrics that were used to calculate the market size, etc)
- Enthusiasms – motivate audience
- Why you and why now ??
Diese Stichpunkte umfassen eine ausführliche Präsentation der Geschäftsidee und weniger einen Elevator Pitch. Im Gegensatz zur vorherigen Vorlage wird hier auch auf das Geschäftsmodell hingewiesen, welches erklärt wie man mit einer Idee Geld verdienen möchte. Außerdem wird einer der wichtigsten Punkte genannt: das Publikum zu motivieren und Enthusiasmus zu zeigen. Ich denke, dass bei Menschen, die von einer Idee voll und ganz überzeugt sind, der Enthusiasmus quasi automatisch auch in einer Präsentation glaubhaft vermittelt wird. Allerdings geht durch formale Anforderungen und auf dem langen Weg zum perfekten Pitch oft der natürliche Enthusiasmus verloren. Dieser wird dann durch eine künstlich aufgesetzte Motivation mit einer Art Werbestimme ersetzt, die eine Präsentation als unglaubwürdig erscheinen lässt.
Ein weiterer Punkt bzgl. der Publikumsmotivation ist es, sich genau zu überlegen vor welchem Publikum man eine Geschäftsidee präsentiert. So sollte man unterscheiden, ob eine Idee einem potenziellen Investor oder einem strategischen Partner vorgestellt wird. Ein Mitgründer muss anders überzeugt werden als ein potenzieller Kunde, da der Mehrwert bzw. der Kosten/Nutzen Vergleich für jede Zielgruppe verschieden sein kann. Guy Kawasaki adressiert in seinem Buch „The Art of The Start“ genau diese Herausforderung. Er bietet Präsentationsvorlagen für verschiedene Zielgruppen einer Geschäftsidee. Der Investoren Pitch sollte seiner Meinung nach aus 10 Folien bestehen, welche die folgenden Elemente umfassen:
- Title
- Problem
- Solution
- Business model
- Underlying magic (technology)
- Marketing/Sales
- Competition
- Management Team
- Financial projections and key metrics
- Current status –accomplishments – timeline – use of funds
Bei dieser Liste fällt auf, dass dieser Pitch im Gegensatz zu den vorherigen Vorlagen die zugrundeliegende Technologie sowie die Marketing Strategie mit berücksichtigt. Diese Vorlage zielt darauf ab, ein komplettes Bild des Gründungsvorhabens bzw. des Unternehmens zu bekommen und stellt die wichtigsten Informationen eines Business Plans vor.
Steve Blank, Professor an der Stanford University, beschreibt auf seinem Blog eine etwas andere Herangehensweise. Er geht von dem Ziel aus, welches man mit einem Elevator Pitch erreichen möchte, nämlich Interesse zu wecken und sein Gegenüber sagen zu hören: „Erzähl mir mehr!“.
Seine Vorstellung wie ein Elevator Pitch aufgebaut sein sollte sieht folgendermaßen aus:
Envision how the world will be different five years after people started using your product. Tell me. Explain to me why it’s a logical conclusion. Quickly show me that it’s possible. And do this in less than 100 words.
Steve Blank fokussiert hierbei die Vision einer Geschäftsidee. Er schreibt, dass diese groß genug sein muss, um eine Marktgelegenheit zu adressieren. Diese Vorlage gefällt mir besonders gut. Sie hilft die Idee von einer anderen Perspektive aus zu präsentieren. Er geht nicht von einem Problem in der Ist-Situation aus, sondern beschreibt die Soll-Situation bzw. die Vision und wie die Idee hilft dort hinzukommen.
Mark Suster ist Partner bei dem Venture Capital Unternehmen GRP Partners und Host des Podcasts ThisWeekIn Venture Capital. Auf seinem Blog bothsidesofthetable.com hat er vor einiger Zeit über seine Vorstellungen von einem Elevator Pitch geschrieben. Die folgende Liste zeigt, auf welche Punkte er bei einem Elevator Pitch Wert legt. Dabei bezieht sich der erste Absatz auf Inhalte und der zweite auf die Form, in welcher die Inhalte präsentiert werden sollten.
- Be brief: Tell me what you do in 2-3 sentences
- Define the problem!
- How do you solve the problem?
- What is your target market?
- What progress have you made to date?
- Why are you uniquely qualified at this idea to be successful?
- Be prepared for the deep dive discussion if I engage
- Show energy & enthusiasm
- Be human (no jargon, give me examples)
- Use numbers
- Tell me what you want from me
Es lohnt sich definitiv die Kommentare von Mark zu den einzelnen Punkten auf seinem Blog nachzulesen. Dabei gibt er Beispiele und Tipps, wie man diese in seine Präsentation einbauen kann.
Eine letzte Vorlage, die ich hier vorstellen möchte ist von Adeo Ressi, dem Gründer des Founder Institutes. Dieser Micro Pitch (via Techcrunch) zielt darauf ab, die Geschäftsidee bzw. sein Unternehmen in einem Satz zu erklären.
My company, __(insert name of company)__, is developing __(a defined offering)__ to help __(a defined audience)__ __(solve a problem)__ with __(secret sauce)__.
In einem Satz können offensichtlich nicht so viele Informationen verpackt werden wie in einer kompletten Präsentation. Allerdings kann diese Vorlage insbesondere bei Wettbewerben oder Veranstaltung mit zeitlichem Limit behilflich sein. Mit solch einer Vorlage erscheint es machbar eine Idee in unter 30 Sekunden zu präsentieren.
Insgesamt betrachtet kann man sagen, dass sich diese Vorlagen natürlich nicht alle für die gleiche Situation bzw. Zielgruppe eignen. Während eine Vorlage, wie die von Guy Kawasaki, eher für den 20 – minütigen Power Point Investoren Pitch vor Managern eines Venture Capital Fonds in einem Büro geeignet ist, eignen sich die Tipps von Steve Blank oder Mark Suster eher für eine ungezwungene, zufällige Gelegenheit eine Idee ohne Hilfsmittel zu präsentieren. Die vorformulierten Sätze sind dagegen vermutlich besser für einen Elevator Pitch geeignet, der zeitlich auf 60 Sekunden begrenzt ist (wie bspw. bei einem Wettbewerb).
Allerdings denke ich, dass die perfekte Vorlage für einen Pitch nicht existiert. Viele Ideen können zwar nach einem ähnlichen Schema strukturiert dargestellt werden (bspw. Problem –> Lösung), allerdings passt nicht jede Geschäftsidee in solch eine Vorlage. Viele sehr erfolgreiche Unternehmen lösen nicht unbedingt Probleme, sondern erschaffen vielmehr die Nachfrage für ihr Produkt. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen aus dem Social Media Bereich zu. Es ist bspw. schwer zu sagen, welches Problem Facebook oder Foursquare löst. Hier könnte man sicherlich Probleme erfinden, allerdings ist hierbei ein Ansatz wie der von Steve Blank besser geeignet, die Vision zu präsentieren, wie ein Produkt unser alltägliches Leben in Zukunft verändern könnte.
Letztendlich ist es meiner Meinung nach nur von Vorteil sich mit all diesen und noch mehr Vorlagen und Vorschlägen auseinanderzusetzen, um den individuell perfekten Pitch für seine Idee zu erarbeiten. Welche Elemente der Pitch dann enthält sollte situationsabhängig entschieden werden.
Wer sich gerne ein paar Pitches anhören möchte, dem kann ich den Podcast ThisWeekIn Startups empfehlen. Im Podcast von Jason Calacanis bekommen Unternehmer die Möglichkeit ihre Geschäftsidee im 60-sekündigen sog. „Shark-Tank“ vorzustellen. Diese werden dann sowohl von anderen Zuhörern als auch von Jason und seinen Gästen bewertet. Hierbei bekommt man hilfreiche Tipps, Inspiration für den eigenen Pitch und die Möglichkeit seine eigene Geschäftsidee vorzustellen.
Buch Review: The Art of The Start
October 27th, 2010 • Bücher, Entrepreneurship
Tags: Apple, Entrepreneur, Entrepreneurship, Garage Technology Ventures, Gratis ebook, Gründer Buch, Gründer Handbuch, Gründer Leitfaden, Gründung, Guerrilla Marketing, Guy Kawasaki, Internet start up, Marketing, StartUp, Startup ebook, Startup Guide, Startup-Handbuch, The Art of The Start, The Macintosh Way, Unternehmensgründung, Venture Capital
Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschienen ist, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten.
„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs bzw. ein Handbuch für Unternehmens-gründung sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
Guy Kawasaki beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ geben wertvolle Tipps wie man an fremdes Geld kommt und Menschen für eine Marke begeistert. Da das gesamte Buch im Leitfaden-Stil geschrieben ist, steht der Anwendung quasi nichts mehr im Wege. Im Kapitel „The Art of Pitching“ werden zum Beispiel verschiedene Pitch-Strategien für Partner-, Investoren- und Kunden-Akquise beschrieben und für jede Zielgruppe eine Beispiel-Struktur geboten, die aufzeigt wo Schwerpunkte zu setzten sind.
Da Guy Kawasaki selbst Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures aus Sillicon Valley ist, bietet das Buch auch eine Investoren-Sicht und verrät vermeintliche „Insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch, durch persönliche Anekdoten von Guy veranschaulicht wird.
Alles in allem kann ich das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert, angenehm zu lesen und quasi ein allround Start-up Handbuch, das viele Facetten der Gründung sehr übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Für alle Leute, die im Moment keine Lust haben Geld für ein neues Buch auszugeben, hat Guy Kawasaki vor kurzem sein erstes Buch The Macintosh Way, ein Ratgeber für Guerrilla Marketing, als Gratis ebook Download (PDF und iPad Version) veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen!
Hier ein Link zum Gratis ebook - ”The Macintosh Way”!
Hier ein Video von Guy Kawasaki bei einem Vortrag in Edinburgh:
Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschien, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.
„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs in Unternehmensgründung bekommen möchte ist bei diesem Buch genau an der richtigen Stelle. Es beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte für die Gründung eines Unternehmens. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ führen durch einzelne Phasen der Unternehmensgründung und geben wertvolle Tipps für angehende Gründer. Alle Kapitel sind im Leitfaden-Stil aufgebaut und anwendungsorientiert. Bspw. wird im Kapitel „The Art of Pitching“ zwischen verschiedenen „Pitches“ für Partner, Investoren und Kunden differenziert und für jede Zielgruppe wird eine Beispielstruktur beschrieben, die zeigt wo die Schwerpunkte zu setzten sind. Da Guy Kawasaki selbst Managing Director eines Venture Capital Unternehmens in Sillicon Valley ist, bietet das Buch eine Investoren-Sicht auf viele Dinge und verrät vermeintliche „insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch durch persönliche Anekdoten von Guy Kawasaki veranschaulicht wird.
Alles in allem kann ich kann das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert und quasi ein allround start-up buch, das viele Facetten der Gründung recht übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.
Hier ein Video in dem Guy Kawasaki über sein Buch spricht:
Vor kurzem hat Guy Kawasaki sein erstes Buch The Macintosh Way
als gratis ebook download auf seinem Blog veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen! Hier ein link zum Gratis ebook!
Zum Autor: Guy Kawasaki, ist Gründer und Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures in Palo Alto. Mit „The Art of The Start“ hat Guy Kawasaki ein Buch verfasst, welches sich mit allen Facetten der Unternehmensgründung (vor allem in Sillicon Valley) beschäftigt. Guy hat in der Vergangenheit bereits mehrere Unternehmen gegründet und war lange Zeit für Apple tätig. Außerdem ist er ein sehr aktiver Blogger und hat bereits acht Bücher veröffentlicht.
Es gibt Tipps zur Kapitalbeschaffung und Personaleinstellung. Das alles aus der Sicht eines Venture Capital Managers zu lesen ist ein
eKnife – ein “online schweizer Taschenmesser”
October 19th, 2010 • 1 comment Allgemeines, StartUps
Tags: business tools, CloudComputing, David Herborn, doodle, dropbox, dropbox alternative, eknife, memonic, online notizen, online storage, Schweiz, StartUp, Termine abstimmen, virtuelle festplatte, wuala
Was passiert wenn man drei Dienste aus der Schweiz unter einen Hut bringt? Es kommt ein schweizer Taschenmesser heraus! Das dachten sich jedenfalls die Beteiligten der schweizer Start-Ups von Doodle, Wuala und Memonic.
Einzeln betrachtet handelt es sich dabei um mehr oder minder nützliche Business-Tools. Mit Doodle lassen sich praktisch Termine planen und abstimmen, mit Memonic Notizen bsp. in Form von Webseiten sichern und teilen und Wuala ist ein Online-Storage in der Art von Dropbox. Was alle vereint sind ihre kostenlose “Basismitgliedschaften” welche nur über einen begrenzten Funktionsumfang verfügen. Diese kann man dann mit echtem Geld aufstocken. Um also mehr Kunden vom Premium-Account überzeugen zu können wurde nun kein Gesamtpaket (also eine Kombination aus allen drei Diensten) geschnürt, sondern lediglich ein Preisnachlass angeboten, wenn man sich doch für die Premium-Accounts aller drei Dienste entscheiden sollte. Zusammen erhält man die drei Dienste zum quasi Preis von zweien für 44 Euro für ein Jahr. Danach wird “Ihr Abo wird nach einem Jahr automatisch auslaufen. Sie können Ihr Abo danach bei einem oder mehreren Diensten Ihrer Wahl zum regulären Preis erneuern.”
Soweit so gut. Schließlich lässt sich somit schon Geld sparen. Vorausgesetzt man möchte auch alle drei Dienste in Anspruch nehmen. Und das ist meines Erachtens der “Casus-Cnaxus”. Ein neuartiger Dienst, der die Dienste miteinander verknüpft und beispielsweise noch um ein Mailprogramm erweitert hätte, wäre als Komplettlösung wohl interessanter gewesen als “nur” ein Preisnachlass. Die Dienste selbst sind schon interessant und durchaus nützlich. Letztendlich entscheiden die Kunden darüber. Was haltet ihr davon? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Memolane.com – 2 Mio. Seed Finanzierung
September 18th, 2010 • StartUps
Tags: atomico, august capital, Entrepreneur, eric lagier, finanzierung, investition, memolane, seed kapital, StartUp, startupweekend, Venture Capital
Eines der Unternehmen, das während des Startupweekend 2010 in Kopenhagen entstand (wir haben berichtet), hat diese Woche die erste Finanzierungsrunde bekannt gegeben (Techcrunch). Memolane, das Startup rund um Gründer Eric Lagier, konnte sich $2 Millionen von den Venture Capital Unternehmen August Capital und Atomico in einer ersten Seed Finanzierungsrunde sichern.
Howard Hartenbaum (Partner bei August Capital), der die Finanzierungsrunde von Memolane anführt, war einer der ersten Investoren von Skype. Atomico ist das Venture Capital Unternehmen von zwei der Skype Gründer, Niklas Zennström und Janus Friis.
Nachdem die Idee bereits die Jury des Startupweekends im April überzeugen konnte, kündigte Eric Lagier seinen Job und widmete sich voll und ganz der Unternehmensgründung, und das mit ersten Erfolgen wie man nun sieht.
Memolane ist das „digitale Gedächtnis“ der Zukunft und man kann gespannt sein, was sich hinter dieser Aussage verbirgt. Alle Interessierten können sich bereits vorab auf memolane.com anmelden, um beim Start der Plattform direkt dabei zu sein.
Und für die unter Euch, die auf der Suche nach einem spannenden Job sind: Memolane sucht nach einem talentierten Front-End Entwickler!!
Hier gehts zur Stellenausschreibung http://cl.ly/fe338363890ebf81e0a2
Hier noch ein Video zur Entstehungsgeschichte von Memolane:
Sofatutor: eLearning aus Deutschland
August 5th, 2010 • Medien, StartUps
Tags: David Herborn, Deutschland, eLearning, Lernen, Sofatutor, StartUp
Wer träumt als Student nicht davon seine Vorlesungen bequem von daheim aus auf dem Sofa anzuschauen? Oder der Schüler, der zwar den Unterricht schwänzt, aber den Stoff einfach und schnell nachholen kann? Vermutlich viele! Das müssen sich auch die Erfinder von Sofatutor, eine eLearning Plattform, gedacht haben.
Das Prinzip ist simpel, aber genial: Doktoranten, Lehrer oder Studenten und Schüler können Lernvideos erstellen und bei Sofatutor einstellen. Sofatutor selbst überprüft die eingereichten Videos nach deren Relevanz (inhaltlich und technisch) und nach deren Freischaltung stehen diesen den wissbegierigen Nutzern zur Verfügung. Damit das Ganze noch einen monetären Anreiz für die Videoersteller hat, muss jeder Nutzer einen monatlichen Beitrag von 7 bis 14 Euro entrichten (Preis abhängig vom Abo, ähnlich von Xing). Dafür kann dieser einen Monat lang unbegrenzt auf das Video-Repertoire zugreifen. Die Ersteller der Videos bekommen pro Zuschauer einen Beitrag gezahlt (einen Anteil von 25% des Monatsbeitrags). Die Nutzer können ihr neu erlangtes Wissen auch gleich unter Beweis stellen: nach jedem Kapitel kann ein kleiner Abschlusstest erfolgen.
Ein interessanter Ansatz wie ich finde. Laut Sofatutor befinden sich derzeit 3297 Videos zur Verfügung. Davon sind die meisten aus den Bereichen BWL, Chemie und Mathematik. Es werden aber bestimmt noch mehr dazu kommen. Was wirklich toll ist, ist dass die Produzenten von Videos eine echte Entlohnung bekommen. Wie hoch diese letztendlich in der Praxis aussieht, geht nicht konkret hervor. Die Frage bleibt jedoch, ob auch genug Nutzer da sind, die diese Videos auch in Anspruch nehmen.
Startupbootcamp – Von der Idee zum Unternehmen in 3 Monaten
May 26th, 2010 • Entrepreneurship, Venture Capital
Tags: 3 Monate Startup, Alex Farcet, Kopenhagen, mentoren, mentoring, seed capital, seed kapital, StartUp, startupbootcamp, startupweekend, techstars, Unternehmensgründung, ycombinator
Startupbootcamp ist ein 3 Monatiges Programm in Kopenhagen zur Gründung eines Unternehmens. Das Programm richtet sich an Teams mit innovativen Ideen und der Motivation diese in einem 3 Monatigen “Bootcamp” so weit wie möglich umzusetzten. Bewerben können sich Entrepreneure aus ganz Europa noch bis zum 30. Juni unter www.startupbootcamp.dk. Aus den Bewerbungen werden 10 Ideen ausgewählt und zum 3 monatigen Startupbootcamp nach Kopenhagen eingeladen. Die ausgewählten Teams erhalten pro Mitglied 25.000 DKK (knapp 3400€), um den Lebensunterhalt während der Zeit zu finanzieren, und einen Büroplatz im Inkubator. Der Prozess während des “Bootcamps” wird von ehrfahrenen Mentoren begleitet. Die Teams wählen dabei ein Mentoren Team (von über 50 Mentoren), das sie während der Zeit in Kopenhagen unterstützt. Startupbootcamp bekommt als Gegenleistung zwischen 5 und 10 % des Unternehmens, das während des “Bootcamps” entsteht.
Am Ende des 3 monatigen Programms steht dann der Investor Day, an dem die Teams die einmalige Chance haben ihr Unternehmen vor über 100 Investoren zu präsentieren. Die zwei erfolgreichsten Teams gehen dann auf die US Investoren Tour von Techstars und können ihre Idee vor weiteren zahlreichen Investoren in den USA präsentieren. Die Idee zum Startupbootcamp kommt ursprünglich aus den USA, wo Projekte wie TechStars und Y combinator seit einiger Zeit das Konzept sehr erfolgreich umsetzten (Wen das Konzept näher interessiert: hier ein Podcast mit Paul Graham, Partner bei Ycombinator). Startupbootcamp ist seit diesem Monat der erste europäische Partner von TechStars und profitiert so von einem globalen Netzwerk an Investoren und Gründern.
Startupbootcamp wurde unter Anderem von Alex Farcet ins leben gerufen, einem Unternehmer, der die dänische Startup Szene sehr gut kennt. Wir hatten die Chance Alex und einige der Mentoren des Startupbootcamps beim Startupweekend in Kopenhagen persönlich kennenzulernen und waren sofort von ihrer Leidenschaft und Erfahrung überzeugt. Wir können jedem empfehlen, sich beim startupbootcamp zu bewerben. Durch den Prozess und das Netzwerk das solche Projekte anbieten kann man viel lernen und kommt schnell zum Ziel. Auf Förderland.de findet Ihr ein Interview mit Alex Farcet zum Konzept von Startupbootcamp und auf berufebilder.de ein Interview mit Christopher Plantener (Gründer von Zielgut,) der selbst Mentor bei Startupbootcamp ist.
Hier noch ein Interview mit TechStars Gründer David Cohen
Tiger Tag: das Fundbüro im Netz
May 6th, 2010 • 2 comments StartUps
Tags: finden, fundbüro, gefunden, StartUp, tigertag, verlieren, verloren, wiederfinden, zurück geben
Folgendes Szenario: du bist in der Stadt mit deinem Laptop unterwegs und setzt dich auf eine Bank, um die Sonne zu genießen. Ein Bekannter kommt vorbei und ihr verliert euch in einem Gespräch. Nach einiger Zeit lauft ihr zusammen zur U-Bahn, um nach Hause zu fahren. In der Bahn merkst du, dass du deinen Rucksack inklusive Laptop auf der Parkbank liegen lassen hast. Zur selben Zeit läuft ein Passant an der Parkbank vorbei und sieht deinen Rucksack mutter-seelen-allein rumliegen. Er wundert sich und schaut sich um, ob sich der Besitzer in der Nähe befindet. Da dies nicht der Fall ist, schaut er in den Rucksack und sieht den Laptop. Er würde den Laptop gerne dem Besitzer zurück geben, weiss aber nicht wem der Laptop gehört.
Normalerweise würde man in so einem Fall das nächste Fundbüro bzw. die nächste Polizeiwache aufsuchen, um den Laptop dort abzugeben. Allerdings hat sich ein Startup gedacht, dass dieses Problem auch einfacher zu lösen ist. TigerTag hat sich zur Mission gesetzt, Menschen das Wiederfinden und Findern das zurückgeben von Dingen zu erleichtern. Das Ganze funktioniert durch einen kleinen unscheinbaren Aufkleber mit einem Code und dem Satz “Do good. Return. www.tigertag.com”, den der vorsorgliche Besitzer auf alle Dinge kleben kann die ihm am Herzen liegen. So kann man iPad, Smartphone oder Schlüsselbund mit den kleinen Aufklebern taggen, und diese auf www.tigertag.com registrieren. Zur Registrierung erstellt man sich einen Account und wählt die Kategorie aus, in die das getaggte Produkt am besten passt. Wenn das Produkt registriert ist, können ehrliche Finder den Code auf dem Aufkleber auf www.tigertag.com eingeben und haben dann die Möglichkeit den Besitzer des Produktes zu kontaktieren. Großzüge Besitzer der Produkte können dann natürlich auch den Findern einen Finderlohn geben.
Mir gefällt die Idee sehr gut, da man so zumindest die Chance hat sein Hab und Gut vor Verlust abzusichern. Die Idee lebt natürlich von der Ehrlichkeit der Menschen. Allerdings denke ich, dass die Möglichkeit einen Laptop oder ein Telefon mit Erflog an den richtigen Besitzer zurückzugeben auch die Motivation steigert dies zu tun. TigerTag behauptet, dass die Erfolgsrate bei 75% liegt.
Die Aufkleber, bzw. die TigerTags, kann man auf www.tigertag.com in Form von 14er Bögen bestellen. Dabei fallen nur geringe Versandkosten an, die Tags ansich sind kostenlos. Ich habe mein Handy, Laptop, Hausschlüssel, Ladekabel, etc. gleich mal getaggt und hoffe auf ehrliche Finder, falls ich mal wieder mein Zeug irgendwo liegen lasse…
Wir haben noch ein paar Bögen Tags übrig. Deswegen schicken wir den ersten 5 von euch die zu diesem Post ein Kommentar hinterlassen jeweils einen Bogen Tiger Tags mit 14 Tags gratis zu. Bitte vergesst nicht die Email Adresse im dafür vorgesehen Feld anzugeben, damit wir euch Kontaktieren können.
PlaceLocal: Lokalize ad
March 23rd, 2010 • 1 comment Marketing, StartUps
Tags: local ad, lokale unternehmen, lokale werbung, Lokalzeitungen, online marketing, online werbung, PaperG, placelocal, StartUp, werbemittel, Werbeplatz
Online Werbung ist nun schon seit einigen Jahren ein stetig wachsender Markt. Die Werbebudgets der werbetreibenden Industrie verschieben sich immer mehr in Richtung Internet: der Online Werbemarkt wächst und gedeiht. Da Online Werbung operationalisierbar ist und somit effizienter als Werbung über die traditionellen Medien, ist es insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen eine sinnvolle Lösung. Schon mit einem kleinen Budget können Unternehmen eine eigene Werbekampagne (bspw. über Google und Facebook) im Netz starten und den Erfolg über einfach zu interpretierende Tools messen.
Eine Barriere besitzt jedoch die Online Werbung: man sollte über eine Internetpräsenz verfügen, an die der gebuchte Werbeplatz den potenziellen Kunden weiterleitet. Allerdings haben vor allem klein- und mittelständische Unternehmen das Problem, dass viele keine eigene Internetpräsenz unterhalten. Für diese ist Online Werbung somit verständlicherweise eher unattraktiv. Aus diesem Grund werden bisher Anzeigen in Lokalzeitungen bevorzugt, um potenzielle Kunden auf das Unternehmen und seine Produkte aufmerksam zu machen.
An dieser Barriere setzt ein StartUp namens PaperG an. PaperG ist ein Online Vermarkter mit einem Fokus auf lokale Unternehmen. Das Unternehmen will bereits etablierte Kanäle wie Lokalzeitungen einbinden und ihnen das uneffiziente Geschäft mit Minikunden abnehmen. Gleichzeitig bietet PaperG klein- und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit Online Werbung automatisiert und lokal zu nutzen. Diese Aufgabe soll das Produkt PlaceLocal lösen, welches automatisiert Online Anzeigen aus den im Netz vorhanden Informationen erstellt. Die Daten (Adresse, Kontakt, Fotos, Bewertungen, etc.) werden automatisch von der Homepage des Werbenden oder von Diensten wie Yelp oder Google Maps bezogen. Die Auswahl von geeigneten Fotos und positiven Bewertungen erfolgt durch eine semantische Analysemethode. Aus den diversen Informationen erstellt PlaceLocal automatisiert eine Flash basierte Werbeanzeige, die bei Bedarf mit wenigen Mausklicks angepasst werden kann. Wenn der Werbetreibende über keine Webseite verfügt, kann PlaceLocal auf die gleiche Weise eine Internetpräsenz erstellen, auf welche die Anzeige dann verweist. Auf diese Weise wird selbst Unternehmen ohne eigene Homepage ein sinnvoller Weg hin zur Online Werbung geboten. Und das sind allen Anschein nach nicht wenige. Nach Angaben von Roger Lee (COO von PaperG) verfügen 50% der klein-Unternehmen in den USA über keine Internet Präsenz. PlaceLocal befindet sich nach Angaben von Technology Review im Moment noch in einer Testphase. Allerdings arbeitet der Vermarkter bereits mit namenhaften Publishern wie bspw. dem “Boston Globe” und dem “Houston Chronicle“ zusammen. PaperG wurde bereits 2007 gegründet und bietet seitdem seinen Kunden das innovative Online Werbemittel Flyerboard an. Mit PlaceLocal zeigt das Unternehmen eine innovative Lösung, die Puplishern (bspw. Lokalzeitungen) eine effizientere Abwicklung von Kleinkunden, und Werbetreibenden ( bspw. Lokales Unternehmen) ein kostengünstiges Werbemittel mit lokalem Targeting bietet.
Insbesondere für Verlage ist ein solches Konzept mit Fokus auf lokaler Werbung wohl besonders interessant, was auch das Beispiel der WAZ mit Ihrem Groupon Klon Westdeal belegt. Der Verlagsbranche tun sich in Zukunft wohl wieder neue Chance auf, durch Möglichkeiten wie sie PlaceLocal bietet.






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