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Steereo und Simfy – Eine iTunes Alternative?

SteereoSchon seit einigen Monaten sind Dienste wie Steereo im Netz zu finden. Diese ermöglichen über eine Musikflatrate das Streamen von Musik auf den PC über einen Browser oder eine extra Software. Besonders interessant sind diese Dienste seit den letzten Tagen. Denn nach Simfy hat nun auch Steereo eine Smartphone App veröffentlicht. Von nun an können die eigenen Playlists also nicht nur am PC gehört, sondern auch unterwegs der ständige Begleiter werden.

Im Gegensatz zu Simfy finde ich Steereo besonders interessant wegen ihrem günstigen Preis. So bezahlt man bei Steereo für eine Premium-Mitgliedschaft nur 2,99 €/Monat, um dann werbefrei und unbegrenzt Musik hören zu können. Simfy dagegen verlangt dafür 9,99 € im Monat. Ein wichtiges Kriterium bei einer Entscheidung für oder gegen einen solchen Anbieter muss natürlich auch die Auswahl der Musik sein. Steereo bietet nach eigener Aussage “mehrere Millionen” Titel zum Streamen an – Simfy hat dagegen derzeit 6,2 Mio. Songs lizensiert, wovon schon 40% verfügbar sind. Doch nicht nur die Auswahl der Musik spielt eine Rolle, auch die Navigation und die Usability auf der Webseite bzw. in den jeweiligen Apps. Hier ist Simfy die bessere Alternative. Der Player erinner mit seinem schlichten Design an iTunes und die Webseite ist aufgeräumt und man findet sich in den Genres gut zurecht. Steereo hat in diesen Punkten nach meiner Meinung noch einiges nachzuholen.

Wenn man sich die Auswahl der Apps anschaut fällt einem auf, dass Steereo bereits eine Desktop- und eine iPhone-App bietet. Eine Android-App soll in wenigen Wochen folgen. Simfy bietet dagegen eine iPhone- und Android-App und wirbt mit der bald erscheinenden Desktop-App.

Simfy

Beide Dienste bieten eine personalisierte Playlist sowie eine Funktion, favorisierte Songs mit seinen Freunden zu Teilen. Steereo bietet einen großen und für einige vielleicht entscheidenden Vorteil – den Shop. So hat jeder Premium-Nutzer die Möglichkeit unter mehr als 1,5 Mio. Titeln die Lieblingssongs auszuwählen und zu kaufen. Die Preise sind hierbei denen von iTunes sehr ähnlich (ab 99 ct.) und der absolute Vorteil: Die MP3′s sind nicht via DRM geschützt. Man kann diese Lieder also so oft man möchte kopieren und auf so vielen Endgeräten nutzen, wie man möchte. Natürlich immer innerhalb der rechtlichen Schranken.

Abschließend kann man nur sagen, dass es keinen “perfekten” Dienst gibt, den man ohne Einschränkungen empfehlen kann. Simfy bietet “gefühlt” die größere Auswahl an Titeln, wobei hier Qantität auch nicht zwingend Qualität sein muss. Es kommt stark auf den eigenen Geschmack an. Zudem muss man beachten, wie man die Musik nutzen möchte – also welche Apps man benötigt. Der Shop ist dann natürlich auch eine Option, die man bei der Wahl bedenken sollte.

Ich persönlich teste gerade Steereo ausgiebig. Hier finde ich die einmonatige Testphase super. Einen Monat kann man hier das komplette Premiumangebot nutzen ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Simfy bietet dagegen nur 7 Tage Testzeit. Die Auswahl der Musik ist für mich bei Steereo ausreichend und der Shop eine wirkliche Alternative zu iTunes. Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken einer Premium-Mitgliedschaft. Doch hierfür werde ich auf jeden Fall noch auf die Android-App von Steereo warten, sodass ich das dann auch auf meinem Androiden nutzen kann.

Mixcloud.com – die neue Wolke am Musikhimmel

Im Zeitalter des Tapes war es üblich Musik auf Magnetbänder aufzunehmen. Oft aus dem Radio oder von Schallplatten, aber sogar noch von CD wurden Tapes bespielt. Alles diente nur einem Zweck: Das eigene Mixtape mit der Lieblingsmusik und dem persönlichen Bezug. Diese persönlichen Mixtapes wurden dann entweder an Freunde oder den Partner verschenkt oder selbst im Auto oder über den Walkman gehört.

Seit den ersten Discmans wurden Walkmans immer seltener und spätestens seit iPod und Youtube sind die Tage dieser Oldschool-Geräte gezählt. Allerdings wollen viele nicht auf den Luxus verzichten, ihre eigens zusammengestellten Mix-„Tapes“ mit der ganz persönlichen Lieblingsmusik zu hören. Wiedergabelisten in iTunes, Playlisten bei Youtube oder eigene Mix-CDs werden genutzt, um diesem Wunsch gerecht zu werden.

Im Zeitalter der modernen Kommunikation und dem immer mehr zum Teilen tendierenden Verhalten der Internetnutzer haben sich drei junge Gründer aus London Gedanken gemacht und eine Plattform geschaffen mit der eigene „Mixtapes“ mit anderen geteilt werden können – mixcloud.com. Die Gründer beschreiben ihre Plattform selbst als „Youtube des Radios“. Ursprünglich wurde diese Plattform für DJs, Musikliebhaber und Hobby-Radioproduzenten ins Leben gerufen. Inzwischen hat es sich allerdings zu einem gefragten „Radio-on-demand“-Dienst entwickelt.

Die Idee ist simpel: Jeder kann einen eigenen Account einrichten und seine persönlichen musikalischen Inhalte hochladen. Akzeptiert wird jegliche Art von Radio-Content im MP3-Format: Beispielsweise DJ-Mix-Sets, Moderationsstrecken, Live-Mitschnitte oder Music-Shows. Durch den anfänglichen Schwerpunkt auf die DJ-Szene findet der Nutzer viel Musik aus dem elektronischen Bereich, die zum Großteil ungesigned ist. Letztendlich entscheiden die User über den Erfolg des Angebots. Indem die Klicks auf den jeweiligen Beitrag erfasst werden, erreichen die meistgehörten Titel die oberen Plätze der Ergebnislisten. Ganz wichtig ist natürlich auch die Vernetzung mit seinen virtuellen Freunden über Netzwerke wie Facebook oder Twitter.  Genauso wie bei allen Videocontent-Providern ist ein Download der Musikinhalte über die Plattform nicht möglich.

Es hat sich ausgestreamt bei Warner Music!

Warner Music LogoWarner Music  verkündet, sein Repertoire in Zukunft nicht mehr über kostenlose Streamingdienste wie ‘lastFM’ oder ‘We7′ zur Verfügung zu stellen. Es ist noch nicht ganz klar, wann genau Warner seinen Content von den einzelnen Portalen nimmt, CEO Edgar Bronfman Jr. bezog  jedoch eine klare Position gegenüber dem kostenlosen Konsum von Warner Acts wie ‘Foo Fighters’, ‘R.E.M’ und den ‘Red Hot Chili Peppers’ im Internet. “”The ‘get all your music you want for free, and then maybe with a few bells and whistles we can move you to a premium price’ strategy is not the kind of approach to business that we will be supporting in the future.” Bronfman sieht mittelfristig eher eine Chance für Anbieter von subsciptionLastFM screenshot-services (Abo-Modell) wie Spotify oder Napster oder sogenannter ‘á-la-carte’-Modelle wie iTunes oder Musicload. We7-Chef Steve Purdham räumt Verständnis gegenüber der Entscheidung von Warner ein und sieht in der Entscheidung eine klare Tendenz zur Durchsetzung von sogenannten ‘Kultur-Flatrates’. Zur gleichen Zeit fordert Jon Webster, CEO des UK’s Music Managers’ Forum, vor allem von den vier großen Plattenfirmen mehr in neue Dienste zu investieren, um die Konsum-Piraterie einzudämmen. “New media has to give the consumer what they want and the consumer is in a world where they want things right here, right now – and if you don’t give it to them, they’ll steal it.”

Eignet sich Apple’s iPad als Musikanlage für Unterwegs?

HiPadoch gelobt wurde das iPad bei seiner Einführung am 27. Januar vor allem bezüglich der Wiedergabe visueller Medien, wie Filmen oder E-Books sowie seiner hervorragenden Usability beim Surfen. Wir haben uns gefragt wie das iPad wohl hinsichtlich seiner Qualität in der Wiedergabe von Musik abschneidet. Oder anders gefragt: Hat das iPad das Zeug zum digitalen Allstar im Bereich Entertainment zu werden? Laut Apple kann mit einer Akku-Ladung sechs Tage lang am Stück Musik gehört werden, sofern der Bildschirm möglichst nicht genutzt wird. Soviel zur vielversprechenden Quantität der Leistung des Wundergeräts. Qualitativ reichen die iPad-Speaker leider nicht aus, um das volle klangliche Erlebnis wiederzugeben. Aufgrund der Tatsache, dass ein iPad mit einem OS Betriebssystem ausgestattet ist, welches lediglich eine eingeschränkte iTunes Version unterstützt, kann also erstmal kein wirklicher Vorteil gegenüber einem herkömmlichen tragbaren Musikplayer ausgemacht werden. User, die sich mit den Sound-Eigenschaften und der Usability des iPhone’s oder des iPod’s bislang zufrieden geben konnten, werden auch beim neuen iPad klanglich nichts vermissen. Wem die abgespeckte iTunes-Version zuwenig ist, der sollte seine Musik-Bibliothek lieber noch eine Weile auf seinem MacBook pflegen.

Omnifone gibt Kooperation mit HP bekannt

MusicstationIm Rahmen der MIDEM wurde nun die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Musikanbieter Omnifone und dem PC-Hersteller HP bekannt. Käufer der Modelle HP Pavilion, Compaq Presario und der HP-Envy-Reihe erhalten fortan für den Zeitraum von 14 Tagen die Möglichkeit, über die Plattform MusicStation unbegrenzt Musik herunterzuladen und zehn Songs pro Monat zu behalten. Die Kosten für die Nutzung liegen bei 10 Euro pro Monat. Omnifone hält in seinem Repertoire sowohl Musik der Majors als auch ausgewählter Independent-Labels.

Universal Music Group versorgt Kyte mit Videos

Kyte logoDie Online, Mobile und Social Video-Plattform Kyte integriert ab sofort auch Video-Inhalte der Universal Music Group (UMG). Den Anfang machen UMG Künstler wie Tokio Hotel, Lady Gaga oder Rihanna, die dem Technologie Dienstleister bereits Videos zur Verfügung stellen. Neben offiziellen Musik-Videos dürfen sich Fans in Zukunft vor allem über selbst erstelltes Filmmaterial von Künstlern des Musikriesen freuen. Die Videos können in Echtzeit Online oder auf mobilen Endgeräten abgespielt werden. Darüber hinaus bietet Kyte seinen Usern diverse interaktive Funktionen an, wie Multimedia-Chats oder das Kommentieren und Bewerten der Videos.

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