Posts Tagged ‘Internet start up’
Schützenhilfe für Start-Ups: HackFwd
June 10th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Venture Capital
Tags: David Herborn, hack forward, HackFwd, Hamburg, Internet start up, Lars Hinrichs, risikokapital, seed capital, Start Up, startupbootcamp, techstars, Venture Capital, Xing, xing gründer, ycombinator
Im Vergleich zu Nordamerika, wo neue (Internet-) Start-Ups immer noch wie Pilze aus dem Boden schießen, sieht es hingegen in Europa eher düster aus. So scheuen vor allem in Deutschland Wagniskapitalgeber den Sprung ins kalte Wasser. Deutsche High-Tech-Start-Ups bekommen kaum noch dringend gesuchtes Kapital.
Um diesen negativen Trend entgegenzuwirken, hat u.a. Lars Hinrichs (seines Zeichens Gründer von Xing) ein in Hamburg ansässiges Unternehmen gegründet, das jungen, innovativen Start-Ups in Europa in früher Phase auf die Beine helfen soll. Dieses ambitionierte Projekt nennt sich HackFwd (sprich: Hack Forward). Ziel von HackFwd ist es, smarten, talentierten Entwicklern durch Ressourcen und Know-How die Möglichkeit zu geben, ihren bisherigen Job zu kündigen und stattdessen ihre Ideen und Visionen in einem eigenen Projekt zu verwirklichen.
Ein sehr interessantes Projekt wie ich finde. Entscheidend dabei ist meines Erachtens dies auch bei potentiellen Gründern bekannt zu machen. Das beste Angebot bringt nichts, wenn niemand davon Bescheid weiß. Allerdings habe ich da vertrauen in Hinrichs und sein Team. Schließlich ist Xing auch eine feste Größe im Bereich der Social Networks geworden.
Mixcloud.com – die neue Wolke am Musikhimmel
April 3rd, 2010 • Medien, StartUps
Tags: Entertainment, Internet start up, mixcloud.com, Music, PC, Youtube
Im Zeitalter des Tapes war es üblich Musik auf Magnetbänder aufzunehmen. Oft aus dem Radio oder von Schallplatten, aber sogar noch von CD wurden Tapes bespielt. Alles diente nur einem Zweck: Das eigene Mixtape mit der Lieblingsmusik und dem persönlichen Bezug. Diese persönlichen Mixtapes wurden dann entweder an Freunde oder den Partner verschenkt oder selbst im Auto oder über den Walkman gehört.
Seit den ersten Discmans wurden Walkmans immer seltener und spätestens seit iPod und Youtube sind die Tage dieser Oldschool-Geräte gezählt. Allerdings wollen viele nicht auf den Luxus verzichten, ihre eigens zusammengestellten Mix-„Tapes“ mit der ganz persönlichen Lieblingsmusik zu hören. Wiedergabelisten in iTunes, Playlisten bei Youtube oder eigene Mix-CDs werden genutzt, um diesem Wunsch gerecht zu werden.
Im Zeitalter der modernen Kommunikation und dem immer mehr zum Teilen tendierenden Verhalten der Internetnutzer haben sich drei junge Gründer aus London Gedanken gemacht und eine Plattform geschaffen mit der eigene „Mixtapes“ mit anderen geteilt werden können – mixcloud.com. Die Gründer beschreiben ihre Plattform selbst als „Youtube des Radios“. Ursprünglich wurde diese Plattform für DJs, Musikliebhaber und Hobby-Radioproduzenten ins Leben gerufen. Inzwischen hat es sich allerdings zu einem gefragten „Radio-on-demand“-Dienst entwickelt.
Die Idee ist simpel: Jeder kann einen eigenen Account einrichten und seine persönlichen musikalischen Inhalte hochladen. Akzeptiert wird jegliche Art von Radio-Content im MP3-Format: Beispielsweise DJ-Mix-Sets, Moderationsstrecken, Live-Mitschnitte oder Music-Shows. Durch den anfänglichen Schwerpunkt auf die DJ-Szene findet der Nutzer viel Musik aus dem elektronischen Bereich, die zum Großteil ungesigned ist. Letztendlich entscheiden die User über den Erfolg des Angebots. Indem die Klicks auf den jeweiligen Beitrag erfasst werden, erreichen die meistgehörten Titel die oberen Plätze der Ergebnislisten. Ganz wichtig ist natürlich auch die Vernetzung mit seinen virtuellen Freunden über Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Genauso wie bei allen Videocontent-Providern ist ein Download der Musikinhalte über die Plattform nicht möglich.
Produkt Gezwitscher und Geschrei
February 20th, 2010 • Marketing, StartUps, eCommerce
Tags: blippy.com, Einkäufe twittern, Geschrei, hollr.com, Internet start up, Produkt Gezwitscher, Shopping Tweets, Start Up, whosrich.me
Kürzlich haben wir über das StartUp blippy berichtet, das Informationen über Einkäufe seiner Nutzer automatisch veröffentlicht. Seitdem hat sich einiges getan im Bereich “Shopping Tweets”: Auf Whosrich.me, einem StartUp aus Estland, können Nutzer manuell Einkäufe mit Bildern veröffentlichen und auf hollr.com werden Produkte “in die Welt gebrüllt”.
Wenn man sich auf whoisrich.me angemeldet hat, kann es direkt los gehen. Man gibt ein was man gekauft hat, wo man es gekauft hat, gibt den Preis an und lädt ein Foto hoch. Whoisrich.me ist sehr intuitiv und simpel zu handhaben. Man postet seine neuesten Errungenschaften, stöbert durch die Einkäufe von anderen Nutzern und Kommentiert und/oder “liked” diese, genau so wie es auch auf Facebook geschieht.
Bei hollr.com kann man sich über Facebook Connect, mit dem vorhandenen Facebook Account anmelden. Nach der Anmeldung wird man gefragt, ob man auch den Twitter Account mit hollr verbinden möchte. Wenn man dies verneint/bejaht kann es losgehen. Als erstes werden, falls vorhanden, die “hollrs” der Facebook Freunde angezeigt. Man selbst kann diese dann ebenfalls direkt “hollrn” oder man gibt ein Produkt in der Suchleiste ein, das man “hollrn” möchte. Ist dieses Produkt noch nicht in der Datenbank vorhanden, muss man es anlegen, um es “hollrn” zu können.
Man merkt schnell, wo der Unterschied der beiden Dienste liegt. Whosrich.me konzentriert sich auf das Wesentliche (die Nutzer zu Unterhalten), während hollr.com vernetzen möchte und einzelne Produktseiten (wie eine Art Facebook Fan page) versucht zu etablieren.
Mir persönlich gefällt von diesen drei Konzepten (blippy, whosrich und hollr) das von whosrich.me am besten. Das liegt vorallem daran, das der Dienst sehr unterhaltsam und intuitiv gestaltet ist. Unterhalten wird man, durch die vielen verschiedenen, kreativen Fotos der Nutzer. Es macht Spass durch die Fotos zu stöbern und neue unbekannte Produkte zu entdecken. Auf hollr muss man sich meistens Produktseiten anschließen, wodurch sich die Nutzer weniger voneinander differenzieren, was schnell zu Langeweile führt. Auf Exciting Commerce könnt Ihr erfahren, wie hollr.com seine Nutzer motivieren will.
Backupify: Aus der Wolke und in die Wolke
January 20th, 2010 • Podcast, StartUps, Venture Capital
Tags: Amazon, Amazon Web Services, backup, backupify, Datensicherung, Entrepreneurship, Facebook, Flickr, Gmail, Googledocs, Hotmail, Internet start up, S3, Start Up, Twitter, Zoho
Das Sicherungskopien von unseren persönlichen Daten nicht nur sinnvoll sondern Pflicht für jeden nachhaltigen Umgang mit digitalen Medien sind, ist heute den Meisten bekannt. Doch im Bereich cloud computing wird diese Weisheit oft noch vergessen. Die Diskussion um Privatsphäre im Internet überschattet hier die Frage nach der Sicherheit persönlicher Daten auf fremden Servern. Dabei vertrauen wir Webservice-Angeboten heute nicht nur Fotos, Statusupdates und Emails an, sondern auch wichtige Dokumente. Die Geschichte hat uns eigentlich gelehrt, dass StartUps auch so schnell wieder verschwinden können, wie sie gekommen sind. Und mit einem Unternehmen könnten auch viele tausend Gigabyte persönliche Daten verschwinden.
backupify, ein StartUp aus Louisville (KY, USA), ist nun gestartet, um Datenverlust aus cloud computing Angeboten zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt bietet backupify die Sicherung von Daten aus Flickr, Twitter, Delicious, Zoho, Google Docs, Photobucket. Außerdem befindet sich noch einige Webseiten in Beta. Zu diesen gehört auch Gmail und Facebook. Für viele Nutzer des Content-Mangement-Systems WordPress dürfte die Möglichkeit, den eigenen Blog über ein PlugIn zu sichern sehr interessant sein. Bei der Anmeldung hat der User die Möglichkeit einen eigenen Amazon S3 Account Speicherungsort für die Daten einzutragen. Auch backupify selbst setzt auf S3 zur Speicherung der Daten. Das Storage Angebot von Amazon hat einen guten Ruf in Sachen Sicherheit und sollte wohl auch weiterbestehen, falls backupify nicht am Markt besteht. Es besteht die Möglichkeit zwischen einem täglichen und wöchentlichen Sicherungszyklus zu wählen. Bis Ende Januar bietet der StartUp neuen Nutzern ein besonderes Angebot. Alle die sich bis zum 31. Januar anmelden erhalten den Service weiter kostenlos. Auch danach wird es ein Basisangebot, ohne Kosten für den Nutzer, aber auch Premiumangebote geben. Die Gründer haben angekündigt, dass das zukünftige Basisangebot weniger Features als das bis Ende des Monats erhältliche haben wird.
backupify nutzt zur Sicherung die Datenformate der Serviceanbieter. Oft ein maschinenlesbares XML Format. Ein Teil der Premiumangebote in Zukunft könnte die Aufbereitung der Daten für menschliche Augen sein. Einigen potenzielle Nutzer dürfe es nicht leicht fallen ihre Login Informationen an einen Drittanbieter abzugeben. Leider ist dies aber noch zum Teil nötig. Noch nicht alle Webservice-Anbieter unterstützen eine Authentifizierung über so genannte OAuth-Protokolle. Diese Protokolle ermöglichen einen sicheren Datentransfer zwischen APIs ohne, dass die Login Informationen beim Drittanbieter gespeichert werden müssen. Hier sind Twitter und Facebook positive Beispiele. Beide unterstützen eine solche Authentifizierung.
Der Service scheint nicht nur den Nutzern zu gefallen. In einem Podcast auf dem twit.tv Network erklärte Robert May, einer der Gründer von backupify, dass die Gespräche mit Riskokapitalgebern an der U.S. Westküste erfolgreiche verlaufen würden. Näher auf die Pläne für die Zukunft ging er aber nicht ein. Eine Ausweitung des Angebots auf deutlich mehr Webapplikationen ist aber zu erwarten.
EatSmarter! – Die (Pro)-Rezepte Plattform
January 16th, 2010 • Marketing, StartUps, Unternehmen
Tags: Chefkoch, DasKochrezept, Dirk Manthey, EatSmarter!, Ernährung, FOOD CHECK, Hamburg, Internet start up, Manthey, Milchstraße, Plattform, Portal, Rezepte, Start Up
EatSmarter! setzt auf ein einfaches Design mit hochwertigen Bildern
Wie auch schon Der Spiegel in der aktuellen Zellulose-Ausgabe berichtet hat, ist mit EatSmarter! ein neues Rezept-Portal im für den deutschen Markt online gegangen. Derzeit befindet sich die Plattform noch in der Beta-Phase und bietet ca. 1000 Rezepte. Im Gegensatz zu Konkurrenten, wie Chefkoch.de (< 140.000 Rezepte) und DasKochrezept.de (< 60.000), setzt EatSmarter auf die professionelle Aufbereitung von Kochrezepten. Wie die Macher der Seite auf dem Unternehmens-Blog berichten, wurde dafür bis jetzt über 10.000 Fotos von Arbeitsschritten und den fertigen Gerichten gemacht. Mit Abschluss der Beta-Phase sollen weiter Rezepte zum Portfolio dazukommen. Im Spiegel wird die Entscheidung für professionelle Inhalte mit der höheren Attraktivität für den Werbemarkt begründet. Werben wird ab April, nach Ablauf der Beta-Phase, möglich sein. EatSmarter! setzt aber nicht nur auf die reine Präsentation von Kochrezepten. Auch der Bereich Health soll wohl eine wichtige Rolle spielen. Schon jetzt sind einige Videos mit Interviews und Berichte zum Thema gesunde Ernährung und Abnehmen auf der Seite zu finden. Zu den Gerichten gibt es auch jeweils genaue Nährwertinformationen, den so genannten ES – FOOD CHECK. Auch an einer großen Präsenz im mobilen Bereich wird gearbeitet. Ein iPhone App ist bereits jetzt verfügbar.
In Zeiten von Nutzer generierten Inhalten bleibt aber die Frage, ob es gelingen kann eine beständige Community auf der Seite zu schaffen. Auf den meisten Portalen dieser Art gibt es eine wichtige Kerngruppe von Nutzern, welche Rezepte erstellen und auch mit eigenen Fotos und Kommentaren aufwerten. EatSmarter! bietet den angemeldeten Besuchern derzeit nur die Möglichkeit bestehende Rezepte zu kommentieren/bewerten und sie in ein persönliches Kochbuch einzufügen. Das hochwertige Design und die gut präsentierten Gerichte sollte aber besonders Besucher überzeugen, welche spontan nach einem Rezept suchen.
Für Generation von Besuchern setzt EatSmarter! auf eine starke GoogleAds Kampagne (z.B. mit dem Keyword ‘Rezepte’ und ‘Gesunde Ernährung’). Außerdem sollen Nutzer Freunden und Bekannten die Plattform empfehlen. Als Belohnung für 5 neue und aktive Nutzer winkt ein kostenloses Kochbuch für das Bücherregal in der heimischen Küche.
Finanziert wird das Portal von Dirk Manthey, dem ehemaligen Verleger der Zeitschriften ‘TV Spielfilm‘ und ‘Fit for Fun‘. Daher ist es auch wenig erstaunliche, dass ein Teil des Teams sich aus dem Umfeld von ehemaligen Mitarbeitern der Verlagsgruppe Milchstraße zusammensetzt. Hauptsitz der GmbH & Co. KG ist Hamburg.



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