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Startup Weekend kommt nach Hamburg: 27. – 29.05.2011

Startup Weekend Hamburg

Endlich komme ich dazu auch über diesen Weg das Startup Weekend Hamburg 2011 anzukündigen! Da wir nach unseren ersten Erfahrungen, die wir letztes Jahr während des Startup Weekends Kopenhagen machen konnten, so begeistert waren, haben wir uns dazu entschieden das Event auch nach Hamburg zu holen. Dieses Jahr ist es nun endlich so weit: Seit ca. 4 Wochen sind wir dabei mit einer super Gruppe an Organisatoren, der Non-Profit Organisation Startup Weekend und Alex Farcet von Startup Bootcamp das Startup Weekend Hamburg 2011 zu organisieren.

Wer das Konzept eines Startup Weekends noch nicht kennt, hier kurz, um was es geht: Startup Weekends sind 54-stündige Non-Profit Events die überall auf der Welt Leute an einem Wochenende zusammenbringen, um Ideen in die Realität umzusetzen. Unter dem Motto: ”Build Community. Start Companies. No Talk. All Action.” stellen die Teilnehmer Freitag abends Geschäftsideen vor, stimmen über die besten ab und arbeiten das ganze Wochenende in Teams an der Umsetzung dieser Ideen. Sonntag abends werden die Ergebnisse vor einer hochkarätigen Jury präsentiert und ein Gewinner Team gekürt. Es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen. Egal ob ihr eine Idee schon lange im Kopf habt, die Ihr mal einem Realitäts-Check aussetzen wollt oder ob ihr einen Mitgründer für eure Gründungsidee sucht, Startup Weekend ist der Platz, an dem man Leute findet, die etwas bewegen wollen und die offen sind die verrücktesten Geschäftsideen an einem Wochenende umzusetzen!

Aus diesen Ideen können durchaus auch erfolgreiche Unternehmen entstehen. Ein Beispiel hierfür ist Memolane. 5 Monate nachdem Eric Lagier die Idee zur Social Media Zeitreise in Kopenhagen vorstellte, konnte sich Memolane $ 2 Mio. USD von zwei Venture Capital Unternehmen sichern.

Im Moment sind wir gerade Mitten im Prozess eine finale Location zu sichern und werden diese so bald wie möglich auf der Event Homepage veröffentlichen. Tickets gibt es bereits seit einigen Tagen und die ersten Leute haben sich bereits ihr Ticket gesichert. Alle Tickets beinhalten sowohl Essen als auch Getränke für das ganze Wochenende. Ihr braucht euch also keine Gedanken um Verpflegung zu machen, sondern könnt euch voll auf die Umsetzung eurer Ideen konzentrieren. Noch gibt es für schnell Entschlossene ein paar Early-Bird Tickets zum vergünstigten Preis – beeilt euch, bevor sie vergriffen sind!

Falls ihr irgendwelche Fragen habt, beantworten wir sie euch gerne hier in den Kommentaren, auf Twitter @swHamburg, auf facebook oder auf xing! Ausserdem findet Ihr auf der Event Homepage eine FAQ.

Hier noch mal die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Zeit: Freitag 27.05. abends bis Sonntag 29.05. abends

Ort: tbd (Hamburg)

Tickets: http://hamburg.startupweekend.org/tickets/

 

Folgendes Video entstand beim Startup Weekend in Philadelphia:


 

Seedlounge – live Crowdfunding auf der CeBIT

SeedloungeAm vergangenen Samstag waren wir auf der CeBIT (die uns dieses Jahr leider Presseausweise verweigert hat), um uns die Seedlounge anzuschauen. Die vier Finalisten, die sich im Verlauf der Woche vor dem Publikum in der Webciety mit ihrem Gründungsvorhaben durchsetzten konnten waren:

Wer das Konzept der Seedlounge noch nicht kennt: Die Seedlounge ist ein Live Crowdfunding Event. Online Crowdfunding Projekte wie bspw. kickstarter.com haben in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass eine Idee nicht immer gleich zahlungskräftige Investoren benötigt, sondern durchaus auch über viele kleine Geldgeber finanziert werden kann. Diaspora, eines der berühmtesten Beispiele, konnte sich über die Internetplattform kickstarter.com insgesamt 200.000 US$ Kapital von knapp 6.500 verschiedenen Spendern für die Idee eines offenen Facebooks beschaffen. Auf Kickstarter fließt  das Geld in Form von Spenden in die Projekte und Geldgeber erhalten keine Unternehmensanteile als Gegenleistung.

Bei der Seedlounge läuft das ein wenig anders, hier erhalten Crowd-Investoren auch Anteile an den Startups, in die sie investieren. Die Seedlounge überträgt das Konzept des Corwdfunding in eine Live Veranstaltung, und ermöglicht schon ab einem Investment von 200 €, sich an einem Startup zu beteiligen. Nachdem sich ein Startup erfolgreich für die Seedlounge beworben hat, bietet sich die Chance während des Events mit einem Pitch das Publikum zu einem Investment zu motivieren. Investoren können einfach via SMS, ähnlich einer Abstimmung, in die Startups investieren. So investierte das Publikum bei der Seedlounge in München insgesamt 11.000 € in drei Unternehmen.

Während der Seedlounge auf der CeBIT konnten sich die Gründer des Startups Abilife.de mit Ihrer Idee als Sieger der Veranstaltung durchsetzten und sich 850 € für Ihr Gründungsvorhaben sichern. Abilife.de bietet eine Plattform die Abiturienten in Allem unterstützt, was mit dem Abitur zu tun hat, wie bspw. die Erstellung einer Abi-Zeitung, das Drucken von Abi-Shirts, das Planen des Abi-Scherzes und der Abi-Party.

Frents, ein Startup über das wir bereits berichteten, konnte sich 600 € sichern. Frents erlaubt Nutzern Dinge, wie bspw. Bücher, DVDs oder Werkzeug unter Freunden, Nachbarn oder Fremden zu teilen. Nutzer können Dinge, die Sie bereit sind zu verleihen oder zu vermieten in ein virtuelles Verleih-Regal stellen, in dem dann andere Nutzer sehen was es in der Nähe zu leihen oder zu mieten gibt.

Bilbone und Linoq gingen leider während der Veranstaltung leer aus.  Bilbone beschreibt sich selbst als “App-Store für reale Freizeit Aktivitäten” und bietet Nutzern eine Plattform für das Suchen und Finden von abenteuerlichen Erlebnissen. Linoq ist eine eCommerce Plattform, die Shopping Empfehlungen unter Freunden monetarisiert.

Das Konzept der Seedlounge ist in jedem Fall interessant. Ein wenig enttäuschend war für uns der Endbetrag, der letztendlich in die Startups investiert wurde. Allerdings lag dies wahrscheinlich größtenteils an einem Publikum, dass nicht für ein Investment sondern zur Unterhaltung die Seedlounge auf der CeBIT verfolgte. Normalerweise verlangt die Seedlounge einen Eintrittspreis, um als Crowd-Investor bei dem Event teilnehmen zu können. Dies ist sicherlich nötig, um die Ernsthaftigkeit der Investoren sicherzustellen. Nichtsdestotrotz, war es ein spannendes Event und hat die Gründern hoffentlich bei Ihren Vorhaben ein Stück weitergebracht. Die nächste Seedlounge findet in Hamburg am 10.03.2011 statt. Karten hierfür gibt es bereits ab 25 € bspw. über Xing.

 

Wie wird mein Pitch erfolgreich?

Eine Geschäftsidee anderen Menschen verständlich zu erklären ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn es sich um eine innovative Idee handelt, ist es geradezu eine Herausforderung mit wenigen Sätzen sein Gegenüber vom Erfolgspotenzial der Idee zu überzeugen.

Zahlreiche Experten versuchen mit mehr oder weniger strukturierten Modellen aufstrebenden Unternehmern zu helfen, den sogenannten Pitch bzw. die Präsentation der Geschäftsidee zu perfektionieren. Um einen Überblick zu verschaffen, soll dieser Artikel verschiedene Meinungen zu einem guten Pitch vorstellen und zeigen, auf was es bei der Präsentation einer Idee ankommt.

Anfangen möchte ich mit einer Vorlage für einen sog. Elevator Pitch, die mein Professor für Entrepreneurship an der University of Queensland uns Studenten zur Verfügung stellte, um eine Geschäftsidee zu präsentieren:

(Customer A) has (Needs/Pain B) that (my Company C) can solve with (Product/Service D) that is better than (Existing Products/Service E) in terms of (Price/Performance F). Our team compromising (Members G) have (Relevant Skills/IP H) that are difficult for (Potential/Actual Competitors I) to overcome. We are seeking (Investment J) that will enable us to capture (Market Segment K) and achieve (Revenue L) and (Profitability M) by (Year N).

Wie man schnell erkennen kann, zielt diese Elevator Pitch Vorlage insbesondere auf eine Präsentation vor Investoren ab. Es wird versucht in möglichst kurzer Zeit alle Fragen eines potenziellen Investors zu beantworten. Seine Geschäftsidee in solch eine Vorlage zu pressen hat meiner Meinung nach sowohl Vor- als auch Nachteile. Der Vorteil bezieht sich auf den Fokus, der die wesentlichen Informationen der Geschäftsidee abhandelt und so dazu zwingt diese in eine Präsentation einzuarbeiten. Der Nachteil einer solchen Vorlage ist, dass man versucht die Präsentation so anzupassen, dass Sie in die vorgegebene Satzstellung passt. Darunter leidet jedoch die Kreativität eine Idee auf individuelle Art zu präsentieren. Meiner Auffassung nach sollte man sich auf die Vorteile dieser Vorlage konzentrieren und sie als eine Art Checkliste nutzen, um  alle Informationen in einer Präsentation für potenzielle Investoren unterzubringen.

Eine zweite Vorlage stammt aus einem Lehrbuch für Entrepreneurship von Donald F. Kuratko und Richard M. Hodgetts. Diese ist nicht fertig ausformuliert sondern bezieht sich vielmehr auf Punkte, die in einem Pitch berücksichtigt werden sollten. Kuratko und Hodgetts nennen folgende Schwerpunkte (in Ihrem Buch gehen sie noch gesondert auf jeden der Punkte ein):

  • Focus on pain and solution
  • Reachable market
  • Business model
  • Management team
  • Explain metrics (highlight metrics that were used to calculate the market size, etc)
  • Enthusiasms – motivate audience
  • Why you and why now ??

Diese Stichpunkte umfassen eine ausführliche Präsentation der Geschäftsidee und weniger einen Elevator Pitch. Im Gegensatz zur vorherigen Vorlage wird hier auch auf das Geschäftsmodell hingewiesen, welches erklärt wie man mit einer Idee Geld verdienen möchte. Außerdem wird einer der wichtigsten Punkte genannt: das Publikum zu motivieren und Enthusiasmus zu zeigen. Ich denke, dass bei Menschen, die von einer Idee voll und ganz überzeugt sind, der Enthusiasmus quasi automatisch auch in einer Präsentation glaubhaft vermittelt wird. Allerdings geht durch formale Anforderungen und auf dem langen Weg zum perfekten Pitch oft der natürliche Enthusiasmus verloren. Dieser wird dann durch eine künstlich aufgesetzte Motivation mit einer Art Werbestimme ersetzt, die eine Präsentation als unglaubwürdig erscheinen lässt.

Ein weiterer Punkt bzgl. der Publikumsmotivation ist es, sich genau zu überlegen vor welchem Publikum man eine Geschäftsidee präsentiert. So sollte man unterscheiden, ob eine Idee einem potenziellen Investor oder einem strategischen Partner vorgestellt wird. Ein Mitgründer muss anders überzeugt werden als ein potenzieller Kunde, da der Mehrwert bzw. der Kosten/Nutzen Vergleich für jede Zielgruppe verschieden sein kann. Guy Kawasaki adressiert in seinem Buch „The Art of The Start“ genau diese Herausforderung. Er bietet Präsentationsvorlagen für verschiedene Zielgruppen einer Geschäftsidee. Der Investoren Pitch sollte seiner Meinung nach aus 10 Folien bestehen, welche die folgenden Elemente umfassen:

  1. Title
  2. Problem
  3. Solution
  4. Business model
  5. Underlying magic (technology)
  6. Marketing/Sales
  7. Competition
  8. Management Team
  9. Financial projections and key metrics
  10. Current status –accomplishments – timeline – use of funds

Bei dieser Liste fällt auf, dass dieser Pitch im Gegensatz zu den vorherigen Vorlagen die zugrundeliegende Technologie sowie die Marketing Strategie mit berücksichtigt. Diese Vorlage zielt darauf ab, ein komplettes Bild des Gründungsvorhabens bzw. des Unternehmens zu bekommen und stellt die wichtigsten Informationen eines Business Plans vor.

Steve Blank, Professor an der Stanford University, beschreibt auf seinem Blog eine etwas andere Herangehensweise. Er geht von dem Ziel aus, welches man mit einem Elevator Pitch erreichen möchte, nämlich Interesse zu wecken und sein Gegenüber sagen zu hören: „Erzähl mir mehr!“.

Seine Vorstellung wie ein Elevator Pitch aufgebaut sein sollte sieht folgendermaßen aus:

Envision how the world will be different five years after people started using your product. Tell me. Explain to me why it’s a logical conclusion. Quickly show me that it’s possible. And do this in less than 100 words.

Steve Blank fokussiert hierbei die Vision einer Geschäftsidee. Er schreibt, dass diese groß genug sein muss, um eine Marktgelegenheit zu adressieren. Diese Vorlage gefällt mir besonders gut. Sie hilft die Idee von einer anderen Perspektive aus zu präsentieren. Er geht nicht von einem Problem in der Ist-Situation aus, sondern beschreibt die Soll-Situation bzw. die Vision und wie die Idee hilft dort hinzukommen.

Mark Suster ist Partner bei dem Venture Capital Unternehmen GRP Partners und Host des Podcasts ThisWeekIn Venture Capital. Auf seinem Blog bothsidesofthetable.com hat er vor einiger Zeit über seine Vorstellungen von einem Elevator Pitch geschrieben. Die folgende Liste zeigt, auf welche Punkte er bei einem Elevator Pitch Wert legt. Dabei bezieht sich der erste Absatz auf Inhalte und der zweite auf die Form, in welcher die Inhalte präsentiert werden sollten.

  • Be brief: Tell me what you do in 2-3 sentences
  • Define the problem!
  • How do you solve the problem?
  • What is your target market?
  • What progress have you made to date?
  • Why are you uniquely qualified at this idea to be successful?
  • Be prepared for the deep dive discussion if I engage
  • Show energy & enthusiasm
  • Be human (no jargon, give me examples)
  • Use numbers
  • Tell me what you want from me

Es lohnt sich definitiv die Kommentare von Mark zu den einzelnen Punkten auf seinem Blog nachzulesen. Dabei gibt er Beispiele und Tipps, wie man diese in seine Präsentation einbauen kann.

Eine letzte Vorlage, die ich hier vorstellen möchte ist von Adeo Ressi, dem Gründer des Founder Institutes. Dieser Micro Pitch (via Techcrunch) zielt darauf ab, die Geschäftsidee bzw. sein Unternehmen in einem Satz zu erklären.

My company, __(insert name of company)__, is developing __(a defined offering)__ to help __(a defined audience)__ __(solve a problem)__ with __(secret sauce)__.

In einem Satz können offensichtlich nicht so viele Informationen verpackt werden wie in einer kompletten Präsentation. Allerdings kann diese Vorlage insbesondere bei Wettbewerben oder Veranstaltung mit zeitlichem Limit behilflich sein. Mit solch einer Vorlage erscheint es machbar eine Idee in unter 30 Sekunden zu präsentieren.

Insgesamt betrachtet kann man sagen, dass sich diese Vorlagen natürlich nicht alle für die gleiche Situation bzw. Zielgruppe eignen. Während eine Vorlage, wie die von Guy Kawasaki, eher für den 20 – minütigen Power Point Investoren Pitch vor Managern eines Venture Capital Fonds in einem Büro geeignet ist, eignen sich die Tipps von Steve Blank oder Mark Suster eher für eine ungezwungene, zufällige Gelegenheit eine Idee ohne Hilfsmittel zu präsentieren. Die vorformulierten Sätze sind dagegen vermutlich besser für einen Elevator Pitch geeignet, der zeitlich auf 60 Sekunden begrenzt ist (wie bspw. bei einem Wettbewerb).

Allerdings denke ich, dass die perfekte Vorlage für einen Pitch nicht existiert. Viele Ideen können zwar nach einem ähnlichen Schema strukturiert dargestellt werden (bspw. Problem –> Lösung), allerdings passt nicht jede Geschäftsidee in solch eine Vorlage. Viele sehr erfolgreiche Unternehmen lösen nicht unbedingt Probleme, sondern erschaffen vielmehr die Nachfrage für ihr Produkt. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen aus dem Social Media Bereich zu. Es ist bspw. schwer zu sagen, welches Problem Facebook oder Foursquare löst. Hier könnte man sicherlich Probleme erfinden, allerdings ist hierbei ein Ansatz wie der von Steve Blank besser geeignet, die Vision zu präsentieren, wie ein Produkt unser alltägliches Leben in Zukunft verändern könnte.

Letztendlich ist es meiner Meinung nach nur von Vorteil sich mit all diesen und noch mehr Vorlagen und Vorschlägen auseinanderzusetzen, um den individuell perfekten Pitch für seine Idee zu erarbeiten. Welche Elemente der Pitch dann enthält sollte situationsabhängig entschieden werden.

Wer sich gerne ein paar Pitches anhören möchte, dem kann ich den Podcast ThisWeekIn Startups empfehlen. Im Podcast von Jason Calacanis bekommen Unternehmer die Möglichkeit ihre Geschäftsidee im 60-sekündigen sog. „Shark-Tank“ vorzustellen. Diese werden dann sowohl von anderen Zuhörern als auch von Jason und seinen Gästen bewertet. Hierbei bekommt man hilfreiche Tipps, Inspiration für den eigenen Pitch und die Möglichkeit seine eigene Geschäftsidee vorzustellen.

Lünale 2010 – Preise für Macher

Luenale 2010

Am letzten Freitag (12.11.2010) wurden im Castanea Resort Hotel bei Lüneburg zum ersten Mal die drei wichtigsten Wirtschaftspreise der Region Lüneburg in einer gemeinsamen Veranstaltung verliehen. Bei der Lünale getauften Veranstaltung wurde neben dem Lüneburger Gründerpreis “impuls” und  dem Lüneburger Mittelstandspreis auch ein Preis für die “Leuphana Gründungsidee des Jahres” vergeben. Durch den Abend führte Regine Schramm vom NDR Studio Lüneburg. Nicht nur die Unternehmer aus der Region waren preiswürdig. Auch die wirklich sehr gute Livemusik von (Nachwuchs-)Musikern aus der Region hätte durchaus eine Auszeichnung verdient. Nach der etwa einstündigen Preisverleihung war ausreichend Zeit für Gespräche mit und unter den Unternehmern der Region. Dazu wurden im Rahmen eines Flying Buffets kleine Spezialitäten gereicht.

Der Preis für die Leuphana Gründungsidee des Jahres ging an Alexander Bachmann und seine Idee “YouCallo“.

YouCallo ist eine Online-Kollaborations Plattform, die es Nutzern ermöglicht mit wenigen Mausklicks kleine Gruppen oder große Communities anzulegen und so mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, Daten auszutauschen und gemeinsam Ziele zu verfolgen.

Quelle: http://www.youcallo.net/

Die Leuphana Gründungsidee des Jahres wird im Rahmen einer Kooperation der Rainer Adank Stiftung und dem Lehrstuhl für Gründungsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Weiter Informationen zum Preisträger

Lüneburger Gründungspreis impuls – Mit dem Gründerpreis wurde die web-netz GmbH aus Lüneburg ausgezeichnet. Der Preis wurde von den beiden Gründern Diplomingenieur Sebastian Loock und Dipl. Kaufmann Patrick Pietruck entgegengenommen. Beide sind ehemalige Studenten der Leuphana Universität Lüneburg.

web-netz ist ein spezialisierter und erfahrener Dienstleister für Online-Marketing. Unser Schwerpunkt liegt auf der intensiven Beratung und Optimierung in den Bereichen Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung und Webentwicklung.

Quelle: http://www.web-netz.de/

Der Preis wird gemeinsam von der Sparkasse Lüneburg und der Volksbank Lüneburger Heide eG verliehen. Weitere Informationen zu den Preisträgern

Mittelstandspreis Lüneburg - Der Mittelstandspreis Lüneburg wurde in diesem Jahr an die Firma Clage GmbH verliehen.

Die Firma CLAGE hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Elektro-Warmwassergeräten spezialisiert und gehört zu den führenden deutschen Herstellern von Durchlauferhitzern. Als Pionier für besonders sparsame Klein- Durchlauferhitzer hat sich CLAGE eine marktführende Position in diesem Segment erarbeitet.

Quelle: http://www.clage.de/unternehmen/portrait.php

Der Mittelstandspreis wird vom Wirtschaftsforum Lüneburg e.V. verliehen. Weitere Informationen zu den Preisträgern

Mit einer gesunden Mischung aus innovativer Produktion und erfolgreichen, wissensbasierten Geschäftskonzepten ist die Region Lüneburg auch gut für die Zukunft aufgestellt. Mit mehr Machern, wie die Ausgezeichneten es sind, muss das Handelsblatt seine Prognose für die Region Lüneburg von “ausgeglichene Chancen und Risiken” wohl nach oben korrigieren.

Buch Review: The Art of The Start

The Art of the Start: The Time-Tested, Battle-Hardened Guide for Anyone Starting Anything

Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschienen ist, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten.

„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs bzw. ein Handbuch für Unternehmens-gründung sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.

Guy Kawasaki beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ geben wertvolle Tipps wie man an fremdes Geld kommt und Menschen für eine Marke begeistert. Da das gesamte Buch im Leitfaden-Stil geschrieben ist, steht der Anwendung quasi nichts mehr im Wege. Im Kapitel „The Art of Pitching“ werden zum Beispiel verschiedene Pitch-Strategien für Partner-, Investoren- und Kunden-Akquise beschrieben und für jede Zielgruppe eine Beispiel-Struktur geboten, die aufzeigt wo Schwerpunkte zu setzten sind.

Da Guy Kawasaki selbst Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures aus Sillicon Valley ist, bietet das Buch auch eine Investoren-Sicht und verrät vermeintliche „Insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch, durch persönliche Anekdoten von Guy veranschaulicht wird.

Alles in allem kann ich das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert, angenehm zu lesen und quasi ein allround Start-up Handbuch, das viele Facetten der Gründung sehr übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Für alle Leute, die im Moment keine Lust haben Geld für ein neues Buch auszugeben, hat Guy Kawasaki vor kurzem sein erstes Buch The Macintosh Way, ein Ratgeber für Guerrilla Marketing, als Gratis ebook Download (PDF und iPad Version) veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen!

Hier ein Link zum Gratis ebook - ”The Macintosh Way”!

Hier ein Video von Guy Kawasaki bei einem Vortrag in Edinburgh:

Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschien, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.

„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs in Unternehmensgründung bekommen möchte ist bei diesem Buch genau an der richtigen Stelle. Es beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte für die Gründung eines Unternehmens. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ führen durch einzelne Phasen der Unternehmensgründung und geben wertvolle Tipps für angehende Gründer. Alle Kapitel sind im Leitfaden-Stil aufgebaut und anwendungsorientiert. Bspw. wird im Kapitel „The Art of Pitching“ zwischen verschiedenen „Pitches“ für Partner, Investoren und Kunden differenziert und für jede Zielgruppe wird eine Beispielstruktur beschrieben, die zeigt wo die Schwerpunkte zu setzten sind. Da Guy Kawasaki selbst Managing Director eines Venture Capital Unternehmens in Sillicon Valley ist, bietet das Buch eine Investoren-Sicht auf viele Dinge und verrät vermeintliche „insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch durch persönliche Anekdoten von Guy Kawasaki veranschaulicht wird.

Alles in allem kann ich kann das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert und quasi ein allround start-up buch, das viele Facetten der Gründung recht übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.

Hier ein Video in dem Guy Kawasaki über sein Buch spricht:

Vor kurzem hat Guy Kawasaki sein erstes Buch The Macintosh Way
als gratis ebook download auf seinem Blog veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen! Hier ein link zum Gratis ebook!

Zum Autor: Guy Kawasaki, ist Gründer und Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures in Palo Alto. Mit „The Art of The Start“ hat Guy Kawasaki ein Buch verfasst, welches sich mit allen Facetten der Unternehmensgründung (vor allem in Sillicon Valley) beschäftigt. Guy hat in der Vergangenheit bereits mehrere Unternehmen gegründet und war lange Zeit für Apple tätig. Außerdem ist er ein sehr aktiver Blogger und hat bereits acht Bücher veröffentlicht.

Es gibt Tipps zur Kapitalbeschaffung und Personaleinstellung. Das alles aus der Sicht eines Venture Capital Managers zu lesen ist ein

Schützenhilfe für Start-Ups: HackFwd

Hack FwdIm Vergleich zu Nordamerika, wo neue (Internet-) Start-Ups immer noch wie Pilze aus dem Boden schießen, sieht es hingegen in Europa eher düster aus. So scheuen vor allem in Deutschland Wagniskapitalgeber den Sprung ins kalte Wasser. Deutsche High-Tech-Start-Ups bekommen kaum noch dringend gesuchtes Kapital.

Um diesen negativen Trend entgegenzuwirken, hat u.a. Lars Hinrichs (seines Zeichens Gründer von Xing) ein in Hamburg ansässiges Unternehmen gegründet, das jungen, innovativen Start-Ups in Europa in früher Phase auf die Beine helfen soll. Dieses ambitionierte Projekt nennt sich HackFwd (sprich: Hack Forward). Ziel von HackFwd ist es, smarten, talentierten Entwicklern durch Ressourcen und Know-How die Möglichkeit zu geben, ihren bisherigen Job zu kündigen und stattdessen ihre Ideen und Visionen in einem eigenen Projekt zu verwirklichen.

Ein sehr interessantes Projekt wie ich finde. Entscheidend dabei ist meines Erachtens dies auch bei potentiellen Gründern bekannt zu machen. Das beste Angebot bringt nichts, wenn niemand davon Bescheid weiß. Allerdings habe ich da vertrauen in Hinrichs und sein Team. Schließlich ist Xing auch eine feste Größe im Bereich der Social Networks geworden.

Mixcloud.com – die neue Wolke am Musikhimmel

Im Zeitalter des Tapes war es üblich Musik auf Magnetbänder aufzunehmen. Oft aus dem Radio oder von Schallplatten, aber sogar noch von CD wurden Tapes bespielt. Alles diente nur einem Zweck: Das eigene Mixtape mit der Lieblingsmusik und dem persönlichen Bezug. Diese persönlichen Mixtapes wurden dann entweder an Freunde oder den Partner verschenkt oder selbst im Auto oder über den Walkman gehört.

Seit den ersten Discmans wurden Walkmans immer seltener und spätestens seit iPod und Youtube sind die Tage dieser Oldschool-Geräte gezählt. Allerdings wollen viele nicht auf den Luxus verzichten, ihre eigens zusammengestellten Mix-„Tapes“ mit der ganz persönlichen Lieblingsmusik zu hören. Wiedergabelisten in iTunes, Playlisten bei Youtube oder eigene Mix-CDs werden genutzt, um diesem Wunsch gerecht zu werden.

Im Zeitalter der modernen Kommunikation und dem immer mehr zum Teilen tendierenden Verhalten der Internetnutzer haben sich drei junge Gründer aus London Gedanken gemacht und eine Plattform geschaffen mit der eigene „Mixtapes“ mit anderen geteilt werden können – mixcloud.com. Die Gründer beschreiben ihre Plattform selbst als „Youtube des Radios“. Ursprünglich wurde diese Plattform für DJs, Musikliebhaber und Hobby-Radioproduzenten ins Leben gerufen. Inzwischen hat es sich allerdings zu einem gefragten „Radio-on-demand“-Dienst entwickelt.

Die Idee ist simpel: Jeder kann einen eigenen Account einrichten und seine persönlichen musikalischen Inhalte hochladen. Akzeptiert wird jegliche Art von Radio-Content im MP3-Format: Beispielsweise DJ-Mix-Sets, Moderationsstrecken, Live-Mitschnitte oder Music-Shows. Durch den anfänglichen Schwerpunkt auf die DJ-Szene findet der Nutzer viel Musik aus dem elektronischen Bereich, die zum Großteil ungesigned ist. Letztendlich entscheiden die User über den Erfolg des Angebots. Indem die Klicks auf den jeweiligen Beitrag erfasst werden, erreichen die meistgehörten Titel die oberen Plätze der Ergebnislisten. Ganz wichtig ist natürlich auch die Vernetzung mit seinen virtuellen Freunden über Netzwerke wie Facebook oder Twitter.  Genauso wie bei allen Videocontent-Providern ist ein Download der Musikinhalte über die Plattform nicht möglich.

Produkt Gezwitscher und Geschrei

shopping tweets

Kürzlich haben wir über das StartUp blippy berichtet, das Informationen über Einkäufe seiner Nutzer automatisch veröffentlicht. Seitdem hat sich einiges getan im Bereich “Shopping Tweets”: Auf Whosrich.me, einem StartUp aus Estland, können Nutzer manuell Einkäufe mit Bildern veröffentlichen und auf hollr.com werden Produkte “in die Welt gebrüllt”.
Wenn man sich auf whoisrich.me angemeldet hat, kann es direkt los gehen. Man gibt ein was man gekauft hat, wo man es gekauft hat, gibt den Preis an und lädt ein Foto hoch. Whoisrich.me ist sehr intuitiv und simpel zu handhaben. Man postet seine neuesten Errungenschaften, stöbert durch die Einkäufe von anderen Nutzern und Kommentiert und/oder “liked” diese, genau so wie es auch auf Facebook geschieht.
Bei hollr.com kann man sich über Facebook Connect, mit dem vorhandenen Facebook Account anmelden. Nach der Anmeldung wird man gefragt, ob man auch den Twitter Account mit hollr verbinden möchte. Wenn man dies verneint/bejaht kann es losgehen. Als erstes werden, falls vorhanden, die “hollrs” der Facebook Freunde angezeigt. Man selbst kann diese dann ebenfalls direkt “hollrn” oder man gibt ein Produkt in der Suchleiste ein, das man “hollrn” möchte. Ist dieses Produkt noch nicht in der Datenbank vorhanden, muss man es anlegen, um es “hollrn” zu können.
Man merkt schnell, wo der Unterschied der beiden Dienste liegt. Whosrich.me konzentriert sich auf das Wesentliche (die Nutzer zu Unterhalten), während hollr.com vernetzen möchte und einzelne Produktseiten (wie eine Art Facebook Fan page) versucht zu etablieren.
Mir persönlich gefällt von diesen drei Konzepten (blippy, whosrich und hollr) das von whosrich.me am besten. Das liegt vorallem daran, das der Dienst sehr unterhaltsam und intuitiv gestaltet ist. Unterhalten wird man, durch die vielen verschiedenen, kreativen Fotos der Nutzer.  Es macht Spass durch die Fotos zu stöbern und neue unbekannte Produkte zu entdecken. Auf hollr muss man sich meistens Produktseiten anschließen, wodurch sich die Nutzer weniger voneinander differenzieren, was schnell zu Langeweile führt. Auf Exciting Commerce könnt Ihr erfahren, wie hollr.com seine Nutzer motivieren will.

Backupify: Aus der Wolke und in die Wolke

backupify

Das Sicherungskopien von unseren persönlichen Daten nicht nur sinnvoll sondern Pflicht für jeden nachhaltigen Umgang mit digitalen Medien sind, ist heute den Meisten bekannt. Doch im Bereich cloud computing wird diese Weisheit oft noch vergessen. Die Diskussion um Privatsphäre im Internet überschattet hier die Frage nach der Sicherheit persönlicher Daten auf fremden Servern. Dabei vertrauen wir Webservice-Angeboten heute nicht nur Fotos, Statusupdates und Emails an, sondern auch wichtige Dokumente. Die Geschichte hat uns eigentlich gelehrt, dass StartUps auch so schnell wieder verschwinden können, wie sie gekommen sind. Und mit einem Unternehmen könnten auch viele tausend Gigabyte persönliche Daten verschwinden.

backupify, ein StartUp aus Louisville (KY, USA), ist nun gestartet, um Datenverlust aus cloud computing Angeboten zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt bietet backupify die Sicherung von Daten aus Flickr, Twitter, Delicious, Zoho, Google Docs, Photobucket. Außerdem befindet sich noch einige Webseiten in Beta. Zu diesen gehört auch Gmail und Facebook. Für viele Nutzer des Content-Mangement-Systems WordPress dürfte die Möglichkeit, den eigenen Blog über ein PlugIn zu sichern sehr interessant sein. Bei der Anmeldung hat der User die Möglichkeit einen eigenen Amazon S3 Account Speicherungsort für die Daten einzutragen. Auch backupify selbst setzt auf S3 zur Speicherung der Daten. Das Storage Angebot von Amazon hat einen guten Ruf in Sachen Sicherheit und sollte wohl auch weiterbestehen, falls backupify nicht am Markt besteht. Es besteht die Möglichkeit zwischen einem täglichen und wöchentlichen Sicherungszyklus zu wählen. Bis Ende Januar bietet der StartUp neuen Nutzern ein besonderes Angebot. Alle die sich bis zum 31. Januar anmelden erhalten den Service weiter kostenlos. Auch danach wird es ein Basisangebot, ohne Kosten für den Nutzer,  aber auch Premiumangebote geben. Die Gründer haben angekündigt, dass das zukünftige Basisangebot weniger Features als das bis Ende des Monats erhältliche haben wird.

backupify nutzt zur Sicherung die Datenformate der Serviceanbieter. Oft ein maschinenlesbares XML Format. Ein Teil der Premiumangebote  in Zukunft könnte die Aufbereitung der Daten für menschliche Augen sein. Einigen potenzielle Nutzer dürfe es nicht leicht fallen ihre Login Informationen an einen Drittanbieter abzugeben. Leider ist dies aber noch zum Teil nötig. Noch nicht alle Webservice-Anbieter unterstützen eine Authentifizierung über so genannte OAuth-Protokolle. Diese Protokolle ermöglichen einen sicheren Datentransfer zwischen APIs ohne, dass die Login Informationen beim Drittanbieter gespeichert werden müssen. Hier sind Twitter und Facebook positive Beispiele. Beide unterstützen eine solche Authentifizierung.

Der Service scheint nicht nur den Nutzern zu gefallen. In einem Podcast auf dem twit.tv Network erklärte Robert May, einer der Gründer von backupify, dass die Gespräche mit Riskokapitalgebern an der U.S. Westküste erfolgreiche verlaufen würden. Näher auf die Pläne für die Zukunft ging er aber nicht ein. Eine Ausweitung des Angebots auf deutlich mehr Webapplikationen ist aber zu erwarten.

EatSmarter! – Die (Pro)-Rezepte Plattform

eatsmarter.de
EatSmarter! setzt auf ein einfaches Design mit hochwertigen Bildern

Wie auch schon Der Spiegel in der aktuellen Zellulose-Ausgabe berichtet hat, ist mit EatSmarter! ein neues Rezept-Portal im für den deutschen Markt online gegangen. Derzeit befindet sich die Plattform noch in der Beta-Phase und bietet ca. 1000 Rezepte. Im Gegensatz zu Konkurrenten, wie Chefkoch.de (< 140.000 Rezepte) und DasKochrezept.de (< 60.000), setzt EatSmarter auf die professionelle Aufbereitung von Kochrezepten. Wie die Macher der Seite auf dem Unternehmens-Blog berichten, wurde dafür bis jetzt über 10.000 Fotos von Arbeitsschritten und den fertigen Gerichten gemacht. Mit Abschluss der Beta-Phase sollen weiter Rezepte zum Portfolio dazukommen. Im Spiegel wird die Entscheidung für professionelle Inhalte mit der höheren Attraktivität für den Werbemarkt begründet. Werben wird ab April, nach Ablauf der Beta-Phase, möglich sein. EatSmarter! setzt aber nicht nur auf die reine Präsentation von Kochrezepten. Auch der Bereich Health soll wohl eine wichtige Rolle spielen. Schon jetzt sind einige Videos mit Interviews und Berichte zum Thema gesunde Ernährung und Abnehmen auf der Seite zu finden. Zu den Gerichten gibt es auch jeweils genaue Nährwertinformationen, den so genannten ES – FOOD CHECK. Auch an einer großen Präsenz im mobilen Bereich wird gearbeitet. Ein iPhone App ist bereits jetzt verfügbar.

In Zeiten von Nutzer generierten Inhalten bleibt aber die Frage, ob es gelingen kann eine beständige Community auf der Seite zu schaffen. Auf den meisten Portalen dieser Art gibt es eine wichtige Kerngruppe von Nutzern, welche Rezepte erstellen und auch mit eigenen Fotos und Kommentaren aufwerten. EatSmarter! bietet den angemeldeten Besuchern derzeit nur die Möglichkeit bestehende Rezepte zu kommentieren/bewerten und sie in ein persönliches Kochbuch einzufügen. Das hochwertige Design und die gut präsentierten Gerichte sollte aber besonders Besucher überzeugen, welche spontan nach einem Rezept suchen.

Für Generation von Besuchern setzt EatSmarter! auf eine starke GoogleAds Kampagne (z.B. mit dem Keyword ‘Rezepte’ und ‘Gesunde Ernährung’). Außerdem sollen Nutzer Freunden und Bekannten die Plattform empfehlen. Als Belohnung für 5 neue und aktive Nutzer winkt ein kostenloses Kochbuch für das Bücherregal in der heimischen Küche.

Finanziert wird das Portal von Dirk Manthey, dem ehemaligen Verleger der Zeitschriften ‘TV Spielfilm‘ und ‘Fit for Fun‘. Daher ist es auch wenig erstaunliche, dass ein Teil des Teams sich aus dem Umfeld von ehemaligen Mitarbeitern der Verlagsgruppe Milchstraße zusammensetzt. Hauptsitz der GmbH & Co. KG ist Hamburg.

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