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Seedlounge – live Crowdfunding auf der CeBIT
March 11th, 2011 • 1 comment Entrepreneurship, Wettbewerbe
Tags: abilife.de, bilbone, CeBIT, Crowd-Investor, Crowdfunding, eCommerce, Entrepreneur, Entrepreneurship, frents, Gründer, Gründung, Gründungskapital, Idee pitchen, Internet start up, Investoren, Kapitalsuche, kickstarter, linoq, live crowdfunding, Pitch, Seedlounge, Start Up, StartUp, Unternehmensgründung, Venture Capital, Webciety
Am vergangenen Samstag waren wir auf der CeBIT (die uns dieses Jahr leider Presseausweise verweigert hat), um uns die Seedlounge anzuschauen. Die vier Finalisten, die sich im Verlauf der Woche vor dem Publikum in der Webciety mit ihrem Gründungsvorhaben durchsetzten konnten waren:
Wer das Konzept der Seedlounge noch nicht kennt: Die Seedlounge ist ein Live Crowdfunding Event. Online Crowdfunding Projekte wie bspw. kickstarter.com haben in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass eine Idee nicht immer gleich zahlungskräftige Investoren benötigt, sondern durchaus auch über viele kleine Geldgeber finanziert werden kann. Diaspora, eines der berühmtesten Beispiele, konnte sich über die Internetplattform kickstarter.com insgesamt 200.000 US$ Kapital von knapp 6.500 verschiedenen Spendern für die Idee eines offenen Facebooks beschaffen. Auf Kickstarter fließt das Geld in Form von Spenden in die Projekte und Geldgeber erhalten keine Unternehmensanteile als Gegenleistung.
Bei der Seedlounge läuft das ein wenig anders, hier erhalten Crowd-Investoren auch Anteile an den Startups, in die sie investieren. Die Seedlounge überträgt das Konzept des Corwdfunding in eine Live Veranstaltung, und ermöglicht schon ab einem Investment von 200 €, sich an einem Startup zu beteiligen. Nachdem sich ein Startup erfolgreich für die Seedlounge beworben hat, bietet sich die Chance während des Events mit einem Pitch das Publikum zu einem Investment zu motivieren. Investoren können einfach via SMS, ähnlich einer Abstimmung, in die Startups investieren. So investierte das Publikum bei der Seedlounge in München insgesamt 11.000 € in drei Unternehmen.
Während der Seedlounge auf der CeBIT konnten sich die Gründer des Startups Abilife.de mit Ihrer Idee als Sieger der Veranstaltung durchsetzten und sich 850 € für Ihr Gründungsvorhaben sichern. Abilife.de bietet eine Plattform die Abiturienten in Allem unterstützt, was mit dem Abitur zu tun hat, wie bspw. die Erstellung einer Abi-Zeitung, das Drucken von Abi-Shirts, das Planen des Abi-Scherzes und der Abi-Party.
Frents, ein Startup über das wir bereits berichteten, konnte sich 600 € sichern. Frents erlaubt Nutzern Dinge, wie bspw. Bücher, DVDs oder Werkzeug unter Freunden, Nachbarn oder Fremden zu teilen. Nutzer können Dinge, die Sie bereit sind zu verleihen oder zu vermieten in ein virtuelles Verleih-Regal stellen, in dem dann andere Nutzer sehen was es in der Nähe zu leihen oder zu mieten gibt.
Bilbone und Linoq gingen leider während der Veranstaltung leer aus. Bilbone beschreibt sich selbst als “App-Store für reale Freizeit Aktivitäten” und bietet Nutzern eine Plattform für das Suchen und Finden von abenteuerlichen Erlebnissen. Linoq ist eine eCommerce Plattform, die Shopping Empfehlungen unter Freunden monetarisiert.
Das Konzept der Seedlounge ist in jedem Fall interessant. Ein wenig enttäuschend war für uns der Endbetrag, der letztendlich in die Startups investiert wurde. Allerdings lag dies wahrscheinlich größtenteils an einem Publikum, dass nicht für ein Investment sondern zur Unterhaltung die Seedlounge auf der CeBIT verfolgte. Normalerweise verlangt die Seedlounge einen Eintrittspreis, um als Crowd-Investor bei dem Event teilnehmen zu können. Dies ist sicherlich nötig, um die Ernsthaftigkeit der Investoren sicherzustellen. Nichtsdestotrotz, war es ein spannendes Event und hat die Gründern hoffentlich bei Ihren Vorhaben ein Stück weitergebracht. Die nächste Seedlounge findet in Hamburg am 10.03.2011 statt. Karten hierfür gibt es bereits ab 25 € bspw. über Xing.
V-Check Award – Pitchen für 7.500 €, Büro, Beratung und mehr
March 9th, 2011 • Entrepreneurship, Wettbewerbe
Tags: Creathor Ventures, Early Bird Venture Capital, elevator pitch, Entrepreneurs Club Berlin e.V., Entrepreneurship, geschäftsidee präsentieren, Gründerwettbewerb, IBB Beteiligungsgesellschaft, Neuhaus Partners, Pitch, pitchen, profund, StartUp, Startup Camp Berlin, Startup Wettbewerb, startupbootcamp, Target Partners, V-Check Award, Venture Capital, Wellington Partners, Wettbewerb
Noch bis zum 11.03. um 16 Uhr können sich angehende Unternehmer mit ihrem Internet Gründungsvorhaben für den V-Check Award im Rahmen des Startup Camp Berlin 2011 bewerben. Dem glücklichen Gewinner winkt ein Preisgeld von 7.500 € in bar, ein Büro für drei Monate in Berlin sowie umfangreiche Trainings- und Service-Angebote (bspw. Anwälte, Steuerberater, etc.). Alle Startups, die mitmachen, erhalten außerdem ausführliches Feedback von Mentoren und Investoren. Wie Ihr seht, es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen!
Es werden Gründer oder Teams gesucht, die bereit sind ihre Internet Startup Idee Vollzeit und ab sofort umzusetzen. Die Gründer verpflichten sich im Falle eines Gewinns für mindestens drei Monate nach Berlin zu ziehen und an Ihrer Idee zu arbeiten. Eine weitere Teilnahmebedingung ist, dass die Gründer noch kein Venture Capital im Vorfeld erhalten haben.
Der Bewerbungsprozess läuft wie folgt ab: Nachdem sich Gründer mit ihrer Idee in Form eines kurzen schriftlichen Pitches beworben haben, erhalten Sie ein Profil. Dieses wird dann auf dem Blog des Entrepreneurs Club Berlin e.V. veröffentlicht und die Bewerber müssen dann dafür sorgen, ihre Freunde und Unterstützer zu motivieren und möglichst viele „likes“ für Ihre Idee auf Facebook zu erzeugen. Wenn die Idee unter die 20 Startups mit den meisten „likes“ kommt, werden die Gründer in einem Videointerview zu ihrer Idee befragt. Von diesen 20 Startups wird die Hälfte zum finalen Pitch in Berlin eingeladen.
Die Chancen, unter die besten 20 Startups zu kommen, sind sehr groß, bisher konnte ich 17 Startup Profile auf dem Blog des Entrepreneurs Club zählen!
Der V-Check Award findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und wird vom Entrepreneurs Club Berlin e.V. organisiert. Der Hauptwert dieser Veranstaltung ist definitiv nicht nur die Chance auf den Hauptpreis, sondern insbesondere die Idee vor der Öffentlichkeit und einem Investorpanel bestehend aus Venture Capital Unternehmen wie Early Bird, Wellington Partners, Target Partners, Neuhaus Partners, Creathor Ventures und der IBB Beteiligungsgesellschaft vorzustellen. Außerdem unterstützt Startupbootcamp aus Dänemark und profund aus Berlin den V-Check Award.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Teilnehmer des V-Check Awards und Besucher des Startup Camps Berlin ihre Erfahrungen hier mit uns teilen, da wir selber leider nicht an den Veranstaltungen teilnehmen können.
Wie wird mein Pitch erfolgreich?
January 14th, 2011 • Entrepreneurship
Tags: Elavator Pitch, Elevater Pitch, Elevator Pich, elevator pitch, elevator pitch anleitung, Elevator Pitch Beispiel, Elevator Pitch Beispiele, elevator pitch vorlage, Elevator Speech, Elivator Pitch, Entrepreneur, Entrepreneurship, erfolgreich pitchen, Geschäftsidee, geschäftsidee pitchen, geschäftsidee präsentieren, gründer pitch, Gründung, gründungsidee pitch, Guy Kawasaki, Idee pitchen, idee präsentieren, Internet start up, investoren pitch, micro pitch, perfekte Pitch, pitch vorlage, pitchen, Start Up, StartUp, Unternehmensgründung, Venture Capital, wie pitchen
Eine Geschäftsidee anderen Menschen verständlich zu erklären ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn es sich um eine innovative Idee handelt, ist es geradezu eine Herausforderung mit wenigen Sätzen sein Gegenüber vom Erfolgspotenzial der Idee zu überzeugen.
Zahlreiche Experten versuchen mit mehr oder weniger strukturierten Modellen aufstrebenden Unternehmern zu helfen, den sogenannten Pitch bzw. die Präsentation der Geschäftsidee zu perfektionieren. Um einen Überblick zu verschaffen, soll dieser Artikel verschiedene Meinungen zu einem guten Pitch vorstellen und zeigen, auf was es bei der Präsentation einer Idee ankommt.
Anfangen möchte ich mit einer Vorlage für einen sog. Elevator Pitch, die mein Professor für Entrepreneurship an der University of Queensland uns Studenten zur Verfügung stellte, um eine Geschäftsidee zu präsentieren:
(Customer A) has (Needs/Pain B) that (my Company C) can solve with (Product/Service D) that is better than (Existing Products/Service E) in terms of (Price/Performance F). Our team compromising (Members G) have (Relevant Skills/IP H) that are difficult for (Potential/Actual Competitors I) to overcome. We are seeking (Investment J) that will enable us to capture (Market Segment K) and achieve (Revenue L) and (Profitability M) by (Year N).
Wie man schnell erkennen kann, zielt diese Elevator Pitch Vorlage insbesondere auf eine Präsentation vor Investoren ab. Es wird versucht in möglichst kurzer Zeit alle Fragen eines potenziellen Investors zu beantworten. Seine Geschäftsidee in solch eine Vorlage zu pressen hat meiner Meinung nach sowohl Vor- als auch Nachteile. Der Vorteil bezieht sich auf den Fokus, der die wesentlichen Informationen der Geschäftsidee abhandelt und so dazu zwingt diese in eine Präsentation einzuarbeiten. Der Nachteil einer solchen Vorlage ist, dass man versucht die Präsentation so anzupassen, dass Sie in die vorgegebene Satzstellung passt. Darunter leidet jedoch die Kreativität eine Idee auf individuelle Art zu präsentieren. Meiner Auffassung nach sollte man sich auf die Vorteile dieser Vorlage konzentrieren und sie als eine Art Checkliste nutzen, um alle Informationen in einer Präsentation für potenzielle Investoren unterzubringen.
Eine zweite Vorlage stammt aus einem Lehrbuch für Entrepreneurship von Donald F. Kuratko und Richard M. Hodgetts. Diese ist nicht fertig ausformuliert sondern bezieht sich vielmehr auf Punkte, die in einem Pitch berücksichtigt werden sollten. Kuratko und Hodgetts nennen folgende Schwerpunkte (in Ihrem Buch gehen sie noch gesondert auf jeden der Punkte ein):
- Focus on pain and solution
- Reachable market
- Business model
- Management team
- Explain metrics (highlight metrics that were used to calculate the market size, etc)
- Enthusiasms – motivate audience
- Why you and why now ??
Diese Stichpunkte umfassen eine ausführliche Präsentation der Geschäftsidee und weniger einen Elevator Pitch. Im Gegensatz zur vorherigen Vorlage wird hier auch auf das Geschäftsmodell hingewiesen, welches erklärt wie man mit einer Idee Geld verdienen möchte. Außerdem wird einer der wichtigsten Punkte genannt: das Publikum zu motivieren und Enthusiasmus zu zeigen. Ich denke, dass bei Menschen, die von einer Idee voll und ganz überzeugt sind, der Enthusiasmus quasi automatisch auch in einer Präsentation glaubhaft vermittelt wird. Allerdings geht durch formale Anforderungen und auf dem langen Weg zum perfekten Pitch oft der natürliche Enthusiasmus verloren. Dieser wird dann durch eine künstlich aufgesetzte Motivation mit einer Art Werbestimme ersetzt, die eine Präsentation als unglaubwürdig erscheinen lässt.
Ein weiterer Punkt bzgl. der Publikumsmotivation ist es, sich genau zu überlegen vor welchem Publikum man eine Geschäftsidee präsentiert. So sollte man unterscheiden, ob eine Idee einem potenziellen Investor oder einem strategischen Partner vorgestellt wird. Ein Mitgründer muss anders überzeugt werden als ein potenzieller Kunde, da der Mehrwert bzw. der Kosten/Nutzen Vergleich für jede Zielgruppe verschieden sein kann. Guy Kawasaki adressiert in seinem Buch „The Art of The Start“ genau diese Herausforderung. Er bietet Präsentationsvorlagen für verschiedene Zielgruppen einer Geschäftsidee. Der Investoren Pitch sollte seiner Meinung nach aus 10 Folien bestehen, welche die folgenden Elemente umfassen:
- Title
- Problem
- Solution
- Business model
- Underlying magic (technology)
- Marketing/Sales
- Competition
- Management Team
- Financial projections and key metrics
- Current status –accomplishments – timeline – use of funds
Bei dieser Liste fällt auf, dass dieser Pitch im Gegensatz zu den vorherigen Vorlagen die zugrundeliegende Technologie sowie die Marketing Strategie mit berücksichtigt. Diese Vorlage zielt darauf ab, ein komplettes Bild des Gründungsvorhabens bzw. des Unternehmens zu bekommen und stellt die wichtigsten Informationen eines Business Plans vor.
Steve Blank, Professor an der Stanford University, beschreibt auf seinem Blog eine etwas andere Herangehensweise. Er geht von dem Ziel aus, welches man mit einem Elevator Pitch erreichen möchte, nämlich Interesse zu wecken und sein Gegenüber sagen zu hören: „Erzähl mir mehr!“.
Seine Vorstellung wie ein Elevator Pitch aufgebaut sein sollte sieht folgendermaßen aus:
Envision how the world will be different five years after people started using your product. Tell me. Explain to me why it’s a logical conclusion. Quickly show me that it’s possible. And do this in less than 100 words.
Steve Blank fokussiert hierbei die Vision einer Geschäftsidee. Er schreibt, dass diese groß genug sein muss, um eine Marktgelegenheit zu adressieren. Diese Vorlage gefällt mir besonders gut. Sie hilft die Idee von einer anderen Perspektive aus zu präsentieren. Er geht nicht von einem Problem in der Ist-Situation aus, sondern beschreibt die Soll-Situation bzw. die Vision und wie die Idee hilft dort hinzukommen.
Mark Suster ist Partner bei dem Venture Capital Unternehmen GRP Partners und Host des Podcasts ThisWeekIn Venture Capital. Auf seinem Blog bothsidesofthetable.com hat er vor einiger Zeit über seine Vorstellungen von einem Elevator Pitch geschrieben. Die folgende Liste zeigt, auf welche Punkte er bei einem Elevator Pitch Wert legt. Dabei bezieht sich der erste Absatz auf Inhalte und der zweite auf die Form, in welcher die Inhalte präsentiert werden sollten.
- Be brief: Tell me what you do in 2-3 sentences
- Define the problem!
- How do you solve the problem?
- What is your target market?
- What progress have you made to date?
- Why are you uniquely qualified at this idea to be successful?
- Be prepared for the deep dive discussion if I engage
- Show energy & enthusiasm
- Be human (no jargon, give me examples)
- Use numbers
- Tell me what you want from me
Es lohnt sich definitiv die Kommentare von Mark zu den einzelnen Punkten auf seinem Blog nachzulesen. Dabei gibt er Beispiele und Tipps, wie man diese in seine Präsentation einbauen kann.
Eine letzte Vorlage, die ich hier vorstellen möchte ist von Adeo Ressi, dem Gründer des Founder Institutes. Dieser Micro Pitch (via Techcrunch) zielt darauf ab, die Geschäftsidee bzw. sein Unternehmen in einem Satz zu erklären.
My company, __(insert name of company)__, is developing __(a defined offering)__ to help __(a defined audience)__ __(solve a problem)__ with __(secret sauce)__.
In einem Satz können offensichtlich nicht so viele Informationen verpackt werden wie in einer kompletten Präsentation. Allerdings kann diese Vorlage insbesondere bei Wettbewerben oder Veranstaltung mit zeitlichem Limit behilflich sein. Mit solch einer Vorlage erscheint es machbar eine Idee in unter 30 Sekunden zu präsentieren.
Insgesamt betrachtet kann man sagen, dass sich diese Vorlagen natürlich nicht alle für die gleiche Situation bzw. Zielgruppe eignen. Während eine Vorlage, wie die von Guy Kawasaki, eher für den 20 – minütigen Power Point Investoren Pitch vor Managern eines Venture Capital Fonds in einem Büro geeignet ist, eignen sich die Tipps von Steve Blank oder Mark Suster eher für eine ungezwungene, zufällige Gelegenheit eine Idee ohne Hilfsmittel zu präsentieren. Die vorformulierten Sätze sind dagegen vermutlich besser für einen Elevator Pitch geeignet, der zeitlich auf 60 Sekunden begrenzt ist (wie bspw. bei einem Wettbewerb).
Allerdings denke ich, dass die perfekte Vorlage für einen Pitch nicht existiert. Viele Ideen können zwar nach einem ähnlichen Schema strukturiert dargestellt werden (bspw. Problem –> Lösung), allerdings passt nicht jede Geschäftsidee in solch eine Vorlage. Viele sehr erfolgreiche Unternehmen lösen nicht unbedingt Probleme, sondern erschaffen vielmehr die Nachfrage für ihr Produkt. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen aus dem Social Media Bereich zu. Es ist bspw. schwer zu sagen, welches Problem Facebook oder Foursquare löst. Hier könnte man sicherlich Probleme erfinden, allerdings ist hierbei ein Ansatz wie der von Steve Blank besser geeignet, die Vision zu präsentieren, wie ein Produkt unser alltägliches Leben in Zukunft verändern könnte.
Letztendlich ist es meiner Meinung nach nur von Vorteil sich mit all diesen und noch mehr Vorlagen und Vorschlägen auseinanderzusetzen, um den individuell perfekten Pitch für seine Idee zu erarbeiten. Welche Elemente der Pitch dann enthält sollte situationsabhängig entschieden werden.
Wer sich gerne ein paar Pitches anhören möchte, dem kann ich den Podcast ThisWeekIn Startups empfehlen. Im Podcast von Jason Calacanis bekommen Unternehmer die Möglichkeit ihre Geschäftsidee im 60-sekündigen sog. „Shark-Tank“ vorzustellen. Diese werden dann sowohl von anderen Zuhörern als auch von Jason und seinen Gästen bewertet. Hierbei bekommt man hilfreiche Tipps, Inspiration für den eigenen Pitch und die Möglichkeit seine eigene Geschäftsidee vorzustellen.
Buch Review: The Art of The Start
October 27th, 2010 • Bücher, Entrepreneurship
Tags: Apple, Entrepreneur, Entrepreneurship, Garage Technology Ventures, Gratis ebook, Gründer Buch, Gründer Handbuch, Gründer Leitfaden, Gründung, Guerrilla Marketing, Guy Kawasaki, Internet start up, Marketing, StartUp, Startup ebook, Startup Guide, Startup-Handbuch, The Art of The Start, The Macintosh Way, Unternehmensgründung, Venture Capital
Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschienen ist, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten.
„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs bzw. ein Handbuch für Unternehmens-gründung sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
Guy Kawasaki beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ geben wertvolle Tipps wie man an fremdes Geld kommt und Menschen für eine Marke begeistert. Da das gesamte Buch im Leitfaden-Stil geschrieben ist, steht der Anwendung quasi nichts mehr im Wege. Im Kapitel „The Art of Pitching“ werden zum Beispiel verschiedene Pitch-Strategien für Partner-, Investoren- und Kunden-Akquise beschrieben und für jede Zielgruppe eine Beispiel-Struktur geboten, die aufzeigt wo Schwerpunkte zu setzten sind.
Da Guy Kawasaki selbst Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures aus Sillicon Valley ist, bietet das Buch auch eine Investoren-Sicht und verrät vermeintliche „Insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch, durch persönliche Anekdoten von Guy veranschaulicht wird.
Alles in allem kann ich das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert, angenehm zu lesen und quasi ein allround Start-up Handbuch, das viele Facetten der Gründung sehr übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Für alle Leute, die im Moment keine Lust haben Geld für ein neues Buch auszugeben, hat Guy Kawasaki vor kurzem sein erstes Buch The Macintosh Way, ein Ratgeber für Guerrilla Marketing, als Gratis ebook Download (PDF und iPad Version) veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen!
Hier ein Link zum Gratis ebook - ”The Macintosh Way”!
Hier ein Video von Guy Kawasaki bei einem Vortrag in Edinburgh:
Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschien, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.
„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs in Unternehmensgründung bekommen möchte ist bei diesem Buch genau an der richtigen Stelle. Es beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte für die Gründung eines Unternehmens. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ führen durch einzelne Phasen der Unternehmensgründung und geben wertvolle Tipps für angehende Gründer. Alle Kapitel sind im Leitfaden-Stil aufgebaut und anwendungsorientiert. Bspw. wird im Kapitel „The Art of Pitching“ zwischen verschiedenen „Pitches“ für Partner, Investoren und Kunden differenziert und für jede Zielgruppe wird eine Beispielstruktur beschrieben, die zeigt wo die Schwerpunkte zu setzten sind. Da Guy Kawasaki selbst Managing Director eines Venture Capital Unternehmens in Sillicon Valley ist, bietet das Buch eine Investoren-Sicht auf viele Dinge und verrät vermeintliche „insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch durch persönliche Anekdoten von Guy Kawasaki veranschaulicht wird.
Alles in allem kann ich kann das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert und quasi ein allround start-up buch, das viele Facetten der Gründung recht übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.
Hier ein Video in dem Guy Kawasaki über sein Buch spricht:
Vor kurzem hat Guy Kawasaki sein erstes Buch The Macintosh Way
als gratis ebook download auf seinem Blog veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen! Hier ein link zum Gratis ebook!
Zum Autor: Guy Kawasaki, ist Gründer und Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures in Palo Alto. Mit „The Art of The Start“ hat Guy Kawasaki ein Buch verfasst, welches sich mit allen Facetten der Unternehmensgründung (vor allem in Sillicon Valley) beschäftigt. Guy hat in der Vergangenheit bereits mehrere Unternehmen gegründet und war lange Zeit für Apple tätig. Außerdem ist er ein sehr aktiver Blogger und hat bereits acht Bücher veröffentlicht.
Es gibt Tipps zur Kapitalbeschaffung und Personaleinstellung. Das alles aus der Sicht eines Venture Capital Managers zu lesen ist ein
INNOTECH – Summer School für Existenzgründer
August 25th, 2010 • Entrepreneurship
Tags: Education, Entrepreneurship, existenzgründer, Existenzgründungsprogramm, Hamburg, hep, hit-technopark, Innovation, leuphana, school, Selbstständigkeit, summerschool
Durch einen Kommentar auf diesem Blog bin ich auf die INNOTECH Summer School 2010 in Hamburg gestoßen. Vom 20.09. bis zum 24.09.2010 veranstaltet der hit-Technopark, das Hamburger Existenzgründungsprogramm (hep) und die Universität diese Summer School für Existenzgründer und diese die es werden wollen. Das Programm richtet sich hauptsächlich an Personen aus dem Umfeld einer Hochschule, also Studenten und Mitarbeiter. Die Veranstaltung steht aber auch anderen Interessierten offen. Für ca. 120 Euro bekommen die Teilnehmer ein interessantes Programm mit Unterrichtseinheiten von unterschiedlichen Dozenten und Zeiten für die Arbeit an eigenen Konzepten. Die meisten Dozenten kommen aus dem Umfeld der Leuphana Universität Lüneburg. In den Teilnehmerkosten sind Kost und Logis schon inbegriffen.
Neben dem Tagesprogramm gibt es auch noch Veranstaltungen an den Abenden. Geplant sind Besuche bei Startups und ein Grillfest. Damit sollte die Veranstaltung nicht nur lehrreich sein, sondern auch ausreichend Zeit zum Netzwerken bieten.
So weit mir bekannt ist die Anmeldung per Mail noch möglich und meiner Meinung nach gibt es bei diesem Programm nichts zu verlieren.
The Founder Institute – die Ausbildung zum Entrepreneur
August 22nd, 2010 • 1 comment Entrepreneurship, StartUps, Venture Capital
Tags: Adeo Ressi, Entrepreneurship, Entrepreneurship Crashkurs, Founder Institut Berlin, Hanse Ventures, Joe Betts-LaCroix, Joe Bezdek, Sarik Weber, Start-up crashkurs, The Funded Founder Institute, unternehmen gründen, Unternehmensgründung
Gründer aufgepasst!! Noch bis zum 03. September 2010 können sich Menschen mit Geschäftsideen oder Unternehmer die ihre Idee schon verwirklicht haben um einen Platz im Founder Institute in Berlin bewerben.
Das Founder Institute ist ein Programm das gründungswillige Menschen auf allerlei Situationen der Unternehmensgründung vorbereitet. Hierzu finden 4 Monate lang 3 Abend-Sessions pro Monat statt in denen es um Fragen rund um das Thema Entrepreneurship geht. Hierzu gehören bspw. das Sichern von geistigem Eigentum, Fragen zu Finanzen, Produkt Entwicklung und Marketing. Das vollständige Curriculum finden Interessierte auf der Webseite des Founder Institutes. Die Sessions werden von erfolgreichen Unternehmern gehalten, die ihre Erfahrung zum jeweiligen Thema mit den Kursteilnehmern teilen. Dazu gehören bspw. Sarik Weber (Gründer und Managing Director bei Hanse Ventures), Joe Betts-LaCroix (Gründer von OQO) und Joe Bezdek (Mitgründer von DivX, Inc.).
Adeo Ressi hat das Founder Institute im Jahr 2009 mit der Vision gegründet jedes Jahr 1000 Start-ups pro Jahr ein Stück auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu begleiten. Bisher waren es 140 Start-ups und es werden dieses Jahr mit Standorten in Paris, Brüssel, New York, Washington etc. sicherlich noch mehr. In San Diego wurden letzte Woche 12 Start-ups verabschiedet (eine Auswahl dieser Start-ups findet ihr auf Techcrunch).
Eine Besonderheit des Founder Institute ist es, dass jedes Start-up, welches das Programm erfolgreich beendet, einen Teil seines Unternehmens (3,5%) der Gemeinschaft und dem Founder Institut zur Verfügung stellt. Dafür erhält es im Gegenzug Anteile an den anderen teilnehmenden Unternehmen. So soll die Gemeinschaft gestärkt und das Gefühl vermittelt werden, dass alle Teilnehmer am gleichen Strang zeihen.
Wenn man sich beim Founder Institute in Berlin bewerben möchte wird eine Gebühr von 40 € fällig, die dazu dienen soll die Ernsthaftigkeit der Bewerber zu gewährleisten. Wird ein Start-up angenommen werden weitere 900 € “Semestergebühren” berechnet, die für Aufwendungen wie Catering und Location verwendet werden. Wenn ein Unternehmen während oder nach erfolgreichem Abschluss des Founder Institut Investoren Gelder in einer Höhe von über 50.000 € akquirieren kann wird eine weitere Gebühr von 4.500 € fällig.
Ich denke, das Founder Institute ist eine interessante Sache. Auch wenn die Gebühren im ersten Moment etwas abschreckend wirken, ist es jedoch eine gute Möglichkeit zu wichtigem Wissen und Kontakten zu kommen. Der größte Wert an solch einer Veranstaltung ist meiner Meinung nach das Netzwerk welches dabei entsteht. Insbesondere der Zugang zu potenziellen Investoren ist für viele Start-ups sicherlich von großem Wert.
Was meint Ihr? Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Founder Institut gemacht?
Hier noch ein Video zum Founder Institut:
Welcome to the Founder Institute from Adeo Ressi on Vimeo.
SSE Labs – Startup Camp an der Uni
June 11th, 2010 • 2 comments Entrepreneurship, StartUps, Venture Capital
Tags: Charles River Ventures, Entrepreneurship, Gründungsfinanzierung, Gründungsforderung, Innovations Inkubator, Leuphana Universität, Lünbeburg, SSE Labs, Stanford University, Startup Accelerator, Startup Camp, startupbootcamp, techstars, ycombinator
Einige Studenten der Stanford Universität machen es vor, wie Universitäten innovative Geschäftsideen in Zukunft fördern könnten. Nach dem Vorbild von Startup-Schmieden wie yCombinator und TechStars (wir haben vor kurzem über Startupbootcamp berichtet) haben 4 Studenten der Stanford University einen „Startup Accelerator“ namens SSE Labs gegründet. Dieser bietet Studenten die Möglichkeit, einen Sommer lang an ihren Geschäftsideen zu arbeiten und ein Unternehmen zu gründen. Der Unterschied zu privaten „Startup Accelerators“ ist, dass SSE Labs keine Unternehmensanteile als Gegenleistung verlangt, sondern als Non-Profit Organisation auftritt.
Teams, die einen Platz bei SSE Labs nach einer erfolgreichen Bewerbung erhalten, bekommen über den Sommer Zugang zu allen Ressourcen sowie zu Kapital für die Unternehmensgründung. Zu den zu Verfügung gestellten Ressourcen gehören unter Anderem Büroräume, Mentoren (VCs, Unternehmer und Anwälte), Unterkunft für die Gründer, Workshops und Zugang zu Konferenzen. Wie Techcrunch berichtet, wird das Projekt nicht wirklich von der Universität unterstützt. Die Initiatoren von SSE Labs sind allesamt undergraduate Studenten der Universität, die als unabhängige Non-Profit Organisation, mit einem Umsatz von ca. $1.5 mio (via Techcrunch) auftreten. Als Sponsor wird auf der Website von SSE Labs Charles River Ventures angegeben.
Startups die bisher bei SSE Labs angenommen wurden sind Folgende (via Techcrunch):
Alphonso Labs
—iPad news reader, with plans to expand to the iPhone and Android.
Think Bulbs—Builds mobiile photo discovery apps for the iPhone
FountainHop—Building an event mapping platform that intelligently and intuitively gives users access to geo-temporal data relating to their physical surroundings.
Naquatic—iPhone and iPod Touch game developer creating large scale, online, social games starting with world conquest games.
Black Swan Solar—Goal is to make solar energy cheaper than coal.
InvestAway—A platform for delivering personalized, professional advice to individual investors.
MyLinkPower—Help professionals get jobs through their social networks.
Motion Math—Create educational games that kids love and parents trust. Inspire kids to learn by creating intuitive understanding through mobile game play.
Loki—Location-aware mobile gaming.
Ich finde Universitäten sollten durchaus ein solches Projekt unterstützen. Viele Ressourcen von Universitäten werden nicht voll oder nicht sinnvoll genutzt (wie bspw. Räumlichkeiten). Noch ist das Angebot der Gründungsförderung aus dem Studium heraus relativ gering. Bisher bieten hauptsächlich Stipendien die Möglichkeit der Gründungsfinanzierung. Universitäten sollten Unternehmensgründungen pro aktiv angehen und auch finanziell, sowie durch das Universitätsnetzwerk unterstützen. Ich selbst studiere in Lüneburg, wo derzeit ein Innovations-Inkubator mit einem Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. € aufgebaut wird. Allerdings ist bisher sehr undurchsichtig, welche Gründungsvorhaben dieser fördert und was die Voraussetzungen sind um gefördert zu werden. Hierfür wäre ein Projekt nach dem Vorbild von SSE Labs perfekt geeignet, um Innovationen aus dem akademischen Umfeld zu fördern. Was meint Ihr?
Copenhagen Startup Weekend
April 16th, 2010 • Allgemeines, Entrepreneurship
Tags: Alex Farcet, Chatnfly, Clint Nelsen, Copenhagen Startup Weekend, Entrepreneurship, Eventstalker, Give for Good, memolane, Project purple, Reforbiz, startupbootcamp, startupweekend, unternehmen gründen
Letztes Wochende waren drei von uns in Kopenhagen, um das Kopenhagen Startup Weekend zu besuchen. Wer das Konzept eines Startup Weekends noch nicht kennt: Man trifft sich Freitags und pitcht Ideen, dann wird über die besten zehn Ideen abgestimmt und zu diesen werden dann Gruppen geformt. Jeder sucht sich die Idee aus, die ihn/sie am meisten überzeugt hat bzw. interessiert. Das Wochenende hat das Ziel die Ideen dann möglichst weit, also bspw. in Form eines Prototyps oder einer ausgereiften Produkt Präsentation umzusetzten. Sonntags werden dann die Ideen vor einer Jury präsentiert, die über die überzeugenste Präsentation entscheidet.
Das Wochenende war eine super Erfahrung. Wir konnten mit Menschen aus verschiedensten Nationen an Ideen arbeiten und Wissen miteinander austauschen. Die Atmosphere unter den Teilnehmern war einzigartig. Jeder trug seinen Teil bei, um das Wochenende erfolgreich zu gestalten. Des Weiteren unterstützten Mentoren den Prozess und halfen uns wichtige Fragen von Beginn an zu klären. Wir können jedem Empfehlen: Macht beim nächsten Startup Weekend in eurer Nähe mit!!!
Das Startup Weekend in Kopenhagen wurde unter Anderem von Clint Nelsen (von startupweekend.org) und Alex Farcet (von startupbootkamp.dk) organisiert. Wir von secondflush.de möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Beteiligten für ein einzigartiges Wochenende zu bedanken und hoffen, dass das Netzwerk welches dabei entstand weiterhin bestehen bleibt.
THANK YOU ALL FOR AN AMAZING WEEKEND!!!
Wir für unseren Teil werden versuchen, ein Startup Weekend in Hamburg auf die Beine zu stellen. Wer hieran Interesse hat (insbesondere Sponsoren, Mentoren und alle anderen Menschen die Teilnehmen möchten), bitte meldet euch bei uns per email!
Hier ein Video zum Startup Weekend in Kopenhagen:
Copenhagen Startup Weekend in 3 words from @bootcampdk on Vimeo.
Und hier einige Ergebnisse die dabei entstanden:
- MemoLane
- Give for Good
- Project purple
- Chatnfly
- Eventstalker
- Reforbiz
Rework Reviewed
April 6th, 2010 • Bücher, Entrepreneurship
Tags: 37signals, backpack, basecamp, Buch, Buchempfehlung, David Heinemeier Hansson, Entrepreneurship, Jason Fried, lesen, Rework, Rework Review
Rework ist das neue Buch von Jason Fried und David Heinemeier Hansson, den Gründern von 37Signals. Das Unternehmen, 37Signals, ist durch günstige Business Software, wie bspw. Backpack und Basecamp bekannt geworden. In ihrem Buch haben David und Jason ihre Erfahrungen als erfolgreiche Unternehmer in Form von Ratschlägen in 13 Kapiteln zusammen getragen. Die beiden Autoren beschreiben in Rework einen neuartigen Stil der Unternehmensführung, einen in dem ASAP (As Soon As Possible) nicht existiert, Universitätsabschlüsse von Elite-Unis als überbewertet gelten und Pläne als wilde Spekulationen angesehen werden. In ihrem Buch fordern Sie von Unternehmern und Gründern einen „Rework“, ein Umdenken in all den Bereichen, die mit dem Begriff Management assoziiert werden. Sie versuchen mit allen Vorurteilen, wie ein Unternehmen organisiert sein sollte, aufzuräumen und zeigen anhand ihres eigenen und auch anderer Unternehmen neue Herangehensweisen. 37Signals besteht nur aus wenigen Mitarbeitern und wird bewusst klein gehalten, obwohl das Unternehmen wächst und bereits zahlreiche Kunden hat. Die Mitarbeiter sind auf verschiedene Städte verteilt und treffen sich nur wenige Male im Jahr. Trotz dieser eher ungewöhnlichen Methoden ist 37Signals ein Erfolg und die Gründer dieses Erfolgs wollen mit Rework zeigen, wie man ihrem Beispiel folgen kann.
Das Buch liest sich sehr schnell, ca. 3 Stunden und man hat die knapp 280 Seiten durch. Das liegt vor allem daran, dass jede 2. Seite aus einer Grafik besteht und eine sehr große Schriftgröße verwendet wurde. Anfänglich hat mich das ein wenig gestört, da der Eindruck entstand, dass das Buch ein wenig aufgebläht wurde. Allerdings muss ich sagen, dass dieser Eindruck nach den ersten paar Seiten verflog. Die Themen sind gut beschrieben und man versteht schnell vorauf die Autoren hinauswollen. Auch der Sinn, der sich hinter Aufforderungen wie „ ignore the real world“ oder „let your customers outgrow you“ verbirgt, wird schnell bewusst und ist nachvollziehbar. Auch wenn die in Rework beschriebenen Methoden sicherlich nicht auf alle Umstände bzw. Unternehmen anwendbar sind, gibt das Buch zahlreiche Anreize die eigene Kreativität zu wecken. Das Buch motiviert und zeigt, dass Unternehmen auch anders geführt werden können, als wie man es bspw. aus eigenen Erfahrungen kennt. Um einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch zu bekommen, schaut man sich am besten Interviews mit David und Jason an. Folgende sind dafür besonders gut geeignet:
Pollux: Studenten als Entrepreneurs
March 30th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps
Tags: Amber MacArthur, CA, Entrepreneurship, Leo Laporte, Pollux, Pollux App, Studenten

Die Geschichte von Pollux App klingt nach einer echten (amerikanischen) Erfolgsgeschichte. Die Zutaten sind einfach. Zwei Freunde lernen sich in der High School kennen und gehen dann auf das College und entwickeln nebenbei ein Computerprogramm.
Pollux hilft bei der Vervollständigung von Metadaten der eigenen iTunes Bibliothek. Alle Songs können analysiert werden und dann mit Titeln, Albumart und Songtexten vervollständigt. Für die Metadaten greift das Programm auf Datenbanken zurück. Die Besitzer dieser Datenbanken haben auch dafür gesorgt, dass aus den Studenten echte Unternehmer wurden. Eigentlich wollten sie das App nur selbst nutzen und haben es einfach mal so auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Tausende User installierten das Programm und die APIs der Datenbanken liefen heiß. Anbieter der Informationen kündigten an einen kostenlosen Zugriff nicht weiter zu erlauben. Also verschwand Pollux erstmal wieder aus dem Web. Die beiden jungen Studenten gaben aber nicht auf. Sie nahmen sich eine Auszeit vom College und mit etwas Geld von den Väter gründeten sie ein Unternehmen. Ein halbes Jahr später und mit ein wenig Business Development ist das Programm marktreif. Nach nur wenigen Wochen haben über 2500 Nutzer eine Lizenz für 10 Dollar im Jahr erworben. Mit Hilfe eines Freundes aus Indien ist neben einer Version für Apple Mac auch ein Windowsprogramm erschienen.
Für ein Interview mit Chetan Surpur und Shashwat Kandadai empfehle ich den net@night Podcast mit Leo Laporte und Amber MacArthur.




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