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eKnife – ein “online schweizer Taschenmesser”

eKnife - online Schweizer Taschenmesser

Was passiert wenn man drei Dienste aus der Schweiz unter einen Hut bringt? Es kommt ein schweizer Taschenmesser heraus! Das dachten sich jedenfalls die Beteiligten der schweizer Start-Ups von Doodle, Wuala und Memonic.

Einzeln betrachtet handelt es sich dabei um mehr oder minder nützliche Business-Tools. Mit Doodle lassen sich praktisch Termine planen und abstimmen, mit Memonic Notizen bsp. in Form von Webseiten sichern und teilen und Wuala ist ein Online-Storage in der Art von Dropbox. Was alle vereint sind ihre kostenlose “Basismitgliedschaften” welche nur über einen begrenzten Funktionsumfang verfügen. Diese kann man dann mit echtem Geld aufstocken. Um also mehr Kunden vom Premium-Account überzeugen zu können wurde nun kein Gesamtpaket (also eine Kombination aus allen drei Diensten) geschnürt, sondern lediglich ein Preisnachlass angeboten, wenn man sich doch für die Premium-Accounts aller drei Dienste entscheiden sollte. Zusammen erhält man die drei Dienste zum quasi Preis von zweien für 44 Euro für ein Jahr. Danach wird “Ihr Abo wird nach einem Jahr automatisch auslaufen. Sie können Ihr Abo danach bei einem oder mehreren Diensten Ihrer Wahl zum regulären Preis erneuern.”

Soweit so gut. Schließlich lässt sich somit schon Geld sparen. Vorausgesetzt man möchte auch alle drei Dienste in Anspruch nehmen. Und das ist meines Erachtens der “Casus-Cnaxus”. Ein neuartiger Dienst, der die Dienste miteinander verknüpft und beispielsweise noch um ein Mailprogramm erweitert hätte, wäre als Komplettlösung wohl interessanter gewesen als “nur” ein Preisnachlass. Die Dienste selbst sind schon interessant und durchaus nützlich. Letztendlich entscheiden die Kunden darüber. Was haltet ihr davon? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

cloudControl: Platform as a Service aus Potsdam

Cloud Control

Cloud Computing: eines der sich hartnäckiger haltenden Buzzwords in letzter Zeit. Wie schon in einem anderen Artikel von mir angesprochen, geht es beim Cloud Computing um Rechenleistung, die über das Netz je nach Bedarf bezogen werden kann, ohne die physischen Computer dafür selbst zu besitzen. Der Kunde mietet sich quasi die Rechenleistung von einem Anbieter, die er gerade für ein Projekt zusätzlich zu seinen vorhandenen Ressourcen benötigt.

CloudControl ist ein junges deutsches Unternehmen aus Potsdam, das genau die oben genannten Leistungen anbietet. Damit tritt es in direkte Konkurrenz zu Branchenschwergewichten wie Amazon und Google, die beide auch über Cloud Computing Dienste verfügen. Der Sinn dieses Angebotes liegt darin, dass Gründer und Programmierer sich nicht länger um das Hardware-Setup kümmern oder sich Sorgen um die Skalierbarkeit machen müssen. Stattdessen können sie ihren Fokus komplett auf die Entwicklung von Onlineservices legen. So jedenfalls die Idee.

Das Konzept hat die Vorteile, dass nur in Anspruch genommene Rechenleistung vom Anbieter berechnet werden. Es fallen damit keine Fixkosten wie beim Unterhalt eigener Server an. Zudem garantiert CloudControl, dass die Leistung jederzeit zur Verfügung steht, sodass Engpasssituationen beim Kunden vermieden werden können.

Das Thema Cloud Computing bleibt meines Erachtens eine spannende Sache. Ob sich ein kleines Start-Up aus Deutschland gegen die großen durchsetzen kann bleibt abzuwarten. Ich sehe jedoch einen Vorteil für die Jungs aus Potsdam: Der in Deutschland so hoch gelobte Datenschutz ist auf Servern, die in Deutschland stehen (was bei CloudControl offenbar zutrifft) einfacher durchzusetzen als bei den amerikanischen Konkurrenten, deren Servern über die Welt verteilt sind.

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