Posts Tagged ‘Apps’

Apple: Unterschreiben Sie hier.

Die US-amerikanische Electronic Frontier Foundation (EFF) berichtet auf ihrem Deeplinks Blog über das iPhone Developer Program License Agreement von Apple. Bis jetzt waren die Regeln die Programmierer akzeptieren müssen, um ihre Applikationen im iTunes Store verkaufen zu können, weitgehend unbekannt. Schuld daran wird wohl ein Abschnitt aus dem “Agreement” selbst sein. Abschnitt 10.1 verbietet es Entwicklern öffentlich über die Vereinbarung zu sprechen. Auf der Seite der Stiftung werden weitere “Highlights” des Papiers zusammengefasst und zwei Versionen sind als PDF verfügbar. Mit der Veröffentlichung des Abkommens bekommt der Erfolg der App-Stores wohl endgültig einen bitteren Beigeschmack. Doch noch haben Entwickler wenig Alternativen. Es bleibt zu hoffen, dass Android in Zukunft ein würdiger Konkurrent zu der Apple Plattform wird.

EFF ist eine in San Francisco basierte gemeinnützige Gesellschaft, welche sich für Bürgerfreiheiten im digitalen Zeitalter einsetzt.

Für weitere Analysen empfehle ich den MacBreak Weekly (MBW) Podcast auf dem twit.tv Network. Leo Laporte und Gäste diskutieren jede Woche alle Nachrichten rund um das Unternehmen aus Cupertino, CA. Dazu gibt es auch immer Tipps rund um den Mac oder das iPhone.

BarMax: Der Einstieg in hochpreisige mobile Apps?

BarMax CA im iTunes Store

BarMax CA ist iTunes Store Deutschland für 799,99 Euro erhältlich

Was wäre Euch eine gute Vorbereitung auf die entscheidene Prüfung zwischen Studium und Beruf wert? iPhone Entwickler aus Kalifornien glauben, dass angehende Anwälte bereit sind für eine App 1000 US Dollar auf den Tisch zu legen. Wie Techcrunch berichtet, ist mit BarMax eine iPhone App zur Vorbereitung auf die Zulassungsprüfung zur Anwaltschaft im iTunes Store verfügbar. Der Preispunkt von 999,99 Dollar mag sehr hoch wirken, aber im Vergleich mit anderen online Angeboten in diesem Markt ist es vielleicht sogar ein Schnäppchen. Dort sind die Investitionen oft deutliche mehr als doppelt so hoch.

Nachdem es nun einem ersten Entwicklerteam gelungen ist, eine so hochpreisige iPhone App mit Erfolgsaussichten im iTunes Store zu platzieren, bleibt die Frage, wie sich ein solcher Premiummarkt weiterentwickeln wird. Theoretisch sollte in diesem Markt ein großes Potential stecken. Besonders hochwertige Programme mit einem Mehrwert für Geschäftsleute und Professionals sollten sich trotz hoher Preise verkaufen. Solche mobilen Applikationen im b2b-Bereich bieten viel Platz für Phantasie und wenn die Einkäufe mit der Firmenkreditkarte bezahlt werden können, schmerzt auch der Preis deutlich weniger. Durch die geringen Entwicklungskosten und die Vielzahl von Entwicklern droht aber die Gefahr, dass auf jeden Start eines teuren Programms eine Vielzahl von preiswerteren Klonen folgt. Daher werden wohl besonders die Programmierer erfolgreich sein, die neben einer Funktionalität auch den Zugriff auf teure Informationsdatenbanken ermöglichen. Wer heute schon hochpreisige Desktop- oder Webapplikationen anbietet, wird dies nun auch auf dem mobilen Plattformen umsetzen.

Spannend könnte es werden, wenn Ende Januar ein Tablet von Apple (“iSlate”) auf den Markt kommt und auch über den iTunes Store mit Programmen versorgt werden soll. Ein größerer Bildschirm könnte auch weiteren hochpreisigen Applikationen den Markt öffnen. Eine iPhone App die mehr kostet als ein Notebook. Ist das verrückt oder gerade erst der Anfang? Was glaubt Ihr, wo ist noch Potenzial in diesem Markt?

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