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Und wieder ein neues Social-Network: Ping by Apple

Ich war doch etwas erstaunt als Apple gestern auf seiner alljährlichen September-Keynote neben den obligatorischen neuen iPods auch ein brandneues Feature für iTunes vorgestellt hat: Ping ist der Name einer Funktion für iTunes 10, um seinen eigenen Musikgeschmack mit anderen Freunden zu teilen. Ich verwende jetzt bewusst nicht die Begriffe Facebook und Twitter um Ping zu beschreiben, da meines Erachtens Ping das (noch) nicht sein will. Apple hat das Feature eher eingebaut, um seinen Kunden die Entdeckung von neuer Musik etwas einfacher und “sozialer” zu gestalten.

Andere Blogs haben sich Ping schon etwas näher zu Brust genommen und erstaunlicherweise schneidet dieses (bisher) nicht gut ab: Die Kollegen auf Netzwertig.com stellen die Existenz von Ping grundsätzlich in Frage. Sie begründen dies mit der Überflüssigkeit eines solchen Dienstes und der zwiespältigen Einstellung Apples zum Datenschutz seiner Nutzer. Basicthinking.de geht etwas differenzierter an die Sache und beleuchtet erstmal die Funktionen von Ping. Dabei fällt auf, dass Ping wohl noch etwas unausgegoren ist, da manche Funktionen noch nicht reibungslos vonstatten gehen. Zudem sei die Usability noch verbesserungswürdig.

Die Frage, welche Interessen Apple mit dem Dienst verfolgt scheint leicht beantwortbar zu sein: Zum einen möchte Apple auch in den Social-Network Markt einsteigen, um einen Stück vom Kuchen abzubekommen. Zum anderen möchte Apple seinen iTunes-Nutzern einen Mehrwert daraus schaffen. Ich spekuliere dazu noch, dass Apple mit dem Dienst zusätzlich zu der Genius-Funktion noch mehr Daten über das Konsumverhalten seiner Kunden erfährt. Apple kann diese gut gebrauchen, da sie nach eigenen Angaben den größten Online-Store für Musik und Videos weltweit besitzen. Es bleibt daher abzuwarten, ob Ping nicht das gleiche Schicksal wie GoogleBuzz erleiden wird. Buzz hatte vom Start weg auch eine potentiell große User-Group (die Gmail-Nutzer), konnte jedoch trotzdem keinen großen Sprung Richtung Twitter schaffen.

Steereo und Simfy – Eine iTunes Alternative?

SteereoSchon seit einigen Monaten sind Dienste wie Steereo im Netz zu finden. Diese ermöglichen über eine Musikflatrate das Streamen von Musik auf den PC über einen Browser oder eine extra Software. Besonders interessant sind diese Dienste seit den letzten Tagen. Denn nach Simfy hat nun auch Steereo eine Smartphone App veröffentlicht. Von nun an können die eigenen Playlists also nicht nur am PC gehört, sondern auch unterwegs der ständige Begleiter werden.

Im Gegensatz zu Simfy finde ich Steereo besonders interessant wegen ihrem günstigen Preis. So bezahlt man bei Steereo für eine Premium-Mitgliedschaft nur 2,99 €/Monat, um dann werbefrei und unbegrenzt Musik hören zu können. Simfy dagegen verlangt dafür 9,99 € im Monat. Ein wichtiges Kriterium bei einer Entscheidung für oder gegen einen solchen Anbieter muss natürlich auch die Auswahl der Musik sein. Steereo bietet nach eigener Aussage “mehrere Millionen” Titel zum Streamen an – Simfy hat dagegen derzeit 6,2 Mio. Songs lizensiert, wovon schon 40% verfügbar sind. Doch nicht nur die Auswahl der Musik spielt eine Rolle, auch die Navigation und die Usability auf der Webseite bzw. in den jeweiligen Apps. Hier ist Simfy die bessere Alternative. Der Player erinner mit seinem schlichten Design an iTunes und die Webseite ist aufgeräumt und man findet sich in den Genres gut zurecht. Steereo hat in diesen Punkten nach meiner Meinung noch einiges nachzuholen.

Wenn man sich die Auswahl der Apps anschaut fällt einem auf, dass Steereo bereits eine Desktop- und eine iPhone-App bietet. Eine Android-App soll in wenigen Wochen folgen. Simfy bietet dagegen eine iPhone- und Android-App und wirbt mit der bald erscheinenden Desktop-App.

Simfy

Beide Dienste bieten eine personalisierte Playlist sowie eine Funktion, favorisierte Songs mit seinen Freunden zu Teilen. Steereo bietet einen großen und für einige vielleicht entscheidenden Vorteil – den Shop. So hat jeder Premium-Nutzer die Möglichkeit unter mehr als 1,5 Mio. Titeln die Lieblingssongs auszuwählen und zu kaufen. Die Preise sind hierbei denen von iTunes sehr ähnlich (ab 99 ct.) und der absolute Vorteil: Die MP3′s sind nicht via DRM geschützt. Man kann diese Lieder also so oft man möchte kopieren und auf so vielen Endgeräten nutzen, wie man möchte. Natürlich immer innerhalb der rechtlichen Schranken.

Abschließend kann man nur sagen, dass es keinen “perfekten” Dienst gibt, den man ohne Einschränkungen empfehlen kann. Simfy bietet “gefühlt” die größere Auswahl an Titeln, wobei hier Qantität auch nicht zwingend Qualität sein muss. Es kommt stark auf den eigenen Geschmack an. Zudem muss man beachten, wie man die Musik nutzen möchte – also welche Apps man benötigt. Der Shop ist dann natürlich auch eine Option, die man bei der Wahl bedenken sollte.

Ich persönlich teste gerade Steereo ausgiebig. Hier finde ich die einmonatige Testphase super. Einen Monat kann man hier das komplette Premiumangebot nutzen ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Simfy bietet dagegen nur 7 Tage Testzeit. Die Auswahl der Musik ist für mich bei Steereo ausreichend und der Shop eine wirkliche Alternative zu iTunes. Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken einer Premium-Mitgliedschaft. Doch hierfür werde ich auf jeden Fall noch auf die Android-App von Steereo warten, sodass ich das dann auch auf meinem Androiden nutzen kann.

Apple: Unterschreiben Sie hier.

Die US-amerikanische Electronic Frontier Foundation (EFF) berichtet auf ihrem Deeplinks Blog über das iPhone Developer Program License Agreement von Apple. Bis jetzt waren die Regeln die Programmierer akzeptieren müssen, um ihre Applikationen im iTunes Store verkaufen zu können, weitgehend unbekannt. Schuld daran wird wohl ein Abschnitt aus dem “Agreement” selbst sein. Abschnitt 10.1 verbietet es Entwicklern öffentlich über die Vereinbarung zu sprechen. Auf der Seite der Stiftung werden weitere “Highlights” des Papiers zusammengefasst und zwei Versionen sind als PDF verfügbar. Mit der Veröffentlichung des Abkommens bekommt der Erfolg der App-Stores wohl endgültig einen bitteren Beigeschmack. Doch noch haben Entwickler wenig Alternativen. Es bleibt zu hoffen, dass Android in Zukunft ein würdiger Konkurrent zu der Apple Plattform wird.

EFF ist eine in San Francisco basierte gemeinnützige Gesellschaft, welche sich für Bürgerfreiheiten im digitalen Zeitalter einsetzt.

Für weitere Analysen empfehle ich den MacBreak Weekly (MBW) Podcast auf dem twit.tv Network. Leo Laporte und Gäste diskutieren jede Woche alle Nachrichten rund um das Unternehmen aus Cupertino, CA. Dazu gibt es auch immer Tipps rund um den Mac oder das iPhone.

iPad-Verkaufsstart nun bekannt

iPadAm 03. April 2010 hat das Warten auf das iPad zumindest in den USA ein Ende. Die deutschen User müssen sich allerdings noch bis voraussichtlich Ende April gedulden bis sie den Hybrid aus Smartphone und Laptop in den Händen halten dürfen. Steve Jobs beschreibt sein neuestes Baby als magisches und zugleich revolutionäres Produkt mit dessen Hilfe spaßiger und intuitiver als jemals zuvor interagiert werden kann. Das iPad soll sich darüber hinaus als Entertainment-Allrounder etablieren. Aus diesem Grund gibt es von Beginn an zahlreiche kostenlose Apps wie den iBookstore sowie qualitativ hochwertigen Content (z.B. 2500 Spielfilme in HD-Qualität).

Eignet sich Apple’s iPad als Musikanlage für Unterwegs?

HiPadoch gelobt wurde das iPad bei seiner Einführung am 27. Januar vor allem bezüglich der Wiedergabe visueller Medien, wie Filmen oder E-Books sowie seiner hervorragenden Usability beim Surfen. Wir haben uns gefragt wie das iPad wohl hinsichtlich seiner Qualität in der Wiedergabe von Musik abschneidet. Oder anders gefragt: Hat das iPad das Zeug zum digitalen Allstar im Bereich Entertainment zu werden? Laut Apple kann mit einer Akku-Ladung sechs Tage lang am Stück Musik gehört werden, sofern der Bildschirm möglichst nicht genutzt wird. Soviel zur vielversprechenden Quantität der Leistung des Wundergeräts. Qualitativ reichen die iPad-Speaker leider nicht aus, um das volle klangliche Erlebnis wiederzugeben. Aufgrund der Tatsache, dass ein iPad mit einem OS Betriebssystem ausgestattet ist, welches lediglich eine eingeschränkte iTunes Version unterstützt, kann also erstmal kein wirklicher Vorteil gegenüber einem herkömmlichen tragbaren Musikplayer ausgemacht werden. User, die sich mit den Sound-Eigenschaften und der Usability des iPhone’s oder des iPod’s bislang zufrieden geben konnten, werden auch beim neuen iPad klanglich nichts vermissen. Wem die abgespeckte iTunes-Version zuwenig ist, der sollte seine Musik-Bibliothek lieber noch eine Weile auf seinem MacBook pflegen.

Das lange Warten hat endlich ein Ende: Willkommen iPad!

Wer es bis jetzt noch nicht erfahren hat, das lange Warten hat heute ein Ende gefunden. Vorbei ist die Zeit der Spekulationen und Tatsachen können berichtet werden: Apple hat sein lang erwartetes iPad der Öffentlichkeit vorgestellt.
Hier kurz die Fakten:

  • 13.4 mm schlank
  • 680 gramm leicht
  • großes multitouch Display (24,64 cm diagonale) mit einer absoluten Auflösung von 1024 x 768 Pixel
  • erhältlich in 3 x 2 Versionen 16GB, 32GB, oder 64GB flash drive und als Wi-Fi (Wlan) oder Wi-Fi (Wlan) + 3G
  • und das ganze zum unglaublichen Einstiegspreis von $ 499 (16GB + Wi-Fi)!

Alles weitere sagt das Video auf Apple.com!

Viel Spass bei Faszination und Vorfreude das Ding endlich in der Hand zu halten!

Apple Event fast live.

Die letzten paar Tage gab es für die meisten Blogger und IT-Journalisten nur ein Thema. Alle schreiben und sprechen über das  Apple Event morgen. Was wird Steve Jobs auf der Bühne des Yerba Buena Center for the Arts Theater in San Francisco präsentieren? So spannend wie vor diesem Event war es für Interessierte schon lange nicht mehr. An der Gerüchteküche möchte ich mich nicht beteiligen aber einen kleinen Tipp für morgen habe ich doch. Alle die am liebsten live dabei sein wollen, sollten morgen ab 18:00 auf live.twit.tv vorbeischauen. Auf dem Videostream werden alle Informationen aus San Francisco gesammelt. Natürlich gibt es direkt nach dem Event Interviews mit verschiedenen Journalisten, welche Tickets für die Präsentation haben. Es heißt also einfach zurücklehnen und genießen.

“The Woz” im Interview

Viele kennen Ihn … oder sollten dies auf jeden Fall tun, denn wir verdanken ihm einiges: Steve Wozniak. Gemeinsam mit Steve Jobs und Ronald Wayne gründete er 1976 das Vorzeigeunternehmen Apple im Silicon Valley. Das Gründungskapital wurde unter anderem durch den Verkauf seines HP Taschenrechners aufgetrieben. Er ist der Entwickler der ersten Personal Computer, dem Apple 1 und dem deutlich erfolgreicheren Apple 2.

Wir möchten Euch diesen sehr unterhaltsamen und informativen Dialog zwischen „Woz“ und der Audienz des Student Entrepreneur Club der Stanford Graduate School of Business ans Herz legen. Er offenbart interessante Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen als damals völlig unerfahrener Entrepreneur, die inspirierende Gründungsgeschichte von Apple in einem aufstrebenden Marktumfeld und was erfolgreiche Entrepreneure seines Erachtens beherzigen sollten/müssen. All das wird untermalt durch etliche erfrischende und lehrreiche Anekdoten und Diskussionsstränge über Themen von OpenSource bis Microsoft. Wie viele andere Beiträge des Standford Youtube Channels: nice-to-hear !

Einkaufsführer für Macs

Macroumors

Für den geneigten Mac-User unter uns gibt es eine sehr interessante Anlaufstelle, wenn eine künftige Neuanschaffung ins Hause steht: auf Macrumors gibt es einen sogenannten “Mac Buyer´s Guide“.

Macrumors errechnet dabei Durchschnittswerte von den Zeitspannen der letzten Aktualisierungen eines Apple-Produktes. Anhand dessen wird dann eine Kaufempfehlung (oder keine) abgegeben. Ein sehr interessantes Feature, zumal wir uns kurz vor einer neuen Apple-Keynote (voraussichtlich 27. Januar) befinden. Bei dieser sollen angeblich Produkte wie das “iSlate” oder eine neue Version des iPhones vorgestellt werden. Desweiteren berichtet die Seite auch von allerhand anderen Themen rund um Apple.



BarMax: Der Einstieg in hochpreisige mobile Apps?

BarMax CA im iTunes Store

BarMax CA ist iTunes Store Deutschland für 799,99 Euro erhältlich

Was wäre Euch eine gute Vorbereitung auf die entscheidene Prüfung zwischen Studium und Beruf wert? iPhone Entwickler aus Kalifornien glauben, dass angehende Anwälte bereit sind für eine App 1000 US Dollar auf den Tisch zu legen. Wie Techcrunch berichtet, ist mit BarMax eine iPhone App zur Vorbereitung auf die Zulassungsprüfung zur Anwaltschaft im iTunes Store verfügbar. Der Preispunkt von 999,99 Dollar mag sehr hoch wirken, aber im Vergleich mit anderen online Angeboten in diesem Markt ist es vielleicht sogar ein Schnäppchen. Dort sind die Investitionen oft deutliche mehr als doppelt so hoch.

Nachdem es nun einem ersten Entwicklerteam gelungen ist, eine so hochpreisige iPhone App mit Erfolgsaussichten im iTunes Store zu platzieren, bleibt die Frage, wie sich ein solcher Premiummarkt weiterentwickeln wird. Theoretisch sollte in diesem Markt ein großes Potential stecken. Besonders hochwertige Programme mit einem Mehrwert für Geschäftsleute und Professionals sollten sich trotz hoher Preise verkaufen. Solche mobilen Applikationen im b2b-Bereich bieten viel Platz für Phantasie und wenn die Einkäufe mit der Firmenkreditkarte bezahlt werden können, schmerzt auch der Preis deutlich weniger. Durch die geringen Entwicklungskosten und die Vielzahl von Entwicklern droht aber die Gefahr, dass auf jeden Start eines teuren Programms eine Vielzahl von preiswerteren Klonen folgt. Daher werden wohl besonders die Programmierer erfolgreich sein, die neben einer Funktionalität auch den Zugriff auf teure Informationsdatenbanken ermöglichen. Wer heute schon hochpreisige Desktop- oder Webapplikationen anbietet, wird dies nun auch auf dem mobilen Plattformen umsetzen.

Spannend könnte es werden, wenn Ende Januar ein Tablet von Apple (“iSlate”) auf den Markt kommt und auch über den iTunes Store mit Programmen versorgt werden soll. Ein größerer Bildschirm könnte auch weiteren hochpreisigen Applikationen den Markt öffnen. Eine iPhone App die mehr kostet als ein Notebook. Ist das verrückt oder gerade erst der Anfang? Was glaubt Ihr, wo ist noch Potenzial in diesem Markt?

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