Archive for Unternehmen
Kevin Rose – Foundation
January 4th, 2011 • Entrepreneurship, Podcast, StartUps, Unternehmen
Tags: Adam Curry, Devorak, Digg, diggnation, Jack Dorsey, Kevin Rose, Podcast, Twitter
Gestern ist Kevin Rose, Gründer von digg und Business Angel aus San Francisco, mit seinem neuen Podcast Foundation gestartet. In der Show führt der erfahrende Entrepreneur Interviews mit bekannten Persönlichkeiten aus der Gründerszene. Lange war unklar was Rose mit diesem Projekt vor hat. Schon länger hatte er einen neuen Podcast angekündigt. Damals war das Projekt noch unter dem Namen ffoward bekannt. Bereits seit 2004 ist Kevin Rose co-Host einer der bekanntesten Videopodcasts überhaupt. Gemeinsam mit Alex Albrecht moderiert er Diggnation.
Auch die erste Folge von Foundation kann wirklich überzeugen. In einem sehr interessanten Gespräch unterhält sich Kevin Rose mit Jack Dorsey. Dorsey ist der Erfinder des Konzeptes von Twitter. Die Episode ist liebevoll gedreht und editiert. So macht es auch Spass die Show in (Youtube-) HD zu schauen.
Interessant ist auch das Vertriebskonzept. Zusammen mit dem Podcast startet Rose einen E-Mail Newsletter, welcher für 3,99 US Dollar im Monat abonniert werden kann. In diesem werden neben den Folgen von Foundation auch weiterer Inhalt angeboten. Es wird die Show aber auch weiter kostenlos geben. Die Folgen werden dann aber um jeweils eine Woche versetzt erscheinen.
Im letzten halben Jahr sind immer mehr Shows und Newsletter mit ähnlichen Konzepten gestartet oder haben sich dazu weiterentwickelt. Als Beispiel möchte ich NoAgenda von Adam Curry und John C. Devorak nennen oder auch den Newsletter von Jason Calacanis. Ein sehr spannender Trend. Vor Jahren sind viele dieser Konzepte gescheitert. Es bleibt abzuwarten, wie nachhaltige diese neuen Versuche nun sind.
Lünale 2010 – Preise für Macher
November 16th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Unternehmen
Tags: @lueneburg, Alexander Bachmann, Castanea Resort Hotel, CLAGE GmbH, Deutschland, Gründerpreis “impuls”, Internet start up, Lehrstuhl Gründungsmanagement lüneburg, leuphana, Leuphana Gründungsidee des Jahres, Leuphana Universität, Luenale, Lünale, Lüneburg, Online-Kollaborations Plattform, Patrick Pietruck, Rainer Adank Stiftung, Sebastian Loock, Sparkasse Lüneburg, Unternehmensgründung, Volksbank Lüneburger Heide eG, Web Netz GmbH, YouCallo
Am letzten Freitag (12.11.2010) wurden im Castanea Resort Hotel bei Lüneburg zum ersten Mal die drei wichtigsten Wirtschaftspreise der Region Lüneburg in einer gemeinsamen Veranstaltung verliehen. Bei der Lünale getauften Veranstaltung wurde neben dem Lüneburger Gründerpreis “impuls” und dem Lüneburger Mittelstandspreis auch ein Preis für die “Leuphana Gründungsidee des Jahres” vergeben. Durch den Abend führte Regine Schramm vom NDR Studio Lüneburg. Nicht nur die Unternehmer aus der Region waren preiswürdig. Auch die wirklich sehr gute Livemusik von (Nachwuchs-)Musikern aus der Region hätte durchaus eine Auszeichnung verdient. Nach der etwa einstündigen Preisverleihung war ausreichend Zeit für Gespräche mit und unter den Unternehmern der Region. Dazu wurden im Rahmen eines Flying Buffets kleine Spezialitäten gereicht.
Der Preis für die Leuphana Gründungsidee des Jahres ging an Alexander Bachmann und seine Idee “YouCallo“.
YouCallo ist eine Online-Kollaborations Plattform, die es Nutzern ermöglicht mit wenigen Mausklicks kleine Gruppen oder große Communities anzulegen und so mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, Daten auszutauschen und gemeinsam Ziele zu verfolgen.
Quelle: http://www.youcallo.net/
Die Leuphana Gründungsidee des Jahres wird im Rahmen einer Kooperation der Rainer Adank Stiftung und dem Lehrstuhl für Gründungsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Weiter Informationen zum Preisträger
Lüneburger Gründungspreis impuls – Mit dem Gründerpreis wurde die web-netz GmbH aus Lüneburg ausgezeichnet. Der Preis wurde von den beiden Gründern Diplomingenieur Sebastian Loock und Dipl. Kaufmann Patrick Pietruck entgegengenommen. Beide sind ehemalige Studenten der Leuphana Universität Lüneburg.
web-netz ist ein spezialisierter und erfahrener Dienstleister für Online-Marketing. Unser Schwerpunkt liegt auf der intensiven Beratung und Optimierung in den Bereichen Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung und Webentwicklung.
Quelle: http://www.web-netz.de/
Der Preis wird gemeinsam von der Sparkasse Lüneburg und der Volksbank Lüneburger Heide eG verliehen. Weitere Informationen zu den Preisträgern
Mittelstandspreis Lüneburg - Der Mittelstandspreis Lüneburg wurde in diesem Jahr an die Firma Clage GmbH verliehen.
Die Firma CLAGE hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Elektro-Warmwassergeräten spezialisiert und gehört zu den führenden deutschen Herstellern von Durchlauferhitzern. Als Pionier für besonders sparsame Klein- Durchlauferhitzer hat sich CLAGE eine marktführende Position in diesem Segment erarbeitet.
Der Mittelstandspreis wird vom Wirtschaftsforum Lüneburg e.V. verliehen. Weitere Informationen zu den Preisträgern
Mit einer gesunden Mischung aus innovativer Produktion und erfolgreichen, wissensbasierten Geschäftskonzepten ist die Region Lüneburg auch gut für die Zukunft aufgestellt. Mit mehr Machern, wie die Ausgezeichneten es sind, muss das Handelsblatt seine Prognose für die Region Lüneburg von “ausgeglichene Chancen und Risiken” wohl nach oben korrigieren.
ZEW-Studie zeigt positive Entwicklung für High-Tech Startups in Deutschland
September 24th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Unternehmen
Tags: David Herborn, entrepreneur studie, gründer studie, gründungen deutschland, high tech deutschland, high tech startup, high tech studie, Microsoft, Start Up, startup report, startup studie, startups deutschland, Studie, Unternehmensgründung, ZEW
In der vor zwei Tage veröffentlichten Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeichnet sich eine positive Entwicklung für High-Tech-StartUps in Deutschland ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Zahl der in Deutschland gegründeten Hochtechnologie Unternehmen um 3,1 % gestiegen. Somit zähle diese “zu den Impulsgebern der deutschen Wirtschaft und besitzt in punkto Innovationskraft eine richtungsweisende Funktion”, sagt Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Im Bereich der Software konnte mit 15 % über Vorjahreswert ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. Interessant ist dabei, dass es zu einer Zunahme von Ein-Mann-Unternehmen kam. Diese Art der Gründung wurde durch eine Reform im GmbH-Gesetz und der Einführung der Unternehmergesellschaft als Geschäftsform unterstützt.
Das ZEW hat auch unter Zuhilfenahme anderer Studien Gründungshemmnisse in Deutschland untersucht. So haben unter anderem 36 % der Befragten Probleme mit der Auftragsakquisition. Zudem hätten etablierte Unternehmen Vorbehalte gegenüber StartUps, was deren Zusammenarbeit erschwert. Nur allzu gerne schauen wir daher neidisch nach Nordamerika, wo StartUps mit Branchengrößen wie Google Hand in Hand Innovationen vorantreiben.
Die Studie selbst wurde von Microsoft Deutschland in Auftrag gegeben und ist hier zu finden. Insgesamt lässt sich jedoch festhalten, dass sich trotz positiver Entwicklungen High-Tech-Gründungen in Deutschland leider immer noch auf niedrigem bewegen (siehe Grafik). Der ZEW Gründungsreport gibt zusätzlich Informationen zum Thema.
cloudControl: Platform as a Service aus Potsdam
July 30th, 2010 • 1 comment Entrepreneurship, StartUps, Unternehmen
Tags: Cloud, CloudComputing, cloudControl, David Herborn, Deutschland, Potsdam
Cloud Computing: eines der sich hartnäckiger haltenden Buzzwords in letzter Zeit. Wie schon in einem anderen Artikel von mir angesprochen, geht es beim Cloud Computing um Rechenleistung, die über das Netz je nach Bedarf bezogen werden kann, ohne die physischen Computer dafür selbst zu besitzen. Der Kunde mietet sich quasi die Rechenleistung von einem Anbieter, die er gerade für ein Projekt zusätzlich zu seinen vorhandenen Ressourcen benötigt.
CloudControl ist ein junges deutsches Unternehmen aus Potsdam, das genau die oben genannten Leistungen anbietet. Damit tritt es in direkte Konkurrenz zu Branchenschwergewichten wie Amazon und Google, die beide auch über Cloud Computing Dienste verfügen. Der Sinn dieses Angebotes liegt darin, dass Gründer und Programmierer sich nicht länger um das Hardware-Setup kümmern oder sich Sorgen um die Skalierbarkeit machen müssen. Stattdessen können sie ihren Fokus komplett auf die Entwicklung von Onlineservices legen. So jedenfalls die Idee.
Das Konzept hat die Vorteile, dass nur in Anspruch genommene Rechenleistung vom Anbieter berechnet werden. Es fallen damit keine Fixkosten wie beim Unterhalt eigener Server an. Zudem garantiert CloudControl, dass die Leistung jederzeit zur Verfügung steht, sodass Engpasssituationen beim Kunden vermieden werden können.
Das Thema Cloud Computing bleibt meines Erachtens eine spannende Sache. Ob sich ein kleines Start-Up aus Deutschland gegen die großen durchsetzen kann bleibt abzuwarten. Ich sehe jedoch einen Vorteil für die Jungs aus Potsdam: Der in Deutschland so hoch gelobte Datenschutz ist auf Servern, die in Deutschland stehen (was bei CloudControl offenbar zutrifft) einfacher durchzusetzen als bei den amerikanischen Konkurrenten, deren Servern über die Welt verteilt sind.
lovemachine – Liebe wird bezahlt
June 23rd, 2010 • Recruiting, StartUps, Unternehmen
Tags: alternative personalführung, Anreizsystem, Bonus, Bonus-System, Digg, Digg.com, Führung, HR, innovatives, Lovemachine, Mitarbeiter, Mitarbeiter Motivation, Personalmanagement
In jedem Unternehmen ist es sehr wichtig eine gewisse Firmen- und Mitarbeiterkultur aufzubauen. Spätestens seit Zappos ist dieses Thema auch in der Startup-Szene angekommen. Der Schuhhändler aus Las Vegas bietet sogar Führungen durch die Geschäftsräume an und hilft anderen Unternehmern bei der Entwicklung einer Corporate Culture.
Einer der Kernpunkte einer jeden Unternehmenskultur ist der Umgang mit Mitarbeitern und der Umgang der Mitarbeiter untereinander. Für jeden Manager ist es sehr wichtig ein gutes Verständnis von den Fähigkeiten seiner Untergebenen zu haben und auch gute Leistungen durch besondere Förderung zu stärken. In jungen Unternehmen mit einer geringen Mitarbeiterzahl mag es noch möglich sein alle Kräfte einzeln zu bewerten. Doch auch dort kann es schon schwierig sein die Mitarbeiter zu erkennen, welche für das Unternehmen besonders wichtig sind, obwohl ihre Ergebniszahlen am Ende des Monats nicht unbedingt überzeugen. Welcher Mitarbeiter mit technischen Wissen hält die Systeme der anderen Mitarbeiter auch in kritischen Situationen am laufen oder welcher Mitarbeiter der Verwaltung arbeitet besonders produktiv mit den Geschäftsbereichen zusammen. Gerade diese Fachkräfte sind wichtig für eine gutes Unternehmensklima. Leider fallen sie aber oft nicht auf. Wer häufig hilft fällt vielleicht bei den persönlichen Verkaufszahlen zurück garantiert aber trotzdem bessere Erlöse für das gesamte Unternehmen.
Ein neues Produkt von Lovemachine, Inc. soll es nun für Mitarbeiter und Führung transparent machen, welchen Mitarbeitern besonderer Dank gebührt. Das System erlaubt es jeden Mitarbeiter per e-Mail oder auf einer Webseite eine kurze Nachricht an andere Mitarbeiter zusenden, um sich bei ihnen zu bedanken oder für erreichte Ziele zu loben. Diese Messages werden “Love” genannt. Alle Mitarbeiter können diese Mitteilungen und einige Statistiken einsehen. So kann z.B ein großer Bildschirm im Großraumbüro oder Pausenraum den Einblick in die kleinen Dankbarkeitsmitteilungen geben. Einige Firmen nutzen dieses System schon auf unterschiedliche Weise. So ist es möglich einen monatlichen Bonus an den Mitarbeiter mit den meisten der positiven Nachrichten auszuzahlen oder jeder Mitarbeiter kann sich ein Portfolio aus seinen empfangenen Nachrichten in sein Personalgespräch mitnehmen.
Bei Digg.com wird Lovemachine: Work eingesetzt damit sich die Programmierer gegenseitig für Hilfestellungen bedanken können.
Lovemachine Inc. verfolgt einen interessanten Ansatz zur Weiterentwicklung der Personalführung und -steuerung. Gerade in Zeiten in denen an kurzfristigen Erfolgen orientierte Bonuszahlungen stark in der Kritik stehen könnte dieser Peer-Ansatz eine interessante Alternative sein. Vielleicht ist es auch möglich ähnliche Systeme in den höheren Führungsebenen zu etablieren. Und das nicht nur in Tech-Unternehmen, sondern z. B. auch in der Finanzbranche.
Ein weiterer Post wird wohl auch noch über die interessante Development-Methode des Unternehmens folgen.
Chrome: Browser Marketing Video
June 15th, 2010 • 3 comments Allgemeines, Marketing, Unternehmen
Tags: Chrome, Google, Marketing, speed test, Video, Youtube
Mit diesem äußerst kreativen Video macht Google Werbung für den Browser Google Chrome. Die Schnelligkeit wird in drei “interessanten” Versuchen gezeigt. Google Chrome entwickelt sich immer mehr zum Browser des Vertrauens vieler User. Gelobt wird meist die Geschwindigkeit und die wenigen Abstürze. In letzter Zeit hatten die Konkurrenten Safari und Firefox Probleme in diesem Feld. Viele geöffnete Tabs und eine große Anzahl von installierten Plug-ins sind oft der Grund.
Außerdem entwickelt sich Google immer mehr zu einem Unternehmen was nicht nur Werbung für andere schaltet, sondern auch aktiv Werbung macht.
Google-TV: Das Imperium schlägt zurück
May 31st, 2010 • Unternehmen, Web on TV
Tags: Dish Networks, fernsehen, Google, Google-O/I, Google-TV, internet fernsehen, Internet TV, IPTV, People of Lava, Rovi, SDK, Sony, Web-TV, WebonTV, YouTube Lean Back
Mit großen Medienecho wurde der Paukenschlag von Google aufgenommen. Viele Gerüchte um einen geplanten Einstieg des Suchmaschinenriesen in den Milliarden TV-Markt wurden in den letzten Monaten laut. Neben Gesprächen mit Dish Network gab es auch handfeste News aus dem Hause People of Lava. Der dänische Fernsehhersteller verkündete als Erster die TV Revolution namens Google-TV in seine im Herbst erscheinenden Modelle zu integrieren.
Auf der hauseigenen Messe Google O/I gab man bekannt, was es mit den Gerüchten auf sich hat und präsentierte Google-TV vor großer Kulisse. Die Gründe warum Google vom TV Markt nicht fernbleibt werden auch nicht verheimlicht. 5 Stunden am Tag sieht der US-Bürger in seinen TV, 70 Milliarden US-Dollar Werbemarkt allein in den USA und über 4 Milliarden TV Konsumenten weltweit. Zudem bietet kein Medium einen breiteren Zugang zur Gesellschaft als das Fernsehen. Das Internet hat seinen Weg über den Computer in das Mobiltelefon und nun auch in den TV gefunden. Gute Gründe also.
All das klingt jetzt relativ naiv, wenn man bedenkt wie viele große Namen bereits schon am Thema „interaktives TV“ gescheitert sind. Die Namen aufzulisten sprengt den Rahmen. Doch nun werden, mit der neuen Welle an internetfähigen Endgeräten, (TV, STB o.Ä.) die Karten neu verteilt. Auch nahezu alle großen TV-Hersteller haben ihre eigenen Portale und verbinden Web mit TV.
Nur ist das nicht das, was Google für richtig hält. Die User möchten keine geschlossenen Systeme, und 30, 40 oder 100 Services sind nicht ausreichend im Vergleich zum Content des gesamten Webs. Auch macht die Unterscheidung zwischen Web und TV keinen Sinn mehr in Zukunft. Das sind große Worte, und alles wird auch anschaulich in einem hübschen Cartoon präsentiert.
Kinderleicht quasi. Google TV soll ein neues Erlebnis schaffen und verspricht mehr fernsehen als Sendungssuche. Zusammen mit den EPG Experten von Rovi wird dabei an einer vereinfachten Videosuche gearbeitet.
Das System Google-TV besteht dabei aus dem Android System, dem Google Chrome Browser und integriertem Flash 10.1 (da es laut Google nicht Vergleichbares gibt). Und dann fährt Google-TV die großen Namen auf. Sony wird der erste Big Player sein, der Google-TV integrieren wird. Keine Lust auf einen neuen TV wegen Google-TV? Dann eben die STB von Logitech, die nebenbei schon an einer neuen Fernbedienung arbeiten um das Web einfach „lean-back“-mäßig zu geniessen. Dann mal eben ein Vertriebsnetz über den US-Giganten BestBuy verkündet, lässt schon ahnen in welchen Dimensionen die neue Welle über die Haushalte kommen soll.
Damit die versprochene Verschmelzung von TV und Web auch klappt braucht Google wie immer die Hilfe der Webcommunity, der ab Anfang 2011 der SDK zur Verfügung gestellt wird, damit man fleißig Anwendungen für die TV Wunderwelt schaffen kann.
Ganz ohne Sarkasmus kann man das ganze Szenario nicht betrachten, denn Sätze wie „wenn jeder ein Fernbedienungs-App auf seinen Smartphone hat, muss man sich nicht mehr um die Fernbedienung streiten“ wirken aus dem Mund eines Google-Masterminds doch sehr naiv. Auch wurde verstärkt auf die Möglichkeiten eingegangen die denkbar sind, doch wurde vergleichsweise wenig gezeigt. Secondflush bleibt dran und lässt sich vorerst nicht auf eine apple-eske Hypewelle ein.
Test-Urteil: mangelhaft
March 25th, 2010 • Allgemeines, Medien, Unternehmen
Tags: David Herborn, Facebook, Linked, Linkedin, Social Networks, Unternehmen, Web 2.0
Dies wurde dem internationalen Social-Network Unternehmen Facebook attestiert. Ein Schlag in die Magengrube von (erneut) deutschen Datenschützen. Die Stiftung Warentest hat vor kurzem alle gängigen Netzwerke unter die Lupe genommen und kam zu folgendem Ergebnis:
Die deutschen Seiten der VZ-Netzwerke kommen noch mit einer guten Note davon, wohingegen amerikanische Seiten wie Facebook oder LinkedIN mit einem mangelhaft abgestraft werden. Beunruhigend seien vor allem Klauseln in den AGBs der beiden letzteren, die den Betreibern zusichern über alle Inhalte der Nutzer frei zu verfügen. Ich habe mal bei den FB-AGBs reingeschaut und tatsächlich folgende beunruhigende Stelle(n) gefunden:
Für Inhalte, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, wie Fotos und Videos („IP-Inhalte“), erteilst du uns vorbehaltlich deiner Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“).
Bereits die ComputerBILD hat in der März-Ausgabe einige Social-Networks getestet und kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Nun sollte es an den amerikanischen Vertretern liegen dies wieder glatt zu bügeln. Die Frage ist nur, ob nicht wirtschaftliche Ziele denen der Nutzer überwiegen und sich (trotz des öffentlichen Protests) daher kaum etwas ändern dürfte.
patientslikeme.
March 15th, 2010 • Unternehmen
Tags: Gesundheit, Healthcare, James Heywood, patientslikeme, TED, TED MED
patientslikeme.com ist eine Website mit einem besonderen Anspruch. Das Motto der Seite ist: Patients Helping Patients Live Better Every Day. James Heywood, einer der Gründer der Internetseite, entwickelte die Idee zum Unternehmen um seinem Bruder zu helfen. Auf der Website können User ihre persönliche Krankheitsgeschichte einstellen. Alle Informationen werden veröffentlicht und können eingesehen werden. Die User haben Zugriff auf die verschiedensten Analysewerkzeuge und Statistiken. Das Wohlbefinden jedes Nutzers wird bewertet. So kann die Wirkung von Therapien oder Medikamenten bewertet werden. Heute ist das Unternehmen soweit, dass es auch Vorhersagen in die Zukunft anbietet. Im Stile der Time Machine Applikation von Apple kann der Nutzer versuchen seine persönliche Krankheitsentwicklung, unter der Berücksichtigung verschiedener Therapien, vorherzusagen.
Für einen besseren Einblick in die Funktionen der Internetseite empfehle ich, dass ihr euch die TED MED Präsentation von James Heywood anschaut.
Die Präsentation zeigt die großen Möglichkeiten die patientslikeme.com bietet. Auf dem riesigen Gesundheitsmarkt lässt sich natürlich auch viel Geld verdienen. Aber im Mittelpunkt sollte immer der Patient stehen. Die Nutzer der Seite müssen allerdings auf einen großen Teil ihrer Privatssphäre verzichten. Das bürgt natürlich auch Risiken. Doch vielen wird wohl die Hoffnung auf ein gesünderes und längeres Leben überzeugen.
Apple: Unterschreiben Sie hier.
March 11th, 2010 • Mobile, Unternehmen
Tags: Agreement, App-Store, Apple, Apps, EFF, Entwickler, iPad, iPhone, iPod, iTunes Store, Leo Laporte, Mac, MacBreak Weekly
Die US-amerikanische Electronic Frontier Foundation (EFF) berichtet auf ihrem Deeplinks Blog über das iPhone Developer Program License Agreement von Apple. Bis jetzt waren die Regeln die Programmierer akzeptieren müssen, um ihre Applikationen im iTunes Store verkaufen zu können, weitgehend unbekannt. Schuld daran wird wohl ein Abschnitt aus dem “Agreement” selbst sein. Abschnitt 10.1 verbietet es Entwicklern öffentlich über die Vereinbarung zu sprechen. Auf der Seite der Stiftung werden weitere “Highlights” des Papiers zusammengefasst und zwei Versionen sind als PDF verfügbar. Mit der Veröffentlichung des Abkommens bekommt der Erfolg der App-Stores wohl endgültig einen bitteren Beigeschmack. Doch noch haben Entwickler wenig Alternativen. Es bleibt zu hoffen, dass Android in Zukunft ein würdiger Konkurrent zu der Apple Plattform wird.
EFF ist eine in San Francisco basierte gemeinnützige Gesellschaft, welche sich für Bürgerfreiheiten im digitalen Zeitalter einsetzt.
Für weitere Analysen empfehle ich den MacBreak Weekly (MBW) Podcast auf dem twit.tv Network. Leo Laporte und Gäste diskutieren jede Woche alle Nachrichten rund um das Unternehmen aus Cupertino, CA. Dazu gibt es auch immer Tipps rund um den Mac oder das iPhone.






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