Archive for Mobile

Hulu.com und kino.de – Die Top Aufsteiger im Bereich Online-Portal Film

hulu.comHulu.com – Dezember vergangenen Jahres knackte Hulu.com erstmals die Marke von einer Milliarde Abrufe, nun ist das Videoportal von NBC Universal, Fox und Disney mit einem Marktanteil von 3% zweitgrößter Anbieter hinter Google. Dabei sieht sich im Schnitt ein User 23 Videos auf Hulu.com an. Auf Platz drei ist Microsoft mit einem Marktanteil von 1,7% (561 Mio. Abrufe). Spitzenreiter ist und bleibt Google’s Youtube mit einem neuen Record von 39,8% (13 Mrd. Abrufe).

kino.de appKino.de – Auch für Kino.de startet das neue Jahr mit Rekordwerten. Nach IVW knackte das Portal bei den Page Impressions die 30-Mio.-Marke und verzeichnet gleichzeitig ein Wachstum bei den Zugriffen (+14%) sowie bei den Seitenaufrufen (+20%). Das Portal von G+J Entertainment Media baut damit seine Führungsrolle bei den deutschen Kino- und Filmportalen im Internet weiter aus. Unterstützt wird das gute Ergebnis von den ebenfalls sehr erfolgreichen mobilen Angeboten ‘kino.de mobil’ und einer iPhone App, die mittlerweile schon zu den 15 meistverkauften Apps im Bereich Entertainment bei iTunes zählt.

“The making of the Nexus One” und Nexus One “how to’s” auf YouTube

Google hat auf dem offiziellen Nexus One YouTube channel angefangen eine Reihe von kurzen Video-Dokumentationen über “the making of the Nexus One” und “how to’s” zu veröffentlichen. Bisher sind die Videos-Clips “Concept & Design” sowie “Display & 3D Framework” der “the making of the Nexus One” Reihe verfügbar. Ein weiteres Videos soll heute, und die restlichen in den nächsten Tagen, folgen. Die “How to’s”  des Channels zeigen bspw. die Verwaltung des Gmail Accounts, die Verwendung von Google Voice und vieles mehr.

Hier die erste Folge “the making of the Nexus One – Concept & Design”

Omnifone gibt Kooperation mit HP bekannt

MusicstationIm Rahmen der MIDEM wurde nun die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Musikanbieter Omnifone und dem PC-Hersteller HP bekannt. Käufer der Modelle HP Pavilion, Compaq Presario und der HP-Envy-Reihe erhalten fortan für den Zeitraum von 14 Tagen die Möglichkeit, über die Plattform MusicStation unbegrenzt Musik herunterzuladen und zehn Songs pro Monat zu behalten. Die Kosten für die Nutzung liegen bei 10 Euro pro Monat. Omnifone hält in seinem Repertoire sowohl Musik der Majors als auch ausgewählter Independent-Labels.

Universal Music Group versorgt Kyte mit Videos

Kyte logoDie Online, Mobile und Social Video-Plattform Kyte integriert ab sofort auch Video-Inhalte der Universal Music Group (UMG). Den Anfang machen UMG Künstler wie Tokio Hotel, Lady Gaga oder Rihanna, die dem Technologie Dienstleister bereits Videos zur Verfügung stellen. Neben offiziellen Musik-Videos dürfen sich Fans in Zukunft vor allem über selbst erstelltes Filmmaterial von Künstlern des Musikriesen freuen. Die Videos können in Echtzeit Online oder auf mobilen Endgeräten abgespielt werden. Darüber hinaus bietet Kyte seinen Usern diverse interaktive Funktionen an, wie Multimedia-Chats oder das Kommentieren und Bewerten der Videos.

Der Groupon Wahnsinn

Das Orginal und die Klone auf dem deutschen Markt

In letzer Zeit haben Coupon Seiten für viel Furore im Netz gesorgt. In Deutschland gibt es mittlerweile schon mehrere Kopien des “Orginal” – Groupon aus den USA. Die Investorenszene scheint ein vielversprechendes Konzept hinter den Gruppen-Coupon Seiten zu sehen. Gerade gab es 4 Millionen € frisches Kapital für Citydeal, die von Rocket Internet (dem Inkubator der Samwer Brüder), Holzbrink Ventures und eVenture Capital Partners stammen. Damit plant das StartUp aus Berlin die Marktführerschaft in diesem “neuen” Marktsegment zu erlangen, was durch eine breit angelegte Werbeoffensive – Online, Print und TV – erreicht werden soll (via Deutsche Startups). Diese Strategie beschränkt sich dabei nicht nur auf den deutschen Markt sondern, laut Gründerszene, auf mehrere Länder Europas. So berichtet das Gründerportal, dass bereits Frankreich und Großbritannien proaktiv angegangen werden. Neben Citydeals, verkündete (Pressemitteilung -PDF) auch dailydeal eine sechstellige Kapitalspritze, durch die Seed-Investoren Stefan Glänzer, Michael Brehm und Jochen Maaß. Diese sehr kapitalstarken StartUps werden es den restlichen schwer machen in diesem Markt Fuß zu fassen und auf Dauer Konkurrenzfähig zu bleiben. Dies fällt bisher besonders durch die Städteabdeckung von citydeal und dailydeal auf. Die beiden StartUps sind jetzt schon in fast allen großen Städten (Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München) mit Angeboten vertreten.  Das Münchner Klon cooledeals arbeitet daran aufzuschließen, hat aber bisher nur Gutscheine für Hamburg und München im Angebot. Couponmania setzt auf Differenzierung und bietet bald als erster Gutscheine für Bochum an. Wie es scheint setzten Heimatpreis und Teambon vorerst auf eine bisher eher lokale Strategie. Heimatpreis bietet zur Zeit nur Angebote in München an und Teambon wirbt mit bald erscheinenden Coupons für Augsburg. Ob diese lokale Strategie nun gewollt ist oder es einfach bisher an willigen Unternehmen für Coupons mangelt sei dahingestellt. Allerdings kann eine solche Konzentration auf ein Gebiet vorerst durchaus von Vorteil sein. So könnte man sich bspw. durch eine größere Angebotsbreite von den Wettbewerbern differenzieren und so eine feste Stellung in einer Stadt erreichen. Die Angebotsbreite könnte in Zukunft ein wichtiger Faktor für diese Art von lokalen Angeboten sein. Bisher beschränken sich die Coupons hauptsächlich auf den Gastronomiebereich, allerdings könnten auch andere Bereiche durchaus interessant für Coupon-Angebote sein.

Letztlich ebnet bzw. adaptiert das “Groupon”-Konzept nur einen Weg, der mit iPhone- und Android-Apps bereits geöffnet wurde: das Internet wird mehr und mehr lokal. So zeigt die App Aloqa, seinen Nutzern über das Mobil Telefon Gutscheine und Angebote in der näheren Umgebung. Man darf dennoch gespannt sein wie sich das lokale Internet, insbesondere im Bereich eCommerce, weiter entwickelt.

BarMax: Der Einstieg in hochpreisige mobile Apps?

BarMax CA im iTunes Store

BarMax CA ist iTunes Store Deutschland für 799,99 Euro erhältlich

Was wäre Euch eine gute Vorbereitung auf die entscheidene Prüfung zwischen Studium und Beruf wert? iPhone Entwickler aus Kalifornien glauben, dass angehende Anwälte bereit sind für eine App 1000 US Dollar auf den Tisch zu legen. Wie Techcrunch berichtet, ist mit BarMax eine iPhone App zur Vorbereitung auf die Zulassungsprüfung zur Anwaltschaft im iTunes Store verfügbar. Der Preispunkt von 999,99 Dollar mag sehr hoch wirken, aber im Vergleich mit anderen online Angeboten in diesem Markt ist es vielleicht sogar ein Schnäppchen. Dort sind die Investitionen oft deutliche mehr als doppelt so hoch.

Nachdem es nun einem ersten Entwicklerteam gelungen ist, eine so hochpreisige iPhone App mit Erfolgsaussichten im iTunes Store zu platzieren, bleibt die Frage, wie sich ein solcher Premiummarkt weiterentwickeln wird. Theoretisch sollte in diesem Markt ein großes Potential stecken. Besonders hochwertige Programme mit einem Mehrwert für Geschäftsleute und Professionals sollten sich trotz hoher Preise verkaufen. Solche mobilen Applikationen im b2b-Bereich bieten viel Platz für Phantasie und wenn die Einkäufe mit der Firmenkreditkarte bezahlt werden können, schmerzt auch der Preis deutlich weniger. Durch die geringen Entwicklungskosten und die Vielzahl von Entwicklern droht aber die Gefahr, dass auf jeden Start eines teuren Programms eine Vielzahl von preiswerteren Klonen folgt. Daher werden wohl besonders die Programmierer erfolgreich sein, die neben einer Funktionalität auch den Zugriff auf teure Informationsdatenbanken ermöglichen. Wer heute schon hochpreisige Desktop- oder Webapplikationen anbietet, wird dies nun auch auf dem mobilen Plattformen umsetzen.

Spannend könnte es werden, wenn Ende Januar ein Tablet von Apple (“iSlate”) auf den Markt kommt und auch über den iTunes Store mit Programmen versorgt werden soll. Ein größerer Bildschirm könnte auch weiteren hochpreisigen Applikationen den Markt öffnen. Eine iPhone App die mehr kostet als ein Notebook. Ist das verrückt oder gerade erst der Anfang? Was glaubt Ihr, wo ist noch Potenzial in diesem Markt?

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