Archive for Medien
Und wieder ein neues Social-Network: Ping by Apple
September 2nd, 2010 • 2 comments Allgemeines, Medien, eCommerce
Tags: Apple, Apple-Keynote, David Herborn, Google Buzz, iTunes, Ping

Ich war doch etwas erstaunt als Apple gestern auf seiner alljährlichen September-Keynote neben den obligatorischen neuen iPods auch ein brandneues Feature für iTunes vorgestellt hat: Ping ist der Name einer Funktion für iTunes 10, um seinen eigenen Musikgeschmack mit anderen Freunden zu teilen. Ich verwende jetzt bewusst nicht die Begriffe Facebook und Twitter um Ping zu beschreiben, da meines Erachtens Ping das (noch) nicht sein will. Apple hat das Feature eher eingebaut, um seinen Kunden die Entdeckung von neuer Musik etwas einfacher und “sozialer” zu gestalten.
Andere Blogs haben sich Ping schon etwas näher zu Brust genommen und erstaunlicherweise schneidet dieses (bisher) nicht gut ab: Die Kollegen auf Netzwertig.com stellen die Existenz von Ping grundsätzlich in Frage. Sie begründen dies mit der Überflüssigkeit eines solchen Dienstes und der zwiespältigen Einstellung Apples zum Datenschutz seiner Nutzer. Basicthinking.de geht etwas differenzierter an die Sache und beleuchtet erstmal die Funktionen von Ping. Dabei fällt auf, dass Ping wohl noch etwas unausgegoren ist, da manche Funktionen noch nicht reibungslos vonstatten gehen. Zudem sei die Usability noch verbesserungswürdig.
Die Frage, welche Interessen Apple mit dem Dienst verfolgt scheint leicht beantwortbar zu sein: Zum einen möchte Apple auch in den Social-Network Markt einsteigen, um einen Stück vom Kuchen abzubekommen. Zum anderen möchte Apple seinen iTunes-Nutzern einen Mehrwert daraus schaffen. Ich spekuliere dazu noch, dass Apple mit dem Dienst zusätzlich zu der Genius-Funktion noch mehr Daten über das Konsumverhalten seiner Kunden erfährt. Apple kann diese gut gebrauchen, da sie nach eigenen Angaben den größten Online-Store für Musik und Videos weltweit besitzen. Es bleibt daher abzuwarten, ob Ping nicht das gleiche Schicksal wie GoogleBuzz erleiden wird. Buzz hatte vom Start weg auch eine potentiell große User-Group (die Gmail-Nutzer), konnte jedoch trotzdem keinen großen Sprung Richtung Twitter schaffen.
Sofatutor: eLearning aus Deutschland
August 5th, 2010 • Medien, StartUps
Tags: David Herborn, Deutschland, eLearning, Lernen, Sofatutor, StartUp
Wer träumt als Student nicht davon seine Vorlesungen bequem von daheim aus auf dem Sofa anzuschauen? Oder der Schüler, der zwar den Unterricht schwänzt, aber den Stoff einfach und schnell nachholen kann? Vermutlich viele! Das müssen sich auch die Erfinder von Sofatutor, eine eLearning Plattform, gedacht haben.
Das Prinzip ist simpel, aber genial: Doktoranten, Lehrer oder Studenten und Schüler können Lernvideos erstellen und bei Sofatutor einstellen. Sofatutor selbst überprüft die eingereichten Videos nach deren Relevanz (inhaltlich und technisch) und nach deren Freischaltung stehen diesen den wissbegierigen Nutzern zur Verfügung. Damit das Ganze noch einen monetären Anreiz für die Videoersteller hat, muss jeder Nutzer einen monatlichen Beitrag von 7 bis 14 Euro entrichten (Preis abhängig vom Abo, ähnlich von Xing). Dafür kann dieser einen Monat lang unbegrenzt auf das Video-Repertoire zugreifen. Die Ersteller der Videos bekommen pro Zuschauer einen Beitrag gezahlt (einen Anteil von 25% des Monatsbeitrags). Die Nutzer können ihr neu erlangtes Wissen auch gleich unter Beweis stellen: nach jedem Kapitel kann ein kleiner Abschlusstest erfolgen.
Ein interessanter Ansatz wie ich finde. Laut Sofatutor befinden sich derzeit 3297 Videos zur Verfügung. Davon sind die meisten aus den Bereichen BWL, Chemie und Mathematik. Es werden aber bestimmt noch mehr dazu kommen. Was wirklich toll ist, ist dass die Produzenten von Videos eine echte Entlohnung bekommen. Wie hoch diese letztendlich in der Praxis aussieht, geht nicht konkret hervor. Die Frage bleibt jedoch, ob auch genug Nutzer da sind, die diese Videos auch in Anspruch nehmen.
Web on TV: Das Internet zieht ins Wohnzimmer
May 3rd, 2010 • 1 comment Medien, Web on TV
Tags: CE-HTML, Google-TV, internet fernsehen, Internet TV, Internet@TV, NetTV, Panasonic, People of Lava, philips, Samsung, Sony, TV-Markt, Vieracast, Web-TV, WebonTV
Das Internet hat den Einzug in quasi jeden Bereich des täglichen Lebens geschafft. Vom Arbeitszimmer-PC zum Laptop und weiter im Smartphone wuchs das Internet mit seinen Funktionen aus Social Media und Bewegtbild in den Fernseher. Web-TV und der Übertragungsweg IP-TV sind keine Neuheiten mehr, sondern entwickeln sich wie erwartet in unsere Wohnzimmer. So bieten Hersteller wie Philips, Samsung, Panasonic oder Sony seit nun knapp einem Jahr Web Services über den TV-Bildschirm an. Zwar gab es bereits zuvor schon immer wieder Versuche interaktive Dienste in den Haushalten zu etablieren, doch waren die Nutzer noch sehr zurückhaltend. Fernsehen ist Lean-Back-Medium und zeigt eben nur bedingt Bereitschaft aktiv zu werden.
Doch der Nutzen aus alternativen Videoangeboten hat Vielen Lust auf mehr gemacht. Doch Videos über den Laptop, dass ich immer noch sehr ungemütlich und so sucht sich das Web in Form von YouTube, ZDF Mediathek,Maxdome, Vimeo, Tape.tv und andere Videoplattformen den Weg in die heimischen Wohnzimmer. Vorbei die Zeit des klassischen TV schreien die Einen, Zeiterscheinung die Anderen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und bis dahin werfen wir einen Blick aktuelle Plattformen die via den TV Bildschrim zumindest eine Hintertür aus dem Programmdiktat bietet.
Dieser erste Artikel soll einen Überblick der Plattformen bieten, die Webservices jeglicher Art als Funktion des TV-Geräts integriert haben. Webfähige Portale finden sich aber auch in anderen Endgeräten wie Spielekonsolen, Blu-Ray-Player, Set-Top-Boxen, PVRs oder Wohnzimmer-PCs. Die Wahl bleibt uns.
Philips NetTV
Die im Februar 2009 vorgestellte Philips Plattform hat das größte Serviceportfolio das stetig weiter prominente Webangebote integriert (TV-Movie, QTom). Die Services lassen sich über Fernbedienung navigieren und sind im offenen Standard CE-HTML programmiert, um die Darstellung am TV-Bildschirm zu optimieren. (z.B. Schriftgröße, Navigation über die Tastatur) Philips bietet zudem auch den Zugriff auf das offene Internet. Das eignet sich nur bedingt, denn man sieht und spürt schnell wie hilflos die Navigation ohne Maus ist, wenn die Seiten wie am PC dargestellt sind. Aktuell hat NetTV 44 Services (u.a Tagesschau, Bild.de, Welt.de, Kicker.de, Picasa, Kino.de, Wetter.net u.v.m.) und ist auf den LCDs der Serien 7000, 8000 und 9000er Serien verfügbar. Zudem werden auch Blue-Ray und DVD-Player von Philips mit NetTV Funktion geliefert.
Samsung Internet@TV
Zunächst hat sich Samsung mit einer Widget Lösung versucht. Anwendungen wie Twitter, Picasa, Bild.de u.a wurden elegant per Overlay über das TV-Bild gelegt und haben so den Zuschauer eine breiteres Angebot zugänglich gemacht. Nun sind sie wie auch andere Plattformen zu einer Portalversion eines Webangebots gewechselt. Samsungs Plattform Internet@TV heißt das gute Stück und lässt es Inhalteanbietern offen per gratis angeboten SDK die Services zu erweitern. Bereits erhältlich sind das Musikangebot Putpat.tv, AccuWeather.com, Picasa, Youtube, Nachrichtenportale wie Tagesschau.de und TV-Mediatheken und das Angebot wächst.
Panasonic Viera Cast
Vieracast heißt Panasonics Antwort auf diesen neuen Trend und wartet mit einer eleganten Portalversion mit integrierten kleinen TV-Bildschrim, damit man vor Video und Nachrichten nicht das Ende der Werbepause verpasst. Leider ein proprietäres System, das nicht wie andere auf das offene CE-HTML setzt und einen eigenen Weg sucht. Das bisher sehr kleine Contenangebot muss wachsen um sich zu behaupten.
Sony Internet TV
Auch Sony mischt mit und zeigt mit “Internet TV” ein Portal, das sehr stark an das Design der PS3 Funktion erinnert. Der Webservice ist eingebetten in das Funktionsmenü des Mediacenters. Als USP bietet Sony als exklusiver Sponsor des DFB ebenfalls exklusive Videos und Hintergrundinfos zum Team des DFB und der WM in Südafrika. Bei einem noch sehr jungen Markt ein recht simpler aber vieleicht guter Vertriebsvorteil. Aber wer braucht diese Videos nach der WM?
Google-TV via People of Lava
Es weht ein Wind von Innovation, da kann Google nicht weit weg sein. Ein gigantischer TV-Markt wartet und so plant Google das Betriebssystem Android auf die TV-Bildschrime zu bringen. Eine Marktmacht wie diese könnte nicht nur frischen Wind in die Branche bringen, sondern sie komplett umkrempeln. Kaum auszumalen welche Möglichkeiten Google haben könnte, gezielt Werbung über den TV flimmern zu lassen. Aber das ist “noch” ein wenig hin. Zuerst stellt die Firma People of Lava den ersten TV vor, der mit Google’s Android ausgestattet wird. Wir bleiben gespannt und wundern uns nicht, in nächster Zeit News aus dieser Ecke zu bekommen.
Ergebnis
Der Verbraucher ist bereit und wünscht sich Webservices auf dem TV. Die großen Hersteller haben reagiert und liefern vergleichbare Angebote mit noch nicht definierbaren Potenzial. Man wird sehen wie sich das Inhalteangebot verbessert ,welche weiteren Endgeräte mitmischen und haben immer ein Auge auf Google.
Mixcloud.com – die neue Wolke am Musikhimmel
April 3rd, 2010 • Medien, StartUps
Tags: Entertainment, Internet start up, mixcloud.com, Music, PC, Youtube
Im Zeitalter des Tapes war es üblich Musik auf Magnetbänder aufzunehmen. Oft aus dem Radio oder von Schallplatten, aber sogar noch von CD wurden Tapes bespielt. Alles diente nur einem Zweck: Das eigene Mixtape mit der Lieblingsmusik und dem persönlichen Bezug. Diese persönlichen Mixtapes wurden dann entweder an Freunde oder den Partner verschenkt oder selbst im Auto oder über den Walkman gehört.
Seit den ersten Discmans wurden Walkmans immer seltener und spätestens seit iPod und Youtube sind die Tage dieser Oldschool-Geräte gezählt. Allerdings wollen viele nicht auf den Luxus verzichten, ihre eigens zusammengestellten Mix-„Tapes“ mit der ganz persönlichen Lieblingsmusik zu hören. Wiedergabelisten in iTunes, Playlisten bei Youtube oder eigene Mix-CDs werden genutzt, um diesem Wunsch gerecht zu werden.
Im Zeitalter der modernen Kommunikation und dem immer mehr zum Teilen tendierenden Verhalten der Internetnutzer haben sich drei junge Gründer aus London Gedanken gemacht und eine Plattform geschaffen mit der eigene „Mixtapes“ mit anderen geteilt werden können – mixcloud.com. Die Gründer beschreiben ihre Plattform selbst als „Youtube des Radios“. Ursprünglich wurde diese Plattform für DJs, Musikliebhaber und Hobby-Radioproduzenten ins Leben gerufen. Inzwischen hat es sich allerdings zu einem gefragten „Radio-on-demand“-Dienst entwickelt.
Die Idee ist simpel: Jeder kann einen eigenen Account einrichten und seine persönlichen musikalischen Inhalte hochladen. Akzeptiert wird jegliche Art von Radio-Content im MP3-Format: Beispielsweise DJ-Mix-Sets, Moderationsstrecken, Live-Mitschnitte oder Music-Shows. Durch den anfänglichen Schwerpunkt auf die DJ-Szene findet der Nutzer viel Musik aus dem elektronischen Bereich, die zum Großteil ungesigned ist. Letztendlich entscheiden die User über den Erfolg des Angebots. Indem die Klicks auf den jeweiligen Beitrag erfasst werden, erreichen die meistgehörten Titel die oberen Plätze der Ergebnislisten. Ganz wichtig ist natürlich auch die Vernetzung mit seinen virtuellen Freunden über Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Genauso wie bei allen Videocontent-Providern ist ein Download der Musikinhalte über die Plattform nicht möglich.
Test-Urteil: mangelhaft
March 25th, 2010 • Allgemeines, Medien, Unternehmen
Tags: David Herborn, Facebook, Linked, Linkedin, Social Networks, Unternehmen, Web 2.0
Dies wurde dem internationalen Social-Network Unternehmen Facebook attestiert. Ein Schlag in die Magengrube von (erneut) deutschen Datenschützen. Die Stiftung Warentest hat vor kurzem alle gängigen Netzwerke unter die Lupe genommen und kam zu folgendem Ergebnis:
Die deutschen Seiten der VZ-Netzwerke kommen noch mit einer guten Note davon, wohingegen amerikanische Seiten wie Facebook oder LinkedIN mit einem mangelhaft abgestraft werden. Beunruhigend seien vor allem Klauseln in den AGBs der beiden letzteren, die den Betreibern zusichern über alle Inhalte der Nutzer frei zu verfügen. Ich habe mal bei den FB-AGBs reingeschaut und tatsächlich folgende beunruhigende Stelle(n) gefunden:
Für Inhalte, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, wie Fotos und Videos („IP-Inhalte“), erteilst du uns vorbehaltlich deiner Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“).
Bereits die ComputerBILD hat in der März-Ausgabe einige Social-Networks getestet und kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Nun sollte es an den amerikanischen Vertretern liegen dies wieder glatt zu bügeln. Die Frage ist nur, ob nicht wirtschaftliche Ziele denen der Nutzer überwiegen und sich (trotz des öffentlichen Protests) daher kaum etwas ändern dürfte.
Random Show
March 25th, 2010 • Bücher, Entrepreneurship, Medien, Podcast
Tags: Bücher, Glen MC, Kevin Rose, Podcast, San Francisco, Tim Ferriss
Es ist immer wieder interessant von bekannten und erfahrenden Unternehmern etwas über ihre persönlichen Erfahrungen zu hören. Auf den verschiedensten Kanälen haben wir Möglichkeit dazu. Viele Persönlichkeiten schreiben Bücher oder stellen sich in Interviews der Öffentlichkeit. Wir hier bei 2F versuchen immer wieder auf diese verschiedenen Kanäle hinzuweisen. Auch heute will ich einen solchen Hinweis veröffentlichen.
Tim Ferriss der Autor von “Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben” und Unternehmer und Kevin Rose, Gründer von Digg.com und Angelinvestor, veröffentlichen unregelmäßig eine kleine Show. Diese kleine Sendung wir von ihnen die “Random Show” genannt. Die beiden unterhalten sich über alles was sie interessiert. Inhaltliche Schwerpunkte sind aber die Themen Bücher, Unternehmertum, Gesundheit und Ernährung. Es lohnt sich mal reinzuschauen. Diesmal geht es unter Anderem über das neue Buch von Zappos Gründer Tony Hsieh Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose.
Random – Episode 10 from Glenn McElhose on Vimeo.
Penis… F9… bei Chatroulette
March 17th, 2010 • 2 comments Allgemeines, Medien
Tags: Alexa, Chatroulette, F9, meme, webmeme, Websociety

Seit November letzten Jahres wird die F9 Taste vieler Tastaturen sehr viel öfter genutzt, als jemals zuvor. Die Taste spielt nämlich eine wichtige Rolle für das Internetphänomen Chatroulette. Laut Alexa ist das Internetprojekt, eines 17-jährigen Moskauer, eine der Top -3000 Webseiten weltweit.
Das Konzept von Chatroulette ist nicht neu. 2009 war aber wohl der Zeitpunkt für einen neuen Launch der alten Idee. Die meisten Computer werden heute mit einer Webcam ausgeliefert und viele Menschen haben genügend Bandbreite für eine solche Spielerei. Das soziale Experiment kann beginnen. Kaum eine Fernsehsendung kann auf einen Beitrag über die Internetseite verzichten. Meist tarnen die Journalisten ihre eigene Neugier am Ende der MAZ, indem sie auf Gefahren für “die Kinder” hinweisen. Doch auf den Schulhöfen Deutschlands dürften wohl die größten Chatroulette-Profis spielen. Es ist aber doch überraschend, dass sich das Interesse am Videochat mit dem “Stranger” nicht nur auf eine Generation beschränkt. Auf eine vielleicht traurige Weise zeigt die Webseite, wie weit das Internet unser Leben bereits erobert hat. Vor wenigen Jahren wäre ein solches Projekt nicht nur technisch schwierig umzusetzen gewesen, sondern viele Menschen wären auch nicht fähig eine solche Seite zu benutzen. Heute ist man mit wenigen Klicks dabei. Sobald das erste WebMeme vom User einige Zeilen Ruby oder Python fordert sind wir wohl in einer wirkliche WebSociety angekommen.
Achja F9 ist übrigens so wichtig für CR, weil es den nächsten “Stranger” aufruft. Spätestens nach dem zweiten nackten Unterleib eines Mannes aus Texas lernt man diese Funktion zu schätzen.
Abschließen möchte ich diesen Post mit einigen Links zu interessanten Videos und Internetseiten rund um Chatroulette:
VisualLeader 2010 – Kunst für die Augen
March 14th, 2010 • Allgemeines, Medien
Tags: Awards, Fotografie, Kultur, Veranstaltung
Nach der Pop Life in der Hamburger Kunsthalle, hat nun gleich nebenan die Foto-Ausstellung VisualLeader 2010 ihre Pforten eröffnet. Zum siebten Mal werden im Haus der Photographie der Hamburger Deichtorhallen die Nominierten und Gewinner der LeadAwards vorgestellt: Fotoserien, Zeitschriften-Beiträge, Anzeigen und Websites sind zu sehen – das Beste, was im Jahr 2009 in deutschen Magazinen und Internetseiten erschienen ist. Zusammen ergeben sie einen einzigartigen Eindruck über das kreative Leistungspotential der deutschen Zeitschriften- und Werbebranche.
„VisualLeader “ ist nicht nur die größte Ausstellung ihrer Art in Deutschland, sie kommt vor allem auf eine ganz besondere Weise zustande: Anders als bei anderen Kreativ-Wettbewerben kann man sich für die LeadAwards nicht bewerben. Eine unabhängige Fachjury durchforstet vielmehr die kompletten Jahrgänge von ca. 350 deutschen Zeitschriftentiteln und sucht preiswürdige Arbeiten heraus. Diese werden dann von einer prominent besetzten Expertenjury beurteilt und bewertet. Dadurch entsteht sowohl ein völlig unabhängiges, als auch ein wirklich umfassendes Urteil.
Bis zum 11. April läuft die Ausstellung – welche auf jeden Fall zu empfehlen ist. 
Im Rahmen der VisualLeader 2010 wurden auch einige innovative Online-Angebote von der Fachjury ausgewählt und bewertet. Hierbei handelt es sich um folgende vier Themen:
Die in den obigen Listen genannten Online-Angebote stellen jedoch nur die Vorauswahl dar. Hier die Gewinner der LeadAwards 2010 in den vier Kategorien:
Web-Magazin
- SPIEGEL ONLINE
- Bild.de
- STERN.DE
- ZEIT ONLINE
- Freunde von Freunden
- Neue Gegenwart – Magazin für Medienjournalismus
- The European
- Handelsblatt
- LODOWN MAGAZINE – MUSIC. SPORTS. ENTERTAINMENT. der Freitag
- SPEX.de – Magazin für Popkultur
- art – das kunstmagazin
Web-Blog
- CARTA – Blog für Politik, Medien und Ökonomie
- netzpolitik.org
- Glaserei
- Hitler-Blog
- Elektrischer Reporter
- Kai Diekmann
- Stefan Niggemeier
- BILDblog
- Spreeblick
- Les Mads – Mode, Fashion, Couture, Beauty, Style, Musik, Party
Web-Service
- Rivva
- Wikileaks – We protect the world
- Apple Appstore – Apps für das iPhone und iPad
- txtr – Vernetztes Lesen
- Google Suche
- ixquick
- make.tv – Livestream Studio für Profis
- soundcloud – We move music.
- simfy – Musik hören einfacher machen.
- ZDF Parlameter
- AkiAki – Die Entdeckung deines Lebens
- Gowalla Go out. Go discover. Go share.
- PaperC – Dokumentenplattform für Fachbücher
WebTV
- dctp – Ein Garten der Informationen
- 3min – Das Videoportal für Webserien und professionelle Clips
- Freshmilk.TV
- putpat – Personalisiertes Fernsehen
- Q Tom – your music rules! Das erste interaktive Musikfernsehen
- tape.tv – watching music
- Zattoo
- arte Live Web
- ZDFmediathek
- YouTube – Broadcast Yourself.
- MTV Game One
- Zeit der Entscheidung
Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken! Wir freuen uns natürlich wie immer über Euer Feedback.
Objectified
March 12th, 2010 • Medien
Tags: Design, Dokumentation, Film, Gary Hustwit, helvetica, objectified
Normalerweise empfehlen wir bei 2F keine Filme. Heute will ich aber mal eine Ausnahme machen. Die Dokumentation “OBJECTIFIED” vom Filmemacher Gary Hustwit ist auch wirklich eine Empfehlung wert. Schon die erste Doku über die Font “HELVETICA” ist ein toller Streifen gewesen. In OBJECTIFIED geht es um die Beziehung von uns Menschen zu den produzierten Dingen, welche uns umgeben. Viele bedeutende Designer kommen und berichten über ihren Arbeitsprozess und die Geschichten hinter alltäglichen Produkten. Die Dokumentation ist wunderschön gefilmt und geschnitten. Der Film kann sicher eine Inspiration für zukünftige Projekte sein.
international journalism 2010.
March 10th, 2010 • Entrepreneurship, Medien
Tags: 2010, Entrepreneurship, festival, ijf, italien, Jeff Jarvis, journalism, Journalismus, perugia, Was würde Google tun, What would Google do?

Vom 21. bis zum 25. April findet in Perugia (Italien) das IV. International Journalism Festival statt. In den letzten Jahren hat sich das Festival einen Namen gemacht. Nun zählt es zu den Besten seiner Art. Journalisten aus der ganzen Welt treffen sich in der malerischen Altstadt von Perugia, um über Journalismus heute und in Zukunft zu diskutieren. Doch die Reise nach Umbrien lohnt sich nicht nur für Journalisten. Nicht erst seit diesem Jahr spielt das Internet eine große Rolle im Programm der Veranstaltung. Nur wenige Branchen beeinflusst das Web so stark, wie den Journalismus. Die alten Geschäftsmodelle geraten immer mehr in Bedrängnis und neue fehlen oft noch. Wovon sollen die Journalisten der Zukunft leben? Für viele junge Journalisten ist diese Frage schon heute sehr aktuell. So gibt es Veranstaltungen in Perugia zu den Themen “New business models for online journalism”, “Are ebook readers and tablets good for newspapers?” und “I read it on my mobile”. Diese drei sind nur ein kleiner Auszug aus dem spannenden Programm. Auch rund um das Programm gibt es immer die Möglichkeit mit den Journalisten und anderen Besuchern in einen Dialog zutreten. Die schönen Bars und Restaurants der Stadt laden auch dazu ein.
Jeff Jarvis, der Autor von “Was würde Google tun?” und Professor für Journalismus, spricht von einem unternehmerischen Journalismus. Was er damit meint, erläutert er sehr gut in einem Video-Interview (siehe unten) mit der Medienjournalisten Ulrike Langer. Journalisten müssen in Zukunft auch wie Unternehmer denken und Unternehmer können auch Journalisten werden. Gute Informationen haben ihren Wert nicht verloren. Diese müssen vielleicht nur neu verpackt werden. Für findige Entrepreneure gibt es sicher viele Möglichkeiten in diesem Bereich erfolgreich zu sein. Zum Brainstorming und Networking gibt es wohl keine besser Veranstaltung in nächster Zeit, als das International Journalism Festival in Perugia, Italien. Daher wird auch secondflush in Perugia vertreten sein.
Hier das Interview mit Jeff Jarvis:


secondflush berichtet über aktuelle Themen aus dem eBusiness Bereich. Unsere Mission ist es der täglichen Informationsflut Herr zu werden und
über die interessantesten Entwicklungen im Netz zu berichten. Hierbei sind unsere Interessensgebiete eCommerce, Innovation, Entrepreneurship sowie Neuigkeiten zu Unternehmen und StartUps im Medienbereich.