Archive for Entrepreneurship
INNOTECH – Summer School für Existenzgründer
August 25th, 2010 • Entrepreneurship
Tags: Education, Entrepreneurship, existenzgründer, Existenzgründungsprogramm, Hamburg, hep, hit-technopark, Innovation, leuphana, school, Selbstständigkeit, summerschool
Durch einen Kommentar auf diesem Blog bin ich auf die INNOTECH Summer School 2010 in Hamburg gestoßen. Vom 20.09. bis zum 24.09.2010 veranstaltet der hit-Technopark, das Hamburger Existenzgründungsprogramm (hep) und die Universität diese Summer School für Existenzgründer und diese die es werden wollen. Das Programm richtet sich hauptsächlich an Personen aus dem Umfeld einer Hochschule, also Studenten und Mitarbeiter. Die Veranstaltung steht aber auch anderen Interessierten offen. Für ca. 120 Euro bekommen die Teilnehmer ein interessantes Programm mit Unterrichtseinheiten von unterschiedlichen Dozenten und Zeiten für die Arbeit an eigenen Konzepten. Die meisten Dozenten kommen aus dem Umfeld der Leuphana Universität Lüneburg. In den Teilnehmerkosten sind Kost und Logis schon inbegriffen.
Neben dem Tagesprogramm gibt es auch noch Veranstaltungen an den Abenden. Geplant sind Besuche bei Startups und ein Grillfest. Damit sollte die Veranstaltung nicht nur lehrreich sein, sondern auch ausreichend Zeit zum Netzwerken bieten.
So weit mir bekannt ist die Anmeldung per Mail noch möglich und meiner Meinung nach gibt es bei diesem Programm nichts zu verlieren.
The Founder Institute – die Ausbildung zum Entrepreneur
August 22nd, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Venture Capital
Tags: Adeo Ressi, Entrepreneurship, Entrepreneurship Crashkurs, Founder Institut Berlin, Hanse Ventures, Joe Betts-LaCroix, Joe Bezdek, Sarik Weber, Start-up crashkurs, The Funded Founder Institute, unternehmen gründen, Unternehmensgründung
Gründer aufgepasst!! Noch bis zum 03. September 2010 können sich Menschen mit Geschäftsideen oder Unternehmer die ihre Idee schon verwirklicht haben um einen Platz im Founder Institute in Berlin bewerben.
Das Founder Institute ist ein Programm das gründungswillige Menschen auf allerlei Situationen der Unternehmensgründung vorbereitet. Hierzu finden 4 Monate lang 3 Abend-Sessions pro Monat statt in denen es um Fragen rund um das Thema Entrepreneurship geht. Hierzu gehören bspw. das Sichern von geistigem Eigentum, Fragen zu Finanzen, Produkt Entwicklung und Marketing. Das vollständige Curriculum finden Interessierte auf der Webseite des Founder Institutes. Die Sessions werden von erfolgreichen Unternehmern gehalten, die ihre Erfahrung zum jeweiligen Thema mit den Kursteilnehmern teilen. Dazu gehören bspw. Sarik Weber (Gründer und Managing Director bei Hanse Ventures), Joe Betts-LaCroix (Gründer von OQO) und Joe Bezdek (Mitgründer von DivX, Inc.).
Adeo Ressi hat das Founder Institute im Jahr 2009 mit der Vision gegründet jedes Jahr 1000 Start-ups pro Jahr ein Stück auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu begleiten. Bisher waren es 140 Start-ups und es werden dieses Jahr mit Standorten in Paris, Brüssel, New York, Washington etc. sicherlich noch mehr. In San Diego wurden letzte Woche 12 Start-ups verabschiedet (eine Auswahl dieser Start-ups findet ihr auf Techcrunch).
Eine Besonderheit des Founder Institute ist es, dass jedes Start-up, welches das Programm erfolgreich beendet, einen Teil seines Unternehmens (3,5%) der Gemeinschaft und dem Founder Institut zur Verfügung stellt. Dafür erhält es im Gegenzug Anteile an den anderen teilnehmenden Unternehmen. So soll die Gemeinschaft gestärkt und das Gefühl vermittelt werden, dass alle Teilnehmer am gleichen Strang zeihen.
Wenn man sich beim Founder Institute in Berlin bewerben möchte wird eine Gebühr von 40 € fällig, die dazu dienen soll die Ernsthaftigkeit der Bewerber zu gewährleisten. Wird ein Start-up angenommen werden weitere 900 € “Semestergebühren” berechnet, die für Aufwendungen wie Catering und Location verwendet werden. Wenn ein Unternehmen während oder nach erfolgreichem Abschluss des Founder Institut Investoren Gelder in einer Höhe von über 50.000 € akquirieren kann wird eine weitere Gebühr von 4.500 € fällig.
Ich denke, das Founder Institute ist eine interessante Sache. Auch wenn die Gebühren im ersten Moment etwas abschreckend wirken, ist es jedoch eine gute Möglichkeit zu wichtigem Wissen und Kontakten zu kommen. Der größte Wert an solch einer Veranstaltung ist meiner Meinung nach das Netzwerk welches dabei entsteht. Insbesondere der Zugang zu potenziellen Investoren ist für viele Start-ups sicherlich von großem Wert.
Was meint Ihr? Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Founder Institut gemacht?
Hier noch ein Video zum Founder Institut:
Welcome to the Founder Institute from Adeo Ressi on Vimeo.
cloudControl: Platform as a Service aus Potsdam
July 30th, 2010 • 1 comment Entrepreneurship, StartUps, Unternehmen
Tags: Cloud, CloudComputing, cloudControl, David Herborn, Deutschland, Potsdam
Cloud Computing: eines der sich hartnäckiger haltenden Buzzwords in letzter Zeit. Wie schon in einem anderen Artikel von mir angesprochen, geht es beim Cloud Computing um Rechenleistung, die über das Netz je nach Bedarf bezogen werden kann, ohne die physischen Computer dafür selbst zu besitzen. Der Kunde mietet sich quasi die Rechenleistung von einem Anbieter, die er gerade für ein Projekt zusätzlich zu seinen vorhandenen Ressourcen benötigt.
CloudControl ist ein junges deutsches Unternehmen aus Potsdam, das genau die oben genannten Leistungen anbietet. Damit tritt es in direkte Konkurrenz zu Branchenschwergewichten wie Amazon und Google, die beide auch über Cloud Computing Dienste verfügen. Der Sinn dieses Angebotes liegt darin, dass Gründer und Programmierer sich nicht länger um das Hardware-Setup kümmern oder sich Sorgen um die Skalierbarkeit machen müssen. Stattdessen können sie ihren Fokus komplett auf die Entwicklung von Onlineservices legen. So jedenfalls die Idee.
Das Konzept hat die Vorteile, dass nur in Anspruch genommene Rechenleistung vom Anbieter berechnet werden. Es fallen damit keine Fixkosten wie beim Unterhalt eigener Server an. Zudem garantiert CloudControl, dass die Leistung jederzeit zur Verfügung steht, sodass Engpasssituationen beim Kunden vermieden werden können.
Das Thema Cloud Computing bleibt meines Erachtens eine spannende Sache. Ob sich ein kleines Start-Up aus Deutschland gegen die großen durchsetzen kann bleibt abzuwarten. Ich sehe jedoch einen Vorteil für die Jungs aus Potsdam: Der in Deutschland so hoch gelobte Datenschutz ist auf Servern, die in Deutschland stehen (was bei CloudControl offenbar zutrifft) einfacher durchzusetzen als bei den amerikanischen Konkurrenten, deren Servern über die Welt verteilt sind.
SSE Labs – Startup Camp an der Uni
June 11th, 2010 • 2 comments Entrepreneurship, StartUps, Venture Capital
Tags: Charles River Ventures, Entrepreneurship, Gründungsfinanzierung, Gründungsforderung, Innovations Inkubator, Leuphana Universität, Lünbeburg, SSE Labs, Stanford University, Startup Accelerator, Startup Camp, startupbootcamp, techstars, ycombinator
Einige Studenten der Stanford Universität machen es vor, wie Universitäten innovative Geschäftsideen in Zukunft fördern könnten. Nach dem Vorbild von Startup-Schmieden wie yCombinator und TechStars (wir haben vor kurzem über Startupbootcamp berichtet) haben 4 Studenten der Stanford University einen „Startup Accelerator“ namens SSE Labs gegründet. Dieser bietet Studenten die Möglichkeit, einen Sommer lang an ihren Geschäftsideen zu arbeiten und ein Unternehmen zu gründen. Der Unterschied zu privaten „Startup Accelerators“ ist, dass SSE Labs keine Unternehmensanteile als Gegenleistung verlangt, sondern als Non-Profit Organisation auftritt.
Teams, die einen Platz bei SSE Labs nach einer erfolgreichen Bewerbung erhalten, bekommen über den Sommer Zugang zu allen Ressourcen sowie zu Kapital für die Unternehmensgründung. Zu den zu Verfügung gestellten Ressourcen gehören unter Anderem Büroräume, Mentoren (VCs, Unternehmer und Anwälte), Unterkunft für die Gründer, Workshops und Zugang zu Konferenzen. Wie Techcrunch berichtet, wird das Projekt nicht wirklich von der Universität unterstützt. Die Initiatoren von SSE Labs sind allesamt undergraduate Studenten der Universität, die als unabhängige Non-Profit Organisation, mit einem Umsatz von ca. $1.5 mio (via Techcrunch) auftreten. Als Sponsor wird auf der Website von SSE Labs Charles River Ventures angegeben.
Startups die bisher bei SSE Labs angenommen wurden sind Folgende (via Techcrunch):
Alphonso Labs
—iPad news reader, with plans to expand to the iPhone and Android.
Think Bulbs—Builds mobiile photo discovery apps for the iPhone
FountainHop—Building an event mapping platform that intelligently and intuitively gives users access to geo-temporal data relating to their physical surroundings.
Naquatic—iPhone and iPod Touch game developer creating large scale, online, social games starting with world conquest games.
Black Swan Solar—Goal is to make solar energy cheaper than coal.
InvestAway—A platform for delivering personalized, professional advice to individual investors.
MyLinkPower—Help professionals get jobs through their social networks.
Motion Math—Create educational games that kids love and parents trust. Inspire kids to learn by creating intuitive understanding through mobile game play.
Loki—Location-aware mobile gaming.
Ich finde Universitäten sollten durchaus ein solches Projekt unterstützen. Viele Ressourcen von Universitäten werden nicht voll oder nicht sinnvoll genutzt (wie bspw. Räumlichkeiten). Noch ist das Angebot der Gründungsförderung aus dem Studium heraus relativ gering. Bisher bieten hauptsächlich Stipendien die Möglichkeit der Gründungsfinanzierung. Universitäten sollten Unternehmensgründungen pro aktiv angehen und auch finanziell, sowie durch das Universitätsnetzwerk unterstützen. Ich selbst studiere in Lüneburg, wo derzeit ein Innovations-Inkubator mit einem Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. € aufgebaut wird. Allerdings ist bisher sehr undurchsichtig, welche Gründungsvorhaben dieser fördert und was die Voraussetzungen sind um gefördert zu werden. Hierfür wäre ein Projekt nach dem Vorbild von SSE Labs perfekt geeignet, um Innovationen aus dem akademischen Umfeld zu fördern. Was meint Ihr?
Schützenhilfe für Start-Ups: HackFwd
June 10th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Venture Capital
Tags: David Herborn, hack forward, HackFwd, Hamburg, Internet start up, Lars Hinrichs, risikokapital, seed capital, Start Up, startupbootcamp, techstars, Venture Capital, Xing, xing gründer, ycombinator
Im Vergleich zu Nordamerika, wo neue (Internet-) Start-Ups immer noch wie Pilze aus dem Boden schießen, sieht es hingegen in Europa eher düster aus. So scheuen vor allem in Deutschland Wagniskapitalgeber den Sprung ins kalte Wasser. Deutsche High-Tech-Start-Ups bekommen kaum noch dringend gesuchtes Kapital.
Um diesen negativen Trend entgegenzuwirken, hat u.a. Lars Hinrichs (seines Zeichens Gründer von Xing) ein in Hamburg ansässiges Unternehmen gegründet, das jungen, innovativen Start-Ups in Europa in früher Phase auf die Beine helfen soll. Dieses ambitionierte Projekt nennt sich HackFwd (sprich: Hack Forward). Ziel von HackFwd ist es, smarten, talentierten Entwicklern durch Ressourcen und Know-How die Möglichkeit zu geben, ihren bisherigen Job zu kündigen und stattdessen ihre Ideen und Visionen in einem eigenen Projekt zu verwirklichen.
Ein sehr interessantes Projekt wie ich finde. Entscheidend dabei ist meines Erachtens dies auch bei potentiellen Gründern bekannt zu machen. Das beste Angebot bringt nichts, wenn niemand davon Bescheid weiß. Allerdings habe ich da vertrauen in Hinrichs und sein Team. Schließlich ist Xing auch eine feste Größe im Bereich der Social Networks geworden.
Startupbootcamp – Von der Idee zum Unternehmen in 3 Monaten
May 26th, 2010 • Entrepreneurship, Venture Capital
Tags: 3 Monate Startup, Alex Farcet, Kopenhagen, mentoren, mentoring, seed capital, seed kapital, StartUp, startupbootcamp, startupweekend, techstars, Unternehmensgründung, ycombinator
Startupbootcamp ist ein 3 Monatiges Programm in Kopenhagen zur Gründung eines Unternehmens. Das Programm richtet sich an Teams mit innovativen Ideen und der Motivation diese in einem 3 Monatigen “Bootcamp” so weit wie möglich umzusetzten. Bewerben können sich Entrepreneure aus ganz Europa noch bis zum 30. Juni unter www.startupbootcamp.dk. Aus den Bewerbungen werden 10 Ideen ausgewählt und zum 3 monatigen Startupbootcamp nach Kopenhagen eingeladen. Die ausgewählten Teams erhalten pro Mitglied 25.000 DKK (knapp 3400€), um den Lebensunterhalt während der Zeit zu finanzieren, und einen Büroplatz im Inkubator. Der Prozess während des “Bootcamps” wird von ehrfahrenen Mentoren begleitet. Die Teams wählen dabei ein Mentoren Team (von über 50 Mentoren), das sie während der Zeit in Kopenhagen unterstützt. Startupbootcamp bekommt als Gegenleistung zwischen 5 und 10 % des Unternehmens, das während des “Bootcamps” entsteht.
Am Ende des 3 monatigen Programms steht dann der Investor Day, an dem die Teams die einmalige Chance haben ihr Unternehmen vor über 100 Investoren zu präsentieren. Die zwei erfolgreichsten Teams gehen dann auf die US Investoren Tour von Techstars und können ihre Idee vor weiteren zahlreichen Investoren in den USA präsentieren. Die Idee zum Startupbootcamp kommt ursprünglich aus den USA, wo Projekte wie TechStars und Y combinator seit einiger Zeit das Konzept sehr erfolgreich umsetzten (Wen das Konzept näher interessiert: hier ein Podcast mit Paul Graham, Partner bei Ycombinator). Startupbootcamp ist seit diesem Monat der erste europäische Partner von TechStars und profitiert so von einem globalen Netzwerk an Investoren und Gründern.
Startupbootcamp wurde unter Anderem von Alex Farcet ins leben gerufen, einem Unternehmer, der die dänische Startup Szene sehr gut kennt. Wir hatten die Chance Alex und einige der Mentoren des Startupbootcamps beim Startupweekend in Kopenhagen persönlich kennenzulernen und waren sofort von ihrer Leidenschaft und Erfahrung überzeugt. Wir können jedem empfehlen, sich beim startupbootcamp zu bewerben. Durch den Prozess und das Netzwerk das solche Projekte anbieten kann man viel lernen und kommt schnell zum Ziel. Auf Förderland.de findet Ihr ein Interview mit Alex Farcet zum Konzept von Startupbootcamp und auf berufebilder.de ein Interview mit Christopher Plantener (Gründer von Zielgut,) der selbst Mentor bei Startupbootcamp ist.
Hier noch ein Interview mit TechStars Gründer David Cohen
Copenhagen Startup Weekend
April 16th, 2010 • Allgemeines, Entrepreneurship
Tags: Alex Farcet, Chatnfly, Clint Nelsen, Copenhagen Startup Weekend, Entrepreneurship, Eventstalker, Give for Good, memolane, Project purple, Reforbiz, startupbootcamp, startupweekend, unternehmen gründen
Letztes Wochende waren drei von uns in Kopenhagen, um das Kopenhagen Startup Weekend zu besuchen. Wer das Konzept eines Startup Weekends noch nicht kennt: Man trifft sich Freitags und pitcht Ideen, dann wird über die besten zehn Ideen abgestimmt und zu diesen werden dann Gruppen geformt. Jeder sucht sich die Idee aus, die ihn/sie am meisten überzeugt hat bzw. interessiert. Das Wochenende hat das Ziel die Ideen dann möglichst weit, also bspw. in Form eines Prototyps oder einer ausgereiften Produkt Präsentation umzusetzten. Sonntags werden dann die Ideen vor einer Jury präsentiert, die über die überzeugenste Präsentation entscheidet.
Das Wochenende war eine super Erfahrung. Wir konnten mit Menschen aus verschiedensten Nationen an Ideen arbeiten und Wissen miteinander austauschen. Die Atmosphere unter den Teilnehmern war einzigartig. Jeder trug seinen Teil bei, um das Wochenende erfolgreich zu gestalten. Des Weiteren unterstützten Mentoren den Prozess und halfen uns wichtige Fragen von Beginn an zu klären. Wir können jedem Empfehlen: Macht beim nächsten Startup Weekend in eurer Nähe mit!!!
Das Startup Weekend in Kopenhagen wurde unter Anderem von Clint Nelsen (von startupweekend.org) und Alex Farcet (von startupbootkamp.dk) organisiert. Wir von secondflush.de möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Beteiligten für ein einzigartiges Wochenende zu bedanken und hoffen, dass das Netzwerk welches dabei entstand weiterhin bestehen bleibt.
THANK YOU ALL FOR AN AMAZING WEEKEND!!!
Wir für unseren Teil werden versuchen, ein Startup Weekend in Hamburg auf die Beine zu stellen. Wer hieran Interesse hat (insbesondere Sponsoren, Mentoren und alle anderen Menschen die Teilnehmen möchten), bitte meldet euch bei uns per email!
Hier ein Video zum Startup Weekend in Kopenhagen:
Copenhagen Startup Weekend in 3 words from @bootcampdk on Vimeo.
Und hier einige Ergebnisse die dabei entstanden:
- MemoLane
- Give for Good
- Project purple
- Chatnfly
- Eventstalker
- Reforbiz
Randy Komisar – Getting to Plan B
April 9th, 2010 • Entrepreneurship, Podcast
Tags: ecorner, ecorner Stanford, entrepreneurial thought leaders, entrpreneurship, Getting to Plan B, Kleiner Perkins Caufield & Byers, KPCB, Randy Komisar, Stanford Entrepreneurship Corner, Venture Capital
Diese Woche hat die neue Reihe der Stanford “Entrepreneurial Thought Leaders” Serie begonnen. Den Anfang macht Randy Komisar, Partner bei Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB). KPCB ist ein Silicon Valley Venture Capital Unternehmen, das durch frühe Investitionen in Unternehmen wie zum Beispiel Amazon, AOL, Google, and Sun Microsystems bekannt geworden ist. Randy Komisar ist Entrepreneur, Manager, Berater und Buchautor. Er war unter Anderem CEO bei LucasArts Entertainment und Crystal Dynamics sowie Mitgründer von Claris Corporation. Im neuesten Podcast der Stanford Entrepreneurship Corner spricht er über Ideen aus seinem neuen Buch Getting to Plan B: Breaking Through to a Better Business Model.
While Plan A may begin the backbone on which an entrepreneurial idea is hinged, succinct data gathering and constant market evaluation more often lead to profit with the next idea in line. The tech sector breeds innovation, says KPCB partner and frequent speaker Randy Komisar, and to do so it is required to accept the numerous fits and starts of the start-up.
Diesen und weitere Podcasts der Serie findet ihr (auch zum Download im Mp3 Format) auf http://ecorner.stanford.edu
Rework Reviewed
April 6th, 2010 • Bücher, Entrepreneurship
Tags: 37signals, backpack, basecamp, Buch, Buchempfehlung, David Heinemeier Hansson, Entrepreneurship, Jason Fried, lesen, Rework, Rework Review
Rework ist das neue Buch von Jason Fried und David Heinemeier Hansson, den Gründern von 37Signals. Das Unternehmen, 37Signals, ist durch günstige Business Software, wie bspw. Backpack und Basecamp bekannt geworden. In ihrem Buch haben David und Jason ihre Erfahrungen als erfolgreiche Unternehmer in Form von Ratschlägen in 13 Kapiteln zusammen getragen. Die beiden Autoren beschreiben in Rework einen neuartigen Stil der Unternehmensführung, einen in dem ASAP (As Soon As Possible) nicht existiert, Universitätsabschlüsse von Elite-Unis als überbewertet gelten und Pläne als wilde Spekulationen angesehen werden. In ihrem Buch fordern Sie von Unternehmern und Gründern einen „Rework“, ein Umdenken in all den Bereichen, die mit dem Begriff Management assoziiert werden. Sie versuchen mit allen Vorurteilen, wie ein Unternehmen organisiert sein sollte, aufzuräumen und zeigen anhand ihres eigenen und auch anderer Unternehmen neue Herangehensweisen. 37Signals besteht nur aus wenigen Mitarbeitern und wird bewusst klein gehalten, obwohl das Unternehmen wächst und bereits zahlreiche Kunden hat. Die Mitarbeiter sind auf verschiedene Städte verteilt und treffen sich nur wenige Male im Jahr. Trotz dieser eher ungewöhnlichen Methoden ist 37Signals ein Erfolg und die Gründer dieses Erfolgs wollen mit Rework zeigen, wie man ihrem Beispiel folgen kann.
Das Buch liest sich sehr schnell, ca. 3 Stunden und man hat die knapp 280 Seiten durch. Das liegt vor allem daran, dass jede 2. Seite aus einer Grafik besteht und eine sehr große Schriftgröße verwendet wurde. Anfänglich hat mich das ein wenig gestört, da der Eindruck entstand, dass das Buch ein wenig aufgebläht wurde. Allerdings muss ich sagen, dass dieser Eindruck nach den ersten paar Seiten verflog. Die Themen sind gut beschrieben und man versteht schnell vorauf die Autoren hinauswollen. Auch der Sinn, der sich hinter Aufforderungen wie „ ignore the real world“ oder „let your customers outgrow you“ verbirgt, wird schnell bewusst und ist nachvollziehbar. Auch wenn die in Rework beschriebenen Methoden sicherlich nicht auf alle Umstände bzw. Unternehmen anwendbar sind, gibt das Buch zahlreiche Anreize die eigene Kreativität zu wecken. Das Buch motiviert und zeigt, dass Unternehmen auch anders geführt werden können, als wie man es bspw. aus eigenen Erfahrungen kennt. Um einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch zu bekommen, schaut man sich am besten Interviews mit David und Jason an. Folgende sind dafür besonders gut geeignet:
Pollux: Studenten als Entrepreneurs
March 30th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps
Tags: Amber MacArthur, CA, Entrepreneurship, Leo Laporte, Pollux, Pollux App, Studenten

Die Geschichte von Pollux App klingt nach einer echten (amerikanischen) Erfolgsgeschichte. Die Zutaten sind einfach. Zwei Freunde lernen sich in der High School kennen und gehen dann auf das College und entwickeln nebenbei ein Computerprogramm.
Pollux hilft bei der Vervollständigung von Metadaten der eigenen iTunes Bibliothek. Alle Songs können analysiert werden und dann mit Titeln, Albumart und Songtexten vervollständigt. Für die Metadaten greift das Programm auf Datenbanken zurück. Die Besitzer dieser Datenbanken haben auch dafür gesorgt, dass aus den Studenten echte Unternehmer wurden. Eigentlich wollten sie das App nur selbst nutzen und haben es einfach mal so auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Tausende User installierten das Programm und die APIs der Datenbanken liefen heiß. Anbieter der Informationen kündigten an einen kostenlosen Zugriff nicht weiter zu erlauben. Also verschwand Pollux erstmal wieder aus dem Web. Die beiden jungen Studenten gaben aber nicht auf. Sie nahmen sich eine Auszeit vom College und mit etwas Geld von den Väter gründeten sie ein Unternehmen. Ein halbes Jahr später und mit ein wenig Business Development ist das Programm marktreif. Nach nur wenigen Wochen haben über 2500 Nutzer eine Lizenz für 10 Dollar im Jahr erworben. Mit Hilfe eines Freundes aus Indien ist neben einer Version für Apple Mac auch ein Windowsprogramm erschienen.
Für ein Interview mit Chetan Surpur und Shashwat Kandadai empfehle ich den net@night Podcast mit Leo Laporte und Amber MacArthur.





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