Archive for Entrepreneurship
Startup Weekend, Startup Meetup Hamburg und Europe Startup Battle
July 15th, 2011 • Entrepreneurship, Events, StartUps, Wettbewerbe
Tags: Betahaus Hamburg, Cupcakes-Lingerie, Entrepreneur Treffen Hamburg, Europe Startup Weekend Battle, London, Startup Meetup Hamburg, Startup Treff Hamburg, Startup Weekend, Unternehmer Treffen
Nach dem letzten Blogbeitrag, den ich hier veröffentlicht habe, ist einige Zeit vergangen und viel passiert. Das Startup Weekend Hamburg war eine erfolgreiche Veranstaltung und hat insgesamt 100 Startup-Enthusiasten und Unternehmer in Hamburg an einem Wochenende zusammen gebracht. Dabei entstanden viele spannende Projekte wie z.B. Cupcakes-Lingerie, die als Gewinner der Veranstaltung hervorgingen. Einen eigenen Erfahrungsbericht möchte ich an dieser Stelle nicht zum besten geben, sondern lieber auf die vielen tollen Berichte von Teilnehmern, Beobachtern, Mentoren und Jury Mitgliedern verweisen. Von meiner Seite nur so viel: Für mich war es ein einzigartiges Wochenende, an dem ich viele nette sowie interessante Menschen kennenlernen konnte und extrem viel Spaß hatte! Bilder vom Startup Weekend Hamburg findet Ihr auf der Facebook Seite http://facebook.com/swHamburg und unter folgenden Links die Erfahrungsberichte:
- http://www.kassenzone.de/2011/05/30/startupweekend-hamburg-2011-eindruecke/
- http://www.hackers-with-attitude.com/2011/05/what-are-you-doing-in-your-spare-time.html
- http://www.andresasongko.com/blog/entrepreneurship/the-startup-weekend-hamburg-2011/
- http://www.digitalmediawomen.de/2011/05/30/rockstars-and-boobs-beim-start-up-weekend-hamburg-swhh11/
- http://fluidnetwork.de/2011/06/05/swhh11/
Im Anschluss des Startup Weekends wurden wir von vielen Seiten nach einem regelmäßigen Treffen für Startup-Interessierte in Hamburg gefragt und haben kurzerhand entschlossen ein Hamburger Startup Meetup ins Leben zu rufen. Gestern fand das erste Meetup mit einigen der Startup Weekend Teilnehmern im Betahaus Hamburg statt. Bisher haben wir mögliche Formate für zukünftige Treffen besprochen und arbeiten derzeit an einem festen Konzept für die Veranstaltung. Wer Lust hat beim nächsten Treffen dabei zu sein, kann sich in die folgende Mailing Liste eintragen, über die wir Informationen zu den Veranstaltungen veröffentlichen werden – Hier gehts zur Mailing Liste http://eepurl.com/d8x2b. Der nächste Termin steht bereits fest: Am 17. August 2011 treffen wir uns wieder im Betahaus Hamburg und zwei Startups werden ihre Fortschritte, die sie seit dem Startup Weekend gemacht haben, präsentieren.
Des Weiteren möchte ich noch auf das Europe Startup Weekend Battle aufmerksam machen. Diese Veranstaltung ist ein Wettbewerb, der sich an alle Startups richtet, die aus einem europäischen Startup Weekend hervorgegangen sind. Die Startups können sich auf der Facebook Seite für einen Voting Wettbewerb anmelden. Nach der Anmeldung muss jedes Startup dafür sorgen, so viele Votes wie möglich für sich zu generieren. Die 10 Startups mit den meisten Votes werden am 12. September nach London zu einer finalen Pitch Veranstaltung eingeladen. Bei diesem Event haben sie dann die Möglichkeit ihr Unternehmen vor Investoren vorzustellen. Neben der Chance viele aktive europäische Investoren kennen zu lernen, wird es außerdem tolle Preise zu gewinnen geben. Es lohnt sich also in jedem Fall mitzumachen! Weitere Informationen zu diesem Event findet ihr auf der Europe Startup Weekend Battle Facebook-Seite!
Startup Weekend kommt nach Hamburg: 27. – 29.05.2011
April 15th, 2011 • Entrepreneurship, Events, Events, Wettbewerbe
Tags: Entrepreneur, Grünbder Wochenende, Gründung, Hamburg, Hamburg Startup Weekend, Internet start up, memolane, Startup Event, Startup Weekend, startupbootcamp, startupweekend, Unternehmensgründung
Endlich komme ich dazu auch über diesen Weg das Startup Weekend Hamburg 2011 anzukündigen! Da wir nach unseren ersten Erfahrungen, die wir letztes Jahr während des Startup Weekends Kopenhagen machen konnten, so begeistert waren, haben wir uns dazu entschieden das Event auch nach Hamburg zu holen. Dieses Jahr ist es nun endlich so weit: Seit ca. 4 Wochen sind wir dabei mit einer super Gruppe an Organisatoren, der Non-Profit Organisation Startup Weekend und Alex Farcet von Startup Bootcamp das Startup Weekend Hamburg 2011 zu organisieren.
Wer das Konzept eines Startup Weekends noch nicht kennt, hier kurz, um was es geht: Startup Weekends sind 54-stündige Non-Profit Events die überall auf der Welt Leute an einem Wochenende zusammenbringen, um Ideen in die Realität umzusetzen. Unter dem Motto: ”Build Community. Start Companies. No Talk. All Action.” stellen die Teilnehmer Freitag abends Geschäftsideen vor, stimmen über die besten ab und arbeiten das ganze Wochenende in Teams an der Umsetzung dieser Ideen. Sonntag abends werden die Ergebnisse vor einer hochkarätigen Jury präsentiert und ein Gewinner Team gekürt. Es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen. Egal ob ihr eine Idee schon lange im Kopf habt, die Ihr mal einem Realitäts-Check aussetzen wollt oder ob ihr einen Mitgründer für eure Gründungsidee sucht, Startup Weekend ist der Platz, an dem man Leute findet, die etwas bewegen wollen und die offen sind die verrücktesten Geschäftsideen an einem Wochenende umzusetzen!
Aus diesen Ideen können durchaus auch erfolgreiche Unternehmen entstehen. Ein Beispiel hierfür ist Memolane. 5 Monate nachdem Eric Lagier die Idee zur Social Media Zeitreise in Kopenhagen vorstellte, konnte sich Memolane $ 2 Mio. USD von zwei Venture Capital Unternehmen sichern.
Im Moment sind wir gerade Mitten im Prozess eine finale Location zu sichern und werden diese so bald wie möglich auf der Event Homepage veröffentlichen. Tickets gibt es bereits seit einigen Tagen und die ersten Leute haben sich bereits ihr Ticket gesichert. Alle Tickets beinhalten sowohl Essen als auch Getränke für das ganze Wochenende. Ihr braucht euch also keine Gedanken um Verpflegung zu machen, sondern könnt euch voll auf die Umsetzung eurer Ideen konzentrieren. Noch gibt es für schnell Entschlossene ein paar Early-Bird Tickets zum vergünstigten Preis – beeilt euch, bevor sie vergriffen sind!
Falls ihr irgendwelche Fragen habt, beantworten wir sie euch gerne hier in den Kommentaren, auf Twitter @swHamburg, auf facebook oder auf xing! Ausserdem findet Ihr auf der Event Homepage eine FAQ.
Hier noch mal die wichtigsten Infos auf einen Blick:
Zeit: Freitag 27.05. abends bis Sonntag 29.05. abends
Ort: tbd (Hamburg)
Tickets: http://hamburg.startupweekend.org/tickets/
Folgendes Video entstand beim Startup Weekend in Philadelphia:
Seedlounge – live Crowdfunding auf der CeBIT
March 11th, 2011 • 1 comment Entrepreneurship, Wettbewerbe
Tags: abilife.de, bilbone, CeBIT, Crowd-Investor, Crowdfunding, eCommerce, Entrepreneur, Entrepreneurship, frents, Gründer, Gründung, Gründungskapital, Idee pitchen, Internet start up, Investoren, Kapitalsuche, kickstarter, linoq, live crowdfunding, Pitch, Seedlounge, Start Up, StartUp, Unternehmensgründung, Venture Capital, Webciety
Am vergangenen Samstag waren wir auf der CeBIT (die uns dieses Jahr leider Presseausweise verweigert hat), um uns die Seedlounge anzuschauen. Die vier Finalisten, die sich im Verlauf der Woche vor dem Publikum in der Webciety mit ihrem Gründungsvorhaben durchsetzten konnten waren:
Wer das Konzept der Seedlounge noch nicht kennt: Die Seedlounge ist ein Live Crowdfunding Event. Online Crowdfunding Projekte wie bspw. kickstarter.com haben in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass eine Idee nicht immer gleich zahlungskräftige Investoren benötigt, sondern durchaus auch über viele kleine Geldgeber finanziert werden kann. Diaspora, eines der berühmtesten Beispiele, konnte sich über die Internetplattform kickstarter.com insgesamt 200.000 US$ Kapital von knapp 6.500 verschiedenen Spendern für die Idee eines offenen Facebooks beschaffen. Auf Kickstarter fließt das Geld in Form von Spenden in die Projekte und Geldgeber erhalten keine Unternehmensanteile als Gegenleistung.
Bei der Seedlounge läuft das ein wenig anders, hier erhalten Crowd-Investoren auch Anteile an den Startups, in die sie investieren. Die Seedlounge überträgt das Konzept des Corwdfunding in eine Live Veranstaltung, und ermöglicht schon ab einem Investment von 200 €, sich an einem Startup zu beteiligen. Nachdem sich ein Startup erfolgreich für die Seedlounge beworben hat, bietet sich die Chance während des Events mit einem Pitch das Publikum zu einem Investment zu motivieren. Investoren können einfach via SMS, ähnlich einer Abstimmung, in die Startups investieren. So investierte das Publikum bei der Seedlounge in München insgesamt 11.000 € in drei Unternehmen.
Während der Seedlounge auf der CeBIT konnten sich die Gründer des Startups Abilife.de mit Ihrer Idee als Sieger der Veranstaltung durchsetzten und sich 850 € für Ihr Gründungsvorhaben sichern. Abilife.de bietet eine Plattform die Abiturienten in Allem unterstützt, was mit dem Abitur zu tun hat, wie bspw. die Erstellung einer Abi-Zeitung, das Drucken von Abi-Shirts, das Planen des Abi-Scherzes und der Abi-Party.
Frents, ein Startup über das wir bereits berichteten, konnte sich 600 € sichern. Frents erlaubt Nutzern Dinge, wie bspw. Bücher, DVDs oder Werkzeug unter Freunden, Nachbarn oder Fremden zu teilen. Nutzer können Dinge, die Sie bereit sind zu verleihen oder zu vermieten in ein virtuelles Verleih-Regal stellen, in dem dann andere Nutzer sehen was es in der Nähe zu leihen oder zu mieten gibt.
Bilbone und Linoq gingen leider während der Veranstaltung leer aus. Bilbone beschreibt sich selbst als “App-Store für reale Freizeit Aktivitäten” und bietet Nutzern eine Plattform für das Suchen und Finden von abenteuerlichen Erlebnissen. Linoq ist eine eCommerce Plattform, die Shopping Empfehlungen unter Freunden monetarisiert.
Das Konzept der Seedlounge ist in jedem Fall interessant. Ein wenig enttäuschend war für uns der Endbetrag, der letztendlich in die Startups investiert wurde. Allerdings lag dies wahrscheinlich größtenteils an einem Publikum, dass nicht für ein Investment sondern zur Unterhaltung die Seedlounge auf der CeBIT verfolgte. Normalerweise verlangt die Seedlounge einen Eintrittspreis, um als Crowd-Investor bei dem Event teilnehmen zu können. Dies ist sicherlich nötig, um die Ernsthaftigkeit der Investoren sicherzustellen. Nichtsdestotrotz, war es ein spannendes Event und hat die Gründern hoffentlich bei Ihren Vorhaben ein Stück weitergebracht. Die nächste Seedlounge findet in Hamburg am 10.03.2011 statt. Karten hierfür gibt es bereits ab 25 € bspw. über Xing.
V-Check Award – Pitchen für 7.500 €, Büro, Beratung und mehr
March 9th, 2011 • Entrepreneurship, Wettbewerbe
Tags: Creathor Ventures, Early Bird Venture Capital, elevator pitch, Entrepreneurs Club Berlin e.V., Entrepreneurship, geschäftsidee präsentieren, Gründerwettbewerb, IBB Beteiligungsgesellschaft, Neuhaus Partners, Pitch, pitchen, profund, StartUp, Startup Camp Berlin, Startup Wettbewerb, startupbootcamp, Target Partners, V-Check Award, Venture Capital, Wellington Partners, Wettbewerb
Noch bis zum 11.03. um 16 Uhr können sich angehende Unternehmer mit ihrem Internet Gründungsvorhaben für den V-Check Award im Rahmen des Startup Camp Berlin 2011 bewerben. Dem glücklichen Gewinner winkt ein Preisgeld von 7.500 € in bar, ein Büro für drei Monate in Berlin sowie umfangreiche Trainings- und Service-Angebote (bspw. Anwälte, Steuerberater, etc.). Alle Startups, die mitmachen, erhalten außerdem ausführliches Feedback von Mentoren und Investoren. Wie Ihr seht, es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen!
Es werden Gründer oder Teams gesucht, die bereit sind ihre Internet Startup Idee Vollzeit und ab sofort umzusetzen. Die Gründer verpflichten sich im Falle eines Gewinns für mindestens drei Monate nach Berlin zu ziehen und an Ihrer Idee zu arbeiten. Eine weitere Teilnahmebedingung ist, dass die Gründer noch kein Venture Capital im Vorfeld erhalten haben.
Der Bewerbungsprozess läuft wie folgt ab: Nachdem sich Gründer mit ihrer Idee in Form eines kurzen schriftlichen Pitches beworben haben, erhalten Sie ein Profil. Dieses wird dann auf dem Blog des Entrepreneurs Club Berlin e.V. veröffentlicht und die Bewerber müssen dann dafür sorgen, ihre Freunde und Unterstützer zu motivieren und möglichst viele „likes“ für Ihre Idee auf Facebook zu erzeugen. Wenn die Idee unter die 20 Startups mit den meisten „likes“ kommt, werden die Gründer in einem Videointerview zu ihrer Idee befragt. Von diesen 20 Startups wird die Hälfte zum finalen Pitch in Berlin eingeladen.
Die Chancen, unter die besten 20 Startups zu kommen, sind sehr groß, bisher konnte ich 17 Startup Profile auf dem Blog des Entrepreneurs Club zählen!
Der V-Check Award findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und wird vom Entrepreneurs Club Berlin e.V. organisiert. Der Hauptwert dieser Veranstaltung ist definitiv nicht nur die Chance auf den Hauptpreis, sondern insbesondere die Idee vor der Öffentlichkeit und einem Investorpanel bestehend aus Venture Capital Unternehmen wie Early Bird, Wellington Partners, Target Partners, Neuhaus Partners, Creathor Ventures und der IBB Beteiligungsgesellschaft vorzustellen. Außerdem unterstützt Startupbootcamp aus Dänemark und profund aus Berlin den V-Check Award.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Teilnehmer des V-Check Awards und Besucher des Startup Camps Berlin ihre Erfahrungen hier mit uns teilen, da wir selber leider nicht an den Veranstaltungen teilnehmen können.
Wie wird mein Pitch erfolgreich?
January 14th, 2011 • Entrepreneurship
Tags: Elavator Pitch, Elevater Pitch, Elevator Pich, elevator pitch, elevator pitch anleitung, Elevator Pitch Beispiel, Elevator Pitch Beispiele, elevator pitch vorlage, Elevator Speech, Elivator Pitch, Entrepreneur, Entrepreneurship, erfolgreich pitchen, Geschäftsidee, geschäftsidee pitchen, geschäftsidee präsentieren, gründer pitch, Gründung, gründungsidee pitch, Guy Kawasaki, Idee pitchen, idee präsentieren, Internet start up, investoren pitch, micro pitch, perfekte Pitch, pitch vorlage, pitchen, Start Up, StartUp, Unternehmensgründung, Venture Capital, wie pitchen
Eine Geschäftsidee anderen Menschen verständlich zu erklären ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn es sich um eine innovative Idee handelt, ist es geradezu eine Herausforderung mit wenigen Sätzen sein Gegenüber vom Erfolgspotenzial der Idee zu überzeugen.
Zahlreiche Experten versuchen mit mehr oder weniger strukturierten Modellen aufstrebenden Unternehmern zu helfen, den sogenannten Pitch bzw. die Präsentation der Geschäftsidee zu perfektionieren. Um einen Überblick zu verschaffen, soll dieser Artikel verschiedene Meinungen zu einem guten Pitch vorstellen und zeigen, auf was es bei der Präsentation einer Idee ankommt.
Anfangen möchte ich mit einer Vorlage für einen sog. Elevator Pitch, die mein Professor für Entrepreneurship an der University of Queensland uns Studenten zur Verfügung stellte, um eine Geschäftsidee zu präsentieren:
(Customer A) has (Needs/Pain B) that (my Company C) can solve with (Product/Service D) that is better than (Existing Products/Service E) in terms of (Price/Performance F). Our team compromising (Members G) have (Relevant Skills/IP H) that are difficult for (Potential/Actual Competitors I) to overcome. We are seeking (Investment J) that will enable us to capture (Market Segment K) and achieve (Revenue L) and (Profitability M) by (Year N).
Wie man schnell erkennen kann, zielt diese Elevator Pitch Vorlage insbesondere auf eine Präsentation vor Investoren ab. Es wird versucht in möglichst kurzer Zeit alle Fragen eines potenziellen Investors zu beantworten. Seine Geschäftsidee in solch eine Vorlage zu pressen hat meiner Meinung nach sowohl Vor- als auch Nachteile. Der Vorteil bezieht sich auf den Fokus, der die wesentlichen Informationen der Geschäftsidee abhandelt und so dazu zwingt diese in eine Präsentation einzuarbeiten. Der Nachteil einer solchen Vorlage ist, dass man versucht die Präsentation so anzupassen, dass Sie in die vorgegebene Satzstellung passt. Darunter leidet jedoch die Kreativität eine Idee auf individuelle Art zu präsentieren. Meiner Auffassung nach sollte man sich auf die Vorteile dieser Vorlage konzentrieren und sie als eine Art Checkliste nutzen, um alle Informationen in einer Präsentation für potenzielle Investoren unterzubringen.
Eine zweite Vorlage stammt aus einem Lehrbuch für Entrepreneurship von Donald F. Kuratko und Richard M. Hodgetts. Diese ist nicht fertig ausformuliert sondern bezieht sich vielmehr auf Punkte, die in einem Pitch berücksichtigt werden sollten. Kuratko und Hodgetts nennen folgende Schwerpunkte (in Ihrem Buch gehen sie noch gesondert auf jeden der Punkte ein):
- Focus on pain and solution
- Reachable market
- Business model
- Management team
- Explain metrics (highlight metrics that were used to calculate the market size, etc)
- Enthusiasms – motivate audience
- Why you and why now ??
Diese Stichpunkte umfassen eine ausführliche Präsentation der Geschäftsidee und weniger einen Elevator Pitch. Im Gegensatz zur vorherigen Vorlage wird hier auch auf das Geschäftsmodell hingewiesen, welches erklärt wie man mit einer Idee Geld verdienen möchte. Außerdem wird einer der wichtigsten Punkte genannt: das Publikum zu motivieren und Enthusiasmus zu zeigen. Ich denke, dass bei Menschen, die von einer Idee voll und ganz überzeugt sind, der Enthusiasmus quasi automatisch auch in einer Präsentation glaubhaft vermittelt wird. Allerdings geht durch formale Anforderungen und auf dem langen Weg zum perfekten Pitch oft der natürliche Enthusiasmus verloren. Dieser wird dann durch eine künstlich aufgesetzte Motivation mit einer Art Werbestimme ersetzt, die eine Präsentation als unglaubwürdig erscheinen lässt.
Ein weiterer Punkt bzgl. der Publikumsmotivation ist es, sich genau zu überlegen vor welchem Publikum man eine Geschäftsidee präsentiert. So sollte man unterscheiden, ob eine Idee einem potenziellen Investor oder einem strategischen Partner vorgestellt wird. Ein Mitgründer muss anders überzeugt werden als ein potenzieller Kunde, da der Mehrwert bzw. der Kosten/Nutzen Vergleich für jede Zielgruppe verschieden sein kann. Guy Kawasaki adressiert in seinem Buch „The Art of The Start“ genau diese Herausforderung. Er bietet Präsentationsvorlagen für verschiedene Zielgruppen einer Geschäftsidee. Der Investoren Pitch sollte seiner Meinung nach aus 10 Folien bestehen, welche die folgenden Elemente umfassen:
- Title
- Problem
- Solution
- Business model
- Underlying magic (technology)
- Marketing/Sales
- Competition
- Management Team
- Financial projections and key metrics
- Current status –accomplishments – timeline – use of funds
Bei dieser Liste fällt auf, dass dieser Pitch im Gegensatz zu den vorherigen Vorlagen die zugrundeliegende Technologie sowie die Marketing Strategie mit berücksichtigt. Diese Vorlage zielt darauf ab, ein komplettes Bild des Gründungsvorhabens bzw. des Unternehmens zu bekommen und stellt die wichtigsten Informationen eines Business Plans vor.
Steve Blank, Professor an der Stanford University, beschreibt auf seinem Blog eine etwas andere Herangehensweise. Er geht von dem Ziel aus, welches man mit einem Elevator Pitch erreichen möchte, nämlich Interesse zu wecken und sein Gegenüber sagen zu hören: „Erzähl mir mehr!“.
Seine Vorstellung wie ein Elevator Pitch aufgebaut sein sollte sieht folgendermaßen aus:
Envision how the world will be different five years after people started using your product. Tell me. Explain to me why it’s a logical conclusion. Quickly show me that it’s possible. And do this in less than 100 words.
Steve Blank fokussiert hierbei die Vision einer Geschäftsidee. Er schreibt, dass diese groß genug sein muss, um eine Marktgelegenheit zu adressieren. Diese Vorlage gefällt mir besonders gut. Sie hilft die Idee von einer anderen Perspektive aus zu präsentieren. Er geht nicht von einem Problem in der Ist-Situation aus, sondern beschreibt die Soll-Situation bzw. die Vision und wie die Idee hilft dort hinzukommen.
Mark Suster ist Partner bei dem Venture Capital Unternehmen GRP Partners und Host des Podcasts ThisWeekIn Venture Capital. Auf seinem Blog bothsidesofthetable.com hat er vor einiger Zeit über seine Vorstellungen von einem Elevator Pitch geschrieben. Die folgende Liste zeigt, auf welche Punkte er bei einem Elevator Pitch Wert legt. Dabei bezieht sich der erste Absatz auf Inhalte und der zweite auf die Form, in welcher die Inhalte präsentiert werden sollten.
- Be brief: Tell me what you do in 2-3 sentences
- Define the problem!
- How do you solve the problem?
- What is your target market?
- What progress have you made to date?
- Why are you uniquely qualified at this idea to be successful?
- Be prepared for the deep dive discussion if I engage
- Show energy & enthusiasm
- Be human (no jargon, give me examples)
- Use numbers
- Tell me what you want from me
Es lohnt sich definitiv die Kommentare von Mark zu den einzelnen Punkten auf seinem Blog nachzulesen. Dabei gibt er Beispiele und Tipps, wie man diese in seine Präsentation einbauen kann.
Eine letzte Vorlage, die ich hier vorstellen möchte ist von Adeo Ressi, dem Gründer des Founder Institutes. Dieser Micro Pitch (via Techcrunch) zielt darauf ab, die Geschäftsidee bzw. sein Unternehmen in einem Satz zu erklären.
My company, __(insert name of company)__, is developing __(a defined offering)__ to help __(a defined audience)__ __(solve a problem)__ with __(secret sauce)__.
In einem Satz können offensichtlich nicht so viele Informationen verpackt werden wie in einer kompletten Präsentation. Allerdings kann diese Vorlage insbesondere bei Wettbewerben oder Veranstaltung mit zeitlichem Limit behilflich sein. Mit solch einer Vorlage erscheint es machbar eine Idee in unter 30 Sekunden zu präsentieren.
Insgesamt betrachtet kann man sagen, dass sich diese Vorlagen natürlich nicht alle für die gleiche Situation bzw. Zielgruppe eignen. Während eine Vorlage, wie die von Guy Kawasaki, eher für den 20 – minütigen Power Point Investoren Pitch vor Managern eines Venture Capital Fonds in einem Büro geeignet ist, eignen sich die Tipps von Steve Blank oder Mark Suster eher für eine ungezwungene, zufällige Gelegenheit eine Idee ohne Hilfsmittel zu präsentieren. Die vorformulierten Sätze sind dagegen vermutlich besser für einen Elevator Pitch geeignet, der zeitlich auf 60 Sekunden begrenzt ist (wie bspw. bei einem Wettbewerb).
Allerdings denke ich, dass die perfekte Vorlage für einen Pitch nicht existiert. Viele Ideen können zwar nach einem ähnlichen Schema strukturiert dargestellt werden (bspw. Problem –> Lösung), allerdings passt nicht jede Geschäftsidee in solch eine Vorlage. Viele sehr erfolgreiche Unternehmen lösen nicht unbedingt Probleme, sondern erschaffen vielmehr die Nachfrage für ihr Produkt. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen aus dem Social Media Bereich zu. Es ist bspw. schwer zu sagen, welches Problem Facebook oder Foursquare löst. Hier könnte man sicherlich Probleme erfinden, allerdings ist hierbei ein Ansatz wie der von Steve Blank besser geeignet, die Vision zu präsentieren, wie ein Produkt unser alltägliches Leben in Zukunft verändern könnte.
Letztendlich ist es meiner Meinung nach nur von Vorteil sich mit all diesen und noch mehr Vorlagen und Vorschlägen auseinanderzusetzen, um den individuell perfekten Pitch für seine Idee zu erarbeiten. Welche Elemente der Pitch dann enthält sollte situationsabhängig entschieden werden.
Wer sich gerne ein paar Pitches anhören möchte, dem kann ich den Podcast ThisWeekIn Startups empfehlen. Im Podcast von Jason Calacanis bekommen Unternehmer die Möglichkeit ihre Geschäftsidee im 60-sekündigen sog. „Shark-Tank“ vorzustellen. Diese werden dann sowohl von anderen Zuhörern als auch von Jason und seinen Gästen bewertet. Hierbei bekommt man hilfreiche Tipps, Inspiration für den eigenen Pitch und die Möglichkeit seine eigene Geschäftsidee vorzustellen.
Kevin Rose – Foundation
January 4th, 2011 • Entrepreneurship, Podcast, StartUps, Unternehmen
Tags: Adam Curry, Devorak, Digg, diggnation, Jack Dorsey, Kevin Rose, Podcast, Twitter
Gestern ist Kevin Rose, Gründer von digg und Business Angel aus San Francisco, mit seinem neuen Podcast Foundation gestartet. In der Show führt der erfahrende Entrepreneur Interviews mit bekannten Persönlichkeiten aus der Gründerszene. Lange war unklar was Rose mit diesem Projekt vor hat. Schon länger hatte er einen neuen Podcast angekündigt. Damals war das Projekt noch unter dem Namen ffoward bekannt. Bereits seit 2004 ist Kevin Rose co-Host einer der bekanntesten Videopodcasts überhaupt. Gemeinsam mit Alex Albrecht moderiert er Diggnation.
Auch die erste Folge von Foundation kann wirklich überzeugen. In einem sehr interessanten Gespräch unterhält sich Kevin Rose mit Jack Dorsey. Dorsey ist der Erfinder des Konzeptes von Twitter. Die Episode ist liebevoll gedreht und editiert. So macht es auch Spass die Show in (Youtube-) HD zu schauen.
Interessant ist auch das Vertriebskonzept. Zusammen mit dem Podcast startet Rose einen E-Mail Newsletter, welcher für 3,99 US Dollar im Monat abonniert werden kann. In diesem werden neben den Folgen von Foundation auch weiterer Inhalt angeboten. Es wird die Show aber auch weiter kostenlos geben. Die Folgen werden dann aber um jeweils eine Woche versetzt erscheinen.
Im letzten halben Jahr sind immer mehr Shows und Newsletter mit ähnlichen Konzepten gestartet oder haben sich dazu weiterentwickelt. Als Beispiel möchte ich NoAgenda von Adam Curry und John C. Devorak nennen oder auch den Newsletter von Jason Calacanis. Ein sehr spannender Trend. Vor Jahren sind viele dieser Konzepte gescheitert. Es bleibt abzuwarten, wie nachhaltige diese neuen Versuche nun sind.
Lünale 2010 – Preise für Macher
November 16th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Unternehmen
Tags: @lueneburg, Alexander Bachmann, Castanea Resort Hotel, CLAGE GmbH, Deutschland, Gründerpreis “impuls”, Internet start up, Lehrstuhl Gründungsmanagement lüneburg, leuphana, Leuphana Gründungsidee des Jahres, Leuphana Universität, Luenale, Lünale, Lüneburg, Online-Kollaborations Plattform, Patrick Pietruck, Rainer Adank Stiftung, Sebastian Loock, Sparkasse Lüneburg, Unternehmensgründung, Volksbank Lüneburger Heide eG, Web Netz GmbH, YouCallo
Am letzten Freitag (12.11.2010) wurden im Castanea Resort Hotel bei Lüneburg zum ersten Mal die drei wichtigsten Wirtschaftspreise der Region Lüneburg in einer gemeinsamen Veranstaltung verliehen. Bei der Lünale getauften Veranstaltung wurde neben dem Lüneburger Gründerpreis “impuls” und dem Lüneburger Mittelstandspreis auch ein Preis für die “Leuphana Gründungsidee des Jahres” vergeben. Durch den Abend führte Regine Schramm vom NDR Studio Lüneburg. Nicht nur die Unternehmer aus der Region waren preiswürdig. Auch die wirklich sehr gute Livemusik von (Nachwuchs-)Musikern aus der Region hätte durchaus eine Auszeichnung verdient. Nach der etwa einstündigen Preisverleihung war ausreichend Zeit für Gespräche mit und unter den Unternehmern der Region. Dazu wurden im Rahmen eines Flying Buffets kleine Spezialitäten gereicht.
Der Preis für die Leuphana Gründungsidee des Jahres ging an Alexander Bachmann und seine Idee “YouCallo“.
YouCallo ist eine Online-Kollaborations Plattform, die es Nutzern ermöglicht mit wenigen Mausklicks kleine Gruppen oder große Communities anzulegen und so mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, Daten auszutauschen und gemeinsam Ziele zu verfolgen.
Quelle: http://www.youcallo.net/
Die Leuphana Gründungsidee des Jahres wird im Rahmen einer Kooperation der Rainer Adank Stiftung und dem Lehrstuhl für Gründungsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Weiter Informationen zum Preisträger
Lüneburger Gründungspreis impuls – Mit dem Gründerpreis wurde die web-netz GmbH aus Lüneburg ausgezeichnet. Der Preis wurde von den beiden Gründern Diplomingenieur Sebastian Loock und Dipl. Kaufmann Patrick Pietruck entgegengenommen. Beide sind ehemalige Studenten der Leuphana Universität Lüneburg.
web-netz ist ein spezialisierter und erfahrener Dienstleister für Online-Marketing. Unser Schwerpunkt liegt auf der intensiven Beratung und Optimierung in den Bereichen Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung und Webentwicklung.
Quelle: http://www.web-netz.de/
Der Preis wird gemeinsam von der Sparkasse Lüneburg und der Volksbank Lüneburger Heide eG verliehen. Weitere Informationen zu den Preisträgern
Mittelstandspreis Lüneburg - Der Mittelstandspreis Lüneburg wurde in diesem Jahr an die Firma Clage GmbH verliehen.
Die Firma CLAGE hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Elektro-Warmwassergeräten spezialisiert und gehört zu den führenden deutschen Herstellern von Durchlauferhitzern. Als Pionier für besonders sparsame Klein- Durchlauferhitzer hat sich CLAGE eine marktführende Position in diesem Segment erarbeitet.
Der Mittelstandspreis wird vom Wirtschaftsforum Lüneburg e.V. verliehen. Weitere Informationen zu den Preisträgern
Mit einer gesunden Mischung aus innovativer Produktion und erfolgreichen, wissensbasierten Geschäftskonzepten ist die Region Lüneburg auch gut für die Zukunft aufgestellt. Mit mehr Machern, wie die Ausgezeichneten es sind, muss das Handelsblatt seine Prognose für die Region Lüneburg von “ausgeglichene Chancen und Risiken” wohl nach oben korrigieren.
Buch Review: The Art of The Start
October 27th, 2010 • Bücher, Entrepreneurship
Tags: Apple, Entrepreneur, Entrepreneurship, Garage Technology Ventures, Gratis ebook, Gründer Buch, Gründer Handbuch, Gründer Leitfaden, Gründung, Guerrilla Marketing, Guy Kawasaki, Internet start up, Marketing, StartUp, Startup ebook, Startup Guide, Startup-Handbuch, The Art of The Start, The Macintosh Way, Unternehmensgründung, Venture Capital
Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschienen ist, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten.
„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs bzw. ein Handbuch für Unternehmens-gründung sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
Guy Kawasaki beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ geben wertvolle Tipps wie man an fremdes Geld kommt und Menschen für eine Marke begeistert. Da das gesamte Buch im Leitfaden-Stil geschrieben ist, steht der Anwendung quasi nichts mehr im Wege. Im Kapitel „The Art of Pitching“ werden zum Beispiel verschiedene Pitch-Strategien für Partner-, Investoren- und Kunden-Akquise beschrieben und für jede Zielgruppe eine Beispiel-Struktur geboten, die aufzeigt wo Schwerpunkte zu setzten sind.
Da Guy Kawasaki selbst Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures aus Sillicon Valley ist, bietet das Buch auch eine Investoren-Sicht und verrät vermeintliche „Insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch, durch persönliche Anekdoten von Guy veranschaulicht wird.
Alles in allem kann ich das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert, angenehm zu lesen und quasi ein allround Start-up Handbuch, das viele Facetten der Gründung sehr übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Für alle Leute, die im Moment keine Lust haben Geld für ein neues Buch auszugeben, hat Guy Kawasaki vor kurzem sein erstes Buch The Macintosh Way, ein Ratgeber für Guerrilla Marketing, als Gratis ebook Download (PDF und iPad Version) veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen!
Hier ein Link zum Gratis ebook - ”The Macintosh Way”!
Hier ein Video von Guy Kawasaki bei einem Vortrag in Edinburgh:
Auch wenn das Buch „The Art of the Start“ schon im Jahr 2004 erschien, möchte ich euch einen kurzen Review nicht vorenthalten, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.
„The Art of The Start“ ist nach eigener Beschreibung „ein Leitfaden für jeden der irgendetwas startet”. Wer also einen Crash-Kurs in Unternehmensgründung bekommen möchte ist bei diesem Buch genau an der richtigen Stelle. Es beschreibt auf eine praktische Weise die essenziellen Schritte für die Gründung eines Unternehmens. Kapitel wie „The Art of Writing a Business Plan“ und „The Art of Branding“ führen durch einzelne Phasen der Unternehmensgründung und geben wertvolle Tipps für angehende Gründer. Alle Kapitel sind im Leitfaden-Stil aufgebaut und anwendungsorientiert. Bspw. wird im Kapitel „The Art of Pitching“ zwischen verschiedenen „Pitches“ für Partner, Investoren und Kunden differenziert und für jede Zielgruppe wird eine Beispielstruktur beschrieben, die zeigt wo die Schwerpunkte zu setzten sind. Da Guy Kawasaki selbst Managing Director eines Venture Capital Unternehmens in Sillicon Valley ist, bietet das Buch eine Investoren-Sicht auf viele Dinge und verrät vermeintliche „insights“ die Gründern bei der Kapital-Akquise helfen könnten. Allerdings beschränkt sich „The Art of the Start“ nicht nur auf die Gründung und Finanzierung eines Unternehmens sondern geht auch darüber hinaus. So wird zum Beispiel auch die Personalrekrutierung diskutiert, was wie fast alles im Buch durch persönliche Anekdoten von Guy Kawasaki veranschaulicht wird.
Alles in allem kann ich kann das Buch empfehlen. Es ist praktisch orientiert und quasi ein allround start-up buch, das viele Facetten der Gründung recht übersichtlich abhandelt. Mir hat insbesondere gefallen, dass „The Art of the Start“ viele Beispiele enthält und alle Kapitel anwendungsorientiert und nicht zu abstrakt gestaltet sind.
Hier ein Video in dem Guy Kawasaki über sein Buch spricht:
Vor kurzem hat Guy Kawasaki sein erstes Buch The Macintosh Way
als gratis ebook download auf seinem Blog veröffentlicht. Alles was man dafür tun muss, ist Guy auf Twitter zu folgen! Hier ein link zum Gratis ebook!
Zum Autor: Guy Kawasaki, ist Gründer und Managing Director des Venture Capital Unternehmens Garage Technology Ventures in Palo Alto. Mit „The Art of The Start“ hat Guy Kawasaki ein Buch verfasst, welches sich mit allen Facetten der Unternehmensgründung (vor allem in Sillicon Valley) beschäftigt. Guy hat in der Vergangenheit bereits mehrere Unternehmen gegründet und war lange Zeit für Apple tätig. Außerdem ist er ein sehr aktiver Blogger und hat bereits acht Bücher veröffentlicht.
Es gibt Tipps zur Kapitalbeschaffung und Personaleinstellung. Das alles aus der Sicht eines Venture Capital Managers zu lesen ist ein
ZEW-Studie zeigt positive Entwicklung für High-Tech Startups in Deutschland
September 24th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps, Unternehmen
Tags: David Herborn, entrepreneur studie, gründer studie, gründungen deutschland, high tech deutschland, high tech startup, high tech studie, Microsoft, Start Up, startup report, startup studie, startups deutschland, Studie, Unternehmensgründung, ZEW
In der vor zwei Tage veröffentlichten Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeichnet sich eine positive Entwicklung für High-Tech-StartUps in Deutschland ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Zahl der in Deutschland gegründeten Hochtechnologie Unternehmen um 3,1 % gestiegen. Somit zähle diese “zu den Impulsgebern der deutschen Wirtschaft und besitzt in punkto Innovationskraft eine richtungsweisende Funktion”, sagt Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Im Bereich der Software konnte mit 15 % über Vorjahreswert ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. Interessant ist dabei, dass es zu einer Zunahme von Ein-Mann-Unternehmen kam. Diese Art der Gründung wurde durch eine Reform im GmbH-Gesetz und der Einführung der Unternehmergesellschaft als Geschäftsform unterstützt.
Das ZEW hat auch unter Zuhilfenahme anderer Studien Gründungshemmnisse in Deutschland untersucht. So haben unter anderem 36 % der Befragten Probleme mit der Auftragsakquisition. Zudem hätten etablierte Unternehmen Vorbehalte gegenüber StartUps, was deren Zusammenarbeit erschwert. Nur allzu gerne schauen wir daher neidisch nach Nordamerika, wo StartUps mit Branchengrößen wie Google Hand in Hand Innovationen vorantreiben.
Die Studie selbst wurde von Microsoft Deutschland in Auftrag gegeben und ist hier zu finden. Insgesamt lässt sich jedoch festhalten, dass sich trotz positiver Entwicklungen High-Tech-Gründungen in Deutschland leider immer noch auf niedrigem bewegen (siehe Grafik). Der ZEW Gründungsreport gibt zusätzlich Informationen zum Thema.
Startupweekend Stuttgart 24. – 26.09.2010
September 19th, 2010 • Entrepreneurship, StartUps
Tags: Coworking0711, gründer treffen, Gründerzentrum H7, Gründung, Idee pitchen, memolane, Rocker33, startupweekend, Startupweekend stuttgart, Stuttgart, Unternehmensgründung
An alle Stuttgarter die diesen Artikel lesen: geht zum Startupweekend Stuttgart!!!!
Vom 24. – 26.09.2010 findet das Startupweekend in Stuttgart (meiner Heimatstadt) statt. Veranstaltungsort ist Coworking0711, das sich direkt gegenüber vom Hauptbahnhof im Gründerzentrum H7 (besser bekannt als Rocker33) in der zweiten Etage befindet.
Wer den Ablauf eines Startupweekends nicht kennt:
Freitag Abend: jeder der möchte kann seine Idee den Teilnehmern vorstellen und es wird über die besten Ideen abgestimmt. Es werden Teams gebildet und ein erstes “kennen lernen” findet statt.
Samstag und Sonntag: es wird an der Idee gearbeitet!
Sonntag Abend: Die Idee wird einer Jury präsentiert (gepitcht)!
Hier findet Ihr unseren Erfahrungsbericht zum Startupweekend in Kopenhagen.
Auf stuttgart.startupweekend.org erfahrt ihr genaueres zum Ablauf, Organisatoren, Veranstaltungsort, etc. Dort werden auch Fragen, die euch evtl. in den Sinn kommen, beantwortet! Alternativ könnt Ihr natürlich auch allgemeine Fragen als Kommentar hier hinterlassen, die wir euch (falls wir können) gerne beantworten.
Ein Beispiel für ein Startup, das während des Startupweekends in Kopenhagen entstand ist Memolane, über das wir gerade erst berichtet haben! Memolane.com konnte sich bereits 5 Monate nachdem es das Startupweekend in Kopenhagen gewann $2 Mio Seed Kapital von Investoren sichern.





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