Archive for eCommerce
Und wieder ein neues Social-Network: Ping by Apple
September 2nd, 2010 • 2 comments Allgemeines, Medien, eCommerce
Tags: Apple, Apple-Keynote, David Herborn, Google Buzz, iTunes, Ping

Ich war doch etwas erstaunt als Apple gestern auf seiner alljährlichen September-Keynote neben den obligatorischen neuen iPods auch ein brandneues Feature für iTunes vorgestellt hat: Ping ist der Name einer Funktion für iTunes 10, um seinen eigenen Musikgeschmack mit anderen Freunden zu teilen. Ich verwende jetzt bewusst nicht die Begriffe Facebook und Twitter um Ping zu beschreiben, da meines Erachtens Ping das (noch) nicht sein will. Apple hat das Feature eher eingebaut, um seinen Kunden die Entdeckung von neuer Musik etwas einfacher und “sozialer” zu gestalten.
Andere Blogs haben sich Ping schon etwas näher zu Brust genommen und erstaunlicherweise schneidet dieses (bisher) nicht gut ab: Die Kollegen auf Netzwertig.com stellen die Existenz von Ping grundsätzlich in Frage. Sie begründen dies mit der Überflüssigkeit eines solchen Dienstes und der zwiespältigen Einstellung Apples zum Datenschutz seiner Nutzer. Basicthinking.de geht etwas differenzierter an die Sache und beleuchtet erstmal die Funktionen von Ping. Dabei fällt auf, dass Ping wohl noch etwas unausgegoren ist, da manche Funktionen noch nicht reibungslos vonstatten gehen. Zudem sei die Usability noch verbesserungswürdig.
Die Frage, welche Interessen Apple mit dem Dienst verfolgt scheint leicht beantwortbar zu sein: Zum einen möchte Apple auch in den Social-Network Markt einsteigen, um einen Stück vom Kuchen abzubekommen. Zum anderen möchte Apple seinen iTunes-Nutzern einen Mehrwert daraus schaffen. Ich spekuliere dazu noch, dass Apple mit dem Dienst zusätzlich zu der Genius-Funktion noch mehr Daten über das Konsumverhalten seiner Kunden erfährt. Apple kann diese gut gebrauchen, da sie nach eigenen Angaben den größten Online-Store für Musik und Videos weltweit besitzen. Es bleibt daher abzuwarten, ob Ping nicht das gleiche Schicksal wie GoogleBuzz erleiden wird. Buzz hatte vom Start weg auch eine potentiell große User-Group (die Gmail-Nutzer), konnte jedoch trotzdem keinen großen Sprung Richtung Twitter schaffen.
frents.com – das “Internet of Things”
March 14th, 2010 • StartUps, eCommerce
Tags: berlin, Carlo Pohlhausen, Facebook, Ferdinand Mühlhäuser, frents, frents GmbH, frents.com, Internet of Things, netzwerk für sachen, Philipp Sebastian Rogge, Sachen online mieten, Social Community, social network for things, StartUp
Gestern ist ein neues Social Network an den Start gegangen – ja richtig Social Network! frents.com heisst das neue Netzwerk eines Berliner StartUps in dem sich alles um Produkte bzw. “Sachen” dreht. Die Mission des Startups ist es das erste “Internet of Things” zu schaffen. Ferdinand Mühlhäuser (einer der Gründer) sagt:
“In jeder Straße liegen viele Dinge, die andere Menschen gerne nutzen würden oder sogar dringend benötigen. Durch frents möchten wir erreichen, dass diese Ressourcen
zum Vorteil beider Seiten eingesetzt werden können” (Pressemitteilung – PDF)
Auf der Plattform sollen Nutzer in Zukunft sehen, was Freunde, Bekannte und Un-Bekannte so an herrlichen Dingen zuhause rumliegen haben und für einen Obolus (oder sogar umsonst) bereit sind zu vermieten bzw. zu verleihen. Auch Dienstleistungen wie Babysitting, Hunde ausführen etc. können auf frents gesucht und gefunden werden. Des Weiteren ist die Plattform offen für gewerbliche Vermieter von Produkten und Anbieter von Dienstleistungen, wohinter sich allerdings nicht das Geschäftsmodell von frents.com verbirgt, denn frents ist auch für gewerbliche Vermieter von Produkten kostenlos zu nutzten (so steht es zumindest im Flyer für Vermieter). Die frents GmbH wurde bereits 2007 in Berlin von Philipp Sebastian Rogge und Ferdinand Mühlhäuser gegründet (wie eine Pressemitteilung aus dem Jahr 2008 verrät). Heute ist das Team zu Dritt, denn Carlo Pohlhausen ist nach der aktuellen Pressemitteilung Mitgründer.
Auf frents.com kann man sich über Facebook Connect, mit einem vorhandenen Facebook Account einloggen. Nachdem man Facebook erlaubt hat mit frents zu kommunizieren, wird man aufgefordert seine Daten (Geschlecht, Geburtsdatum, PLZ und Email Adresse) anzugeben. Dann sollte man eine Email von frents.com bekommen, die man bestätigt und schon kanns los gehen. Man kann Freunde einladen, ein erstes Produkt oder eine Dienstleistung anlegen, durch vorhandene Produkte stöbern oder direkt nach einem bestimmten Produkt mit Standort suchen. Die Stöberfunktion hat als erstes meine Aufmerksamkeit geweckt, da bisher noch keiner meiner Facebook Freunde frents.com nutzt, und so auch keine Produktbeziehungen vorhanden sind. Und siehe da, es gab sogar schon eine Fülle von Angeboten von gewerblichen Dienstleistern. Um ein Produkt mieten zu können, stellt man eine Reservierungsanfrage, was per Formular erfolgt. Ein Produkt einszustellen ist auch recht einfach und relativ intuitiv. Man gibt eine ISBN, EAN oder Amazon Nummer in ein Suchfeld ein und frents importiert automatisch die Produktdaten inkl. Foto von Amazon. Was nicht funktioniert hat, ist die automatische Auswahl der Produktkategorie (wahrscheinlich nur ein kleiner bug der gefixed werden muss). Alternativ legt man ein Produkt manuell an. Wenn das Produkt angelegt ist, stellt man die Sichtbarkeit des Produkts ein, wobei man 4 Möglichkeiten zur Auswahl hat: öffentlich (jeder sieht die Sache und dich als Besitzer), halböffentlich (Jeder sieht die Sache, aber nicht, dass du der Besitzer bist), privat (Nur ausgewählte Freunde können die Sache sehen) und verborgen (Außer dir kann niemand die Sache sehen). Des Weiteren legt man, wenn gewünscht, Leihbedingungen an. Alle Produkte werden auch quasi automatisch bei Facebook veröffentlicht, was sich aber auch verhindern lässt.
Auf dem offenen Marktplatz können alle Sachen gezeigt, empfohlen, diskutiert, geliehen und gekauft werden, genauso wie auch auf Facebook. Was eventuell ein bisschen zu viel des Guten ist, da frents.com meiner Meinung nach das Potenzial zu einer guten Ergänzung zu Facebook, auch in Form einer App, hat. Deswegen sollte frents.com sich auch nur auf diese Funktion konzentrieren, anstatt zu versuchen ein komplett neues Netzwerk zu schaffen (was netzwertig.com ähnlich sieht). Was mir sehr gut gefällt an dem Dienst, ist das Konzept. frents.com ähnelt zwar Diensten wie Blippy und Co. (im Bezug zu: “ich zeige mein Hab und Gut”), allerdings wird durch die Miet-Möglichkeit ein viel interessanterer Ansatz bzgl. einer möglichen Monetarisierung verfolgt. Wir sind gespannt, wie sich frents.com in Zukunft entwickelt und ob sich hierdurch neue Möglichkeiten im eCommerce ergeben.
Hier noch ein Video von frents.com:
Der Groupon Wahnsinn pt.2: ein Verlag mischt mit
March 10th, 2010 • 1 comment Medien, Unternehmen, eCommerce
Tags: Citydeal, dailydeal, Deal-Übersicht, groupon, Groupon klon, Groupon Wahnsinn, WAZ Mediengruppe, Westdeal
Nachdem nun schon einige Zeit vergangen ist, seitdem wir über den Groupon Wahnsinn in Deutschland berichtet haben, ist es an der Zeit einen neuen Überblick über die deutschen Gruppen-Coupon Angebote zu geben. Es ist einiges passiert: CouponMania hat sich nach kurzer Zeit bereits wieder verabschiedet, zwei der Gründer von CityDeal wurden entlassen und Teambon wurde von DailyDeal übernommen. Des Weiteren gibt es immer mehr Seiten die eine Deal-Übersicht anbieten (wie z.B. couponteria, Dealzeit, tagesangebote und dealmob), um so den Menschen auf der Suche nach dem geeigneten Deal Zeit zu sparen.
Neben den zahlreichen StartUps in der Groupon-Klon-Szene, hat sich nun auch die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitungsverlagsgesellschaft) dazu entschieden einen Groupon Klon zu starten. Unter dem Namen Westdeal konkurriert die Mediengruppe aus NRW ab dem 15. März mit den bisher im Markt vertretenen Anbietern von Gruppen Coupons. Auf Westdeal werden in Zukunft Coupons von Unternehmen aus den Städten Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Moers, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen und Wuppertal angeboten. Der Vorteil, welcher für die werbetreibenden Unternehmen entsteht, wenn diese mit dem Verlagshaus zusammen arbeiten, ist die Möglichkeit Werbekampagnen crossmedial zu gestalten. So bietet die WAZ Online-Werbung in Verbindung mit Werbung in Printmedien an. Durch das Netzwerk mit lokalen Werbetreibenden, welches die Mediengruppe bereits aus Ihren etablierten Angeboten besitzt, entsteht ein klarer Wettbewerbsvorteil. Die Akquise wird erheblich einfacher zu gestalten sein und so werden differenziertere Angebote, als die der Konkurrenz, ermöglicht. Für Citydeal & Co. heisst es nun also aufgepasst. Wenn dem Vorbild der WAZ weitere Verlagshäuser folgen, brechen schwerere Zeiten für die Groupon-Klon-StartUp-Szene an.
Hier noch eine Liste der aktuellen Gruppen-Coupon Angebote:
- CityDeal
- Cooledeals
- DailyDeal
- DealTicket
- Heimatpreis
- iKupon.de (zur Zeit noch nicht online)
- Promozebra
- UnserDeal.de (zur Zeit noch nicht online)
- Reduti.de
- Westdeal (Online ab 15. März)
Frühere Artikel zum Thema:
Offizieller Launch des ‘The Rock Band Network Music Store’ von MTV
March 5th, 2010 • Marketing, Medien, Mobile, Unternehmen, eCommerce
Tags: MTV, Music distribution, Rock Band, T-Mobile
Der Musiksender MTV erklärt die Beta-Phase des Projekts The Rock Band Network Musik Store nun offiziell für beendet. Über die Plattform können Künstler ab sofort ihre Songs als Download-Content für das Spiel ‚Rock Band‘ von MTV Games zur Verfügung stellen. Die Artists können den Preis pro Download dabei selbst bestimmen, müssen allerdings 70% der Einnahmen an MTV abführen. Launch-Partner ist T-Mobile, mit dem einmal im Monat der ‚Artist Of The Month‘ bestimmt werden soll. Nach Angaben von MTV Networks wurden während der Testphase über 100 Songs generiert von Künstlern wie Flight Of The Conchords und Smashing Pumpkins.
Tradeshift revolutioniert Transaktionen
February 26th, 2010 • 2 comments StartUps, eCommerce
Tags: "OPEN global business platform, Dänemark, Rechnungen online verwalten, StartUp, Tradeshift
Ein StartUp aus Dänemark, mit revolutionärem Potenzial, hat sich zum Ziel gesetzt alle Organisationen (der Welt!!) auf einer Plattform elektronisch zu verbinden, um so bessere, effizientere und sicherere Transaktionen unter ihnen zu ermöglichen. Die Idee ist es Rechnungen und weitere Daten zu aktuellen, vergangenen und zukünftigen Transaktionen auf der ersten “OPEN global business platform” namens Tradeshift zu bündeln. Das Problem, das die Gründer Gert Sylvest, Christian Lanng und Mikkel Hippe Brun erkannt haben und mit Tradeshift lösen wollen, ist den Prozess, dass Rechnungen, die bisher elektronisch erstellt, auf Papier gedruckt, per Post verschickt, empfangen und wieder digitalisiert werden, durch ein Email-ähnlichen System zu ersetzten. Dabei werden Rechnungen online erstellt oder aus vorhanden Systemen (SAP, etc.) über eine API exportiert und direkt an den Empfänger versendet. Rechnungen werden dabei nicht nur empfangen und versendet, sondern können auch verwaltet werden, indem man sie nach ihrer Priorität oder Zahlungsziel organisiert. Des Weiteren bietet TradeShift einen App Store, indem sowohl kostenlose als auch kommerzielle Apps angeboten werden, welche die Funktionen von Tradeshift erweitern. Das beste an der ganzen Sache: Tradeshift ist umsonst für klein- und mittelständische Unternehmen. Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern und staatliche Organisationen zahlen eine Nutzungsgebühr.
Die Idee hinter Tradeshift gefällt mir sehr gut. Mit Tradeshift können Unternehmen Zeit und somit auch Geld einsparen. Des Weiteren wird weniger Papier verbraucht. Hier ein paar interessante Fakten aus dem Tradeshift Blog:
…when you know that we spend around 10% of the wood cut down in the world on “invoices”, that we send more invoices each week than there are people in the world and they typically each take 30 minutes to handle.
Was eine weitere Idee wäre, um diese Plattform zu erweitern (oder ein neues StartUp zu gründen), ist das Ganze auch für privat Personen anzubieten. Ich will nicht wissen, wie oft ich schon nach Rechnungen von Laptop, Fernseher, etc. gesucht habe (oft auch ohne Erfolg). Deshalb wäre es doch toll, wenn man sich an der Kasse seines Elektronik-Fachgeschäfts die Rechnung aufs Smartphone oder über bspw. TradeShift direkt senden lassen könnte. Alle Rechnungen wären so digital und in Garantie- oder Umtauschfällen wäre keine lange Suche mehr nötig. Man könnte sogar soweit gehen, dass solch ein System Bargeld und Kreditkarten ersetzt, da man direkt mit bspw. dem TradeShift Account, der mit der Bank verbunden ist, bezahlen könnte.
Was meint Ihr?
Hier noch ein Video zu Tradeshift:
Weitere, ergänzende Infos zu Tradeshift gibts bei TechCrunch und auf Tradeshift.com findet Ihr noch drei weitere Videos!
Produkt Gezwitscher und Geschrei
February 20th, 2010 • Marketing, StartUps, eCommerce
Tags: blippy.com, Einkäufe twittern, Geschrei, hollr.com, Internet start up, Produkt Gezwitscher, Shopping Tweets, Start Up, whosrich.me
Kürzlich haben wir über das StartUp blippy berichtet, das Informationen über Einkäufe seiner Nutzer automatisch veröffentlicht. Seitdem hat sich einiges getan im Bereich “Shopping Tweets”: Auf Whosrich.me, einem StartUp aus Estland, können Nutzer manuell Einkäufe mit Bildern veröffentlichen und auf hollr.com werden Produkte “in die Welt gebrüllt”.
Wenn man sich auf whoisrich.me angemeldet hat, kann es direkt los gehen. Man gibt ein was man gekauft hat, wo man es gekauft hat, gibt den Preis an und lädt ein Foto hoch. Whoisrich.me ist sehr intuitiv und simpel zu handhaben. Man postet seine neuesten Errungenschaften, stöbert durch die Einkäufe von anderen Nutzern und Kommentiert und/oder “liked” diese, genau so wie es auch auf Facebook geschieht.
Bei hollr.com kann man sich über Facebook Connect, mit dem vorhandenen Facebook Account anmelden. Nach der Anmeldung wird man gefragt, ob man auch den Twitter Account mit hollr verbinden möchte. Wenn man dies verneint/bejaht kann es losgehen. Als erstes werden, falls vorhanden, die “hollrs” der Facebook Freunde angezeigt. Man selbst kann diese dann ebenfalls direkt “hollrn” oder man gibt ein Produkt in der Suchleiste ein, das man “hollrn” möchte. Ist dieses Produkt noch nicht in der Datenbank vorhanden, muss man es anlegen, um es “hollrn” zu können.
Man merkt schnell, wo der Unterschied der beiden Dienste liegt. Whosrich.me konzentriert sich auf das Wesentliche (die Nutzer zu Unterhalten), während hollr.com vernetzen möchte und einzelne Produktseiten (wie eine Art Facebook Fan page) versucht zu etablieren.
Mir persönlich gefällt von diesen drei Konzepten (blippy, whosrich und hollr) das von whosrich.me am besten. Das liegt vorallem daran, das der Dienst sehr unterhaltsam und intuitiv gestaltet ist. Unterhalten wird man, durch die vielen verschiedenen, kreativen Fotos der Nutzer. Es macht Spass durch die Fotos zu stöbern und neue unbekannte Produkte zu entdecken. Auf hollr muss man sich meistens Produktseiten anschließen, wodurch sich die Nutzer weniger voneinander differenzieren, was schnell zu Langeweile führt. Auf Exciting Commerce könnt Ihr erfahren, wie hollr.com seine Nutzer motivieren will.
Es hat sich ausgestreamt bei Warner Music!
February 11th, 2010 • Marketing, Medien, Unternehmen, eCommerce
Tags: Business, iTunes, lastFM, Music, Musicload, Napster, Streaming, Warner, We7
Warner Music verkündet, sein Repertoire in Zukunft nicht mehr über kostenlose Streamingdienste wie ‘lastFM’ oder ‘We7′ zur Verfügung zu stellen. Es ist noch nicht ganz klar, wann genau Warner seinen Content von den einzelnen Portalen nimmt, CEO Edgar Bronfman Jr. bezog jedoch eine klare Position gegenüber dem kostenlosen Konsum von Warner Acts wie ‘Foo Fighters’, ‘R.E.M’ und den ‘Red Hot Chili Peppers’ im Internet. “”The ‘get all your music you want for free, and then maybe with a few bells and whistles we can move you to a premium price’ strategy is not the kind of approach to business that we will be supporting in the future.” Bronfman sieht mittelfristig eher eine Chance für Anbieter von subsciption
-services (Abo-Modell) wie Spotify oder Napster oder sogenannter ‘á-la-carte’-Modelle wie iTunes oder Musicload. We7-Chef Steve Purdham räumt Verständnis gegenüber der Entscheidung von Warner ein und sieht in der Entscheidung eine klare Tendenz zur Durchsetzung von sogenannten ‘Kultur-Flatrates’. Zur gleichen Zeit fordert Jon Webster, CEO des UK’s Music Managers’ Forum, vor allem von den vier großen Plattenfirmen mehr in neue Dienste zu investieren, um die Konsum-Piraterie einzudämmen. “New media has to give the consumer what they want and the consumer is in a world where they want things right here, right now – and if you don’t give it to them, they’ll steal it.”
Hulu.com und kino.de – Die Top Aufsteiger im Bereich Online-Portal Film
February 8th, 2010 • 2 comments Marketing, Medien, Mobile, Unternehmen, eCommerce
Tags: Entertainment, Film, Hulu.com, Kino, Kino.de, Online, Youtube
Hulu.com – Dezember vergangenen Jahres knackte Hulu.com erstmals die Marke von einer Milliarde Abrufe, nun ist das Videoportal von NBC Universal, Fox und Disney mit einem Marktanteil von 3% zweitgrößter Anbieter hinter Google. Dabei sieht sich im Schnitt ein User 23 Videos auf Hulu.com an. Auf Platz drei ist Microsoft mit einem Marktanteil von 1,7% (561 Mio. Abrufe). Spitzenreiter ist und bleibt Google’s Youtube mit einem neuen Record von 39,8% (13 Mrd. Abrufe).
Kino.de – Auch für Kino.de startet das neue Jahr mit Rekordwerten. Nach IVW knackte das Portal bei den Page Impressions die 30-Mio.-Marke und verzeichnet gleichzeitig ein Wachstum bei den Zugriffen (+14%) sowie bei den Seitenaufrufen (+20%). Das Portal von G+J Entertainment Media baut damit seine Führungsrolle bei den deutschen Kino- und Filmportalen im Internet weiter aus. Unterstützt wird das gute Ergebnis von den ebenfalls sehr erfolgreichen mobilen Angeboten ‘kino.de mobil’ und einer iPhone App, die mittlerweile schon zu den 15 meistverkauften Apps im Bereich Entertainment bei iTunes zählt.
Omnifone gibt Kooperation mit HP bekannt
January 29th, 2010 • Medien, Mobile, StartUps, Unternehmen, eCommerce
Tags: digital, HP, Music, MusicStation, Omnifone
Im Rahmen der MIDEM wurde nun die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Musikanbieter Omnifone und dem PC-Hersteller HP bekannt. Käufer der Modelle HP Pavilion, Compaq Presario und der HP-Envy-Reihe erhalten fortan für den Zeitraum von 14 Tagen die Möglichkeit, über die Plattform MusicStation unbegrenzt Musik herunterzuladen und zehn Songs pro Monat zu behalten. Die Kosten für die Nutzung liegen bei 10 Euro pro Monat. Omnifone hält in seinem Repertoire sowohl Musik der Majors als auch ausgewählter Independent-Labels.
CrowdFlower: Outsourcing 2.0
January 24th, 2010 • Marketing, StartUps, eCommerce
Tags: Corporate Blog, CrowdFlower, Crowdsurfing, Facebook, Outsourcing, StartUp, VC-Gesellschaft
In der Betriebswirtschaftslehre hat sich seit längerer Zeit ein Begriff verfestigt: Outsourcing. Dies bedeutet etwa soviel, als dass Unternehmen originäre Aufgaben aus dem Unternehmen abkapseln und mit Hilfe eines oder mehrere externen Dienstleister ausführen lassen. Generell lässt sich feststellen, dass bisher nur große Unternehmen auf die Idee kamen die Möglichkeiten des heutigen Internets sich zur Nutze zu machen. Viele beschränken sich jedoch auch dabei auf die reine Kommunikation nach außen, wie zum Beispiel in Form eines “Corporate Blogs” zeigt.
Dass man die Ressourcen des WWW auch weitaus über die reine “Sender-Empfänger”-Beziehung nutzen kann, zeigt CrowdFlower: Dieses StartUp ermöglicht es Unternehmen, Aufgaben in so kleine Aufgabenpakete aufzuteilen, dass Menschen mit zu viel Freizeit daran arbeiten können. Und das für Umme. Zusätzlich preist CrowdFlower einen weiteren Vorteil an: die Fehlerrate sei sehr gering, da die Aufgaben so überschaubar sind. Bereits Facebook griff diese Idee auf und lies Teile der Website von Usern selbst übersetzen.
Meines Erachtens hat dieser Ansatz Potential. Zu dieser Ansicht bin wohl nicht nur ich gekommen. So konnte CowdFlower dieses Jahr bereits 5 Mio. USD von einer VC-Gesellschaft locker machen. Es bleibt abzuwarten, ob es sich für Unternehmen lohnt zuerst den Aufwand zu betreiben Arbeitspakete zu schnüren und diese weiterzugeben oder nicht doch lieber zusätzliches Personal einzustellen.





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